Samstag, 30.01.2010

Bundesliga - 20. Spieltag

Schalke bleibt weiter oben dran

Die beeindrucke Serie des FC Schalke 04 geht weiter. Die Mannschaft von Felix Magath gewann am 20. Spieltag der Bundesliga gegen 1899 Hoffenheim verdient mit 2:0 (1:0) und holte sich damit den fünften Heimsieg in Folge - zum fünften Mal in Folge auch ohne Gegentor.

Gegen Hoffenheim feierten die Schalker Bordon, Neuer und Höwedes (v. l.) den zwölften Saisonsieg
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Gegen Hoffenheim feierten die Schalker Bordon, Neuer und Höwedes (v. l.) den zwölften Saisonsieg

Vor 60.500 Zuschauern in der Arena auf Schalke brachte Kevin Kuranyi (19.) die Gastgeber mit seinem elften Saisontor in Führung. Kurz nach dem Seitenwechsel sorgte Lukas Schmitz (49.) nach einer Ecke für die Vorentscheidung.

Damit bleibt der FC Schalke 04 nun schon zum sechsten Mal in Folge ungeschlagen und mit 41 Punkten auf Platz drei weiter auf Tuchfühlung mit der Tabellenspitze.

Zufrieden war Trainer Felix Magath vor allem mit der Reaktion seiner Mannschaft auf den unglücklichen Punktverlust beim 2:2 gegen Bochum am letzten Spieltag: "Es ist kein perfekter Abend, aber ein guter Abend gewesen. Ich bin froh, dass die Mannschaft eine so gute Reaktion gezeigt hat, weil die ersten schon wieder ankamen und dachten, dass nach dem unglücklichen 2:2 in Bochum eine Krise herbeigeredet werden soll."

Rangnick: Kein Elfmeter? Das ist ohne Worte!

1899 Hoffenheim dagegen bleibt nach der vierten Niederlage in Folge das schwächste Team der Rückrunde und liegt in der Tabelle mit 25 Punkten auf Rang 9.

Trainer Ralf Rangnick ärgerte sich hinterher vor allem über die Szene aus der 47. Minute als der Schiedsrichter nach einem klaren Foul von Vicente Sanchez an Andreas Beck im Strafraum den fälligen Elfmeter verweigerte: "Das ist ohne Worte. Der Schiedsrichter hat den Elfmeter schon gepfiffen und wurde von außen durch den Assistenten umgestimmt. Das ist etwas, das wir in unserer jetzigen Situation nicht verkraften können. In unserer Situation braucht auch ein bisschen Glück", so Rangnick.

Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Spiel: Premiere für Schalke: Zum ersten Mal in dieser Saison ändert Trainer Magath im Vergleich zur Vorwoche nichts an seiner Startaufstellung. Hoffenheim muss dagegen auf den gesperrten Simunic verzichten, für ihn beginnt Nilsson in der Viererkette. Für Zuculini kommt zudem Eichner ins Team. Ibertsberger rückt dafür von links hinten ins rechte Mittelfeld.

5.: Farfan flankt aus vollem Lauf von der rechten Seite. In der Mitte steigt der kleine Sanchez hoch, aber der Ball rutscht ihm etwas über den Schädel, so dass der Ball links am Tor vorbei geht.

19., 1:0, Kuranyi: Nach einem Doppelpass im Mittelfeld kann Rafinha aus dem halbrechten Halbfeld auf den zweiten Pfosten flanken. Dort enteilt Kuranyi seinem Bewacher Beck und rutscht in den Ball, der aus spitzem Winkel über den halbherzig herauseilenden Hildebrand ins Tor fliegt.

22.: Die nächste Chance für Kuranyi: Nach einer Flanke von links kommt er am zweiten Pfosten zum Kopfball, kann diesen aber nicht platzieren. Der Ball fliegt über das Tor.

42.: Fast das 2:0! Ein Freistoß von links kommt scharf vor das Tor, Hildebrand wehrt den Ball vor Farfan zur Seite ab, trifft aber Kuranyi, der so einen Meter vor dem Tor völlig überraschend an den Ball kommt. Zu überraschend, der Ball springt von seinem Knie zurück zu Hildebrand.

Halbzeit-Fazit: Schalke führt verdient gegen Hoffenheim. Hinten lässt Königsblau nichts anbrennen, vorne sorgt vor allem Farfan für Gefahr. Kuranyi macht sein elftes Saisontor.

47.: Klarer Elfmeter für 1899, aber Meyers Pfeife bleibt stumm! Beck wird rechts in den Strafraum geschickt und Sanchez fällt ihn mit einer Grätsche. Da war kein Ball im Spiel, der Schalker kam da einfach zu spät. Bitter für Hoffenheim.

49., 2:0, Schmitz: Eine Ecke von der rechten Seite durch Rakitic kommt durch ein Kopfballduell zu Kuranyi, der den Ball annehmen will, ihn so aber unfreiwillig Schmitz auflegt, der aus fünfzehn Metern abzieht. Sein Schuss wird noch leicht abgefälscht und landet im rechten Eck. Hildebrand hat keine Abwehrmöglichkeit.

58.: Ibisevic kommt nach einem Ball aus dem Mittelfeld am Sechzehner frei zum Schuss, weil Bordon am Ball vorbei springt. Rechts vorbei.

74.: Eduardo arbeitet sich an der linken Seite an Matip vorbei und passt dann zentral vor das Tor zu Ibisevic. Der kontrolliert den Ball und legt zurück auf Beck, der aus 20 Metern abzieht. Wieder über das Tor.

Fazit: Die Gastgeber gewinnen völlig verdient mit 2:0. Eine unspektakuläre, aber sehr konzentrierte Leistung reichte gegen völlig verunsicherte Hoffenheimer. Allerdings: Auch der Schiri half ein wenig mit.

Der Star des Spiels: Kevin Kuranyi. Mit einer überragenden Aktion erzielte der 28-Jährige seinen elften Saisontreffer und ebnete damit den Weg zum Schalker Sieg. Vor allem in der ersten Hälfte überzeugte Kuranyi aber auch als wichtige Anspielstation in der Spitze. Gewann fast alle Zweikämpfe, hielt die Bälle und verteilte sie an die nachrückenden Kollegen - vor allem an Jefferson Farfan, der ebenfalls eine überragende Partie spielte.

Die Gurke des Spiels: Sejad Salihovic. Der Bosnier gab der Hoffenheimer Gemütsverfassung am Samstag ein Gesicht. Spielte extrem verkrampft, rannte sich immer wieder sinnlos fest, wirkte umständlich und versuchte es schließlich mit Gewalt. Ergebnis: Freistöße in die Oberränge und einige nickelige Fouls.

Bundesliga, 20. Spieltag: Die besten Bilder
Bayer Leverkusen - SC Freiburg 3:1: In Leverkusen wurde am Sonntagabend allerorts gejubelt. Nach einer munteren ersten halben Stunde sorgte Stefan Kießling für das 1:0
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Nur 66 Sekunden später war Eren Derdiyok zur Stelle: Er schnappte sich einen missglückten Abschlag Pouplins, marschierte auf Freiburgs Keeper zu und schob ein
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Ein starkes Spiel machte Abwehrchef Sami Hyypiä: Der Finne hatte defensiv alles im Griff und sorgte vorne für das vorentscheidende dritte Tor des Tabellenführers
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Ein starkes Spiel machte Abwehrchef Sami Hyypiä: Der Finne hatte defensiv alles im Griff und sorgte vorne für das vorentscheidende dritte Tor des Tabellenführers
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Felix Bastians erzielte für Freiburg noch den Anschluss, aber mehr war nicht drin. Auch Kunststücke wie das von Ömer Toprak nützten nichts
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Felix Bastians erzielte für Freiburg noch den Anschluss, aber mehr war nicht drin. Auch Kunststücke wie das von Ömer Toprak nützten nichts
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VfB Stuttgart - Borussia Dortmund 4:1: Die Schwaben kamen besser ins Spiel, machten in Hälfte eins aber nur ein Tor - und das war irregulär. Pavel Pogrebnjak hatte die Hand benutzt
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Ein paar durchgeknallte Gästefans ließen ihrem Unmut freien Lauf und zündeten bengalische Feuer
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Ein paar durchgeknallte Gästefans ließen ihrem Unmut freien Lauf und zündeten bengalische Feuer
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Dortmund wurde dann für verstärkte Bemühungen belohnt: Nachdem Marica einen Elfmeter verschossen hatte, nutzte Barrios seine erste Großchance zum Ausgleich
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Dortmund wurde dann für verstärkte Bemühungen belohnt: Nachdem Marica einen Elfmeter verschossen hatte, nutzte Barrios seine erste Großchance zum Ausgleich
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Doch in der Schlussphase schlug der VfB zurück: Kuzmanovic traf per Freistoß (Bild), anschließend machten Marica und Träsch den verdienten Erfolg perfekt
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Doch in der Schlussphase schlug der VfB zurück: Kuzmanovic traf per Freistoß (Bild), anschließend machten Marica und Träsch den verdienten Erfolg perfekt
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Bayern München - FSV Mainz 05 3:0: Die Bayern fuhren daheim im Schneetreiben gegen überforderte Mainzer souverän drei Punkte ein
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Mainz verteidigte mit elf Mann in der eigenen Hälfte. Niko Bungert (l.) kommt zu spät, Bastian Schweinsteiger entwischt
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Einer gegen alle: Arjen Robben nimmt es im Dribbling gleich mit mehreren Gegenspielern auf
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In der zweiten Hälfte fing es dann an, heftig zu schneien. Daniel van Buyten erzielte in der 58. Minute den erlösenden 1:0-Treffer für Bayern
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In der zweiten Hälfte fing es dann an, heftig zu schneien. Daniel van Buyten erzielte in der 58. Minute den erlösenden 1:0-Treffer für Bayern
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Borussia Mönchengladbach - Werder Bremen 4:3: Werder-Coach Thomas Schaaf war zur Pause bedient. Vier Gegentore in einer Halbzeit - eine erschreckend schwache Leistung
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Roberto Colautti erzielte in der 13. Minute das zwischenzeitliche 2:0 für die Gladbacher
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Roberto Colautti erzielte in der 13. Minute das zwischenzeitliche 2:0 für die Gladbacher
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Mann des Spiels war aber sein Sturmpartner: Raul Bobadilla war an allen Gladbacher Treffern beteiligt - ein Doppelpack und zwei Torvorlagen für den Argentinier!
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Mann des Spiels war aber sein Sturmpartner: Raul Bobadilla war an allen Gladbacher Treffern beteiligt - ein Doppelpack und zwei Torvorlagen für den Argentinier!
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Gladbach machte es in den letzten Minuten nochmal spannend, behielt aber die Oberhand. Marin (l.) war noch einer der besten Bremer
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Eintracht Frankfurt - 1. FC Köln 1:2: Die Eintracht und der FC neutralisierten sich lange Zeit gegenseitig. Bis die Kölner in der zweiten Halbzeit in Führung gingen
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Sehenswert war das Spiel in Frankfurt nicht. Dafür aber verbissen: Christoph Spycher (l.) gewinnt das Kopfballduell gegen den Kölnern Adil Chihi
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Hannover 96 - 1. FC Nürnberg 1:3: Albert Bunjaku erzielte alle drei Tore für den Club. In der 30. Minute netzte er zum 1:0 ein
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Hannover bescherte Trainer Mirko Slomka auch im ersten Heimspiel keine Punkte
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Hannover bescherte Trainer Mirko Slomka auch im ersten Heimspiel keine Punkte
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Nürnberg hat dagegen einen wichtigen Dreier im Abstiegskampf eingefahren. Andreas Ottl konnte im Mittelfeld überzeugen
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Hertha BSC - VfL Bochum 0:0: Hertha-Coach Friedhelm Funkel hatte im Kellerduell gegen Bochum ein "Sechs-Punkte"-Spiel vor der Brust
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Patrick Ebert (r.) setzt sich energisch im Zweikampf gegen den Bochumer Christian Fuchs durch. Doch die Alte Dame kam nicht über ein Unentschieden hinaus
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Hamburger SV - VfL Wolfsburg 1:1: Lorenz-Günther Köstner vor seinem ersten Spiel als Coach des deutschen Meisters
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Auch der HSV hat einen neuen Mann: Ruud van Nistelrooy, der bei eisigen Temperaturen einen warmen Empfang bekam
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Wolfsburg ging nach 34. Minuten durch ein herrliches Tor von Edin Dzeko (l.) in Führung
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Wolfsburg ging nach 34. Minuten durch ein herrliches Tor von Edin Dzeko (l.) in Führung
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Mladen Petric (vorne) wird von Wolfsburgs Defensivspieler Makoto Hasebe zu Fall gebracht
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Mladen Petric (vorne) wird von Wolfsburgs Defensivspieler Makoto Hasebe zu Fall gebracht
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Piotr Trochowski (l.) traf mit diesem Freistoß in der allerletzten Sekunde zum Ausgleich für den HSV
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Piotr Trochowski (l.) traf mit diesem Freistoß in der allerletzten Sekunde zum Ausgleich für den HSV
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Die Pfeife des Spiels: Florian Meyer. Machte eigentlich eine eher unauffällige Partie mit nur vereinzelten Unsicherheiten. Nahm dann aber mit einer Fehlentscheidung unglücklich Einfluss auf die Partie, als er nach dem Foul von Vicente Sanchez an Andreas Beck den Elfmeterpfiff verweigerte.

Die Lehren des Spiels: Ein Spiel wie gemalt für Schalke: Hoffenheim nach zuletzt sechs sieglosen Spielen extrem verkrampft, vollkommen mutlos - und letztlich auch ohne echtes Konzept im Spiel nach vorne. Für das bekannte Kurzpassspiel fehlt es an Präzision und an selbstbewussten Anspielstationen, für lange Bälle rückt das Mittelfeld nicht entschlossen genug nach, über die Flügel kommt zu wenig Druck von den Außenverteidigern. Insgesamt fehlen Tempo und Überzeugung im Spiel nach vorne.

So stand Schalke im defensiven 4-5-1 in der Regel souverän mit zehn Spielern hinter dem Ball, musste auch kaum quer verschieben, hielt entsprechend ohne Mühe die Ordnung und ließ den Gegner kommen, um geduldig auf die Chance zu warten. Und die kam bereits in der 19. Minute, als ein einziger Rhythmuswechsel von Rafinha reichte, um die passive Hoffenheimer Defensive zu überraschen. Die präzise Flanke verarbeitete schließlich Kuranyi mit einer überragenden Einzelaktion.

Dass es auch die Fußballgötter im Moment mehr mit den Schalkern halten, zeigten die ersten Minuten der zweiten Halbzeit: Vicente Sanchez foulte Andreas Beck im Sechzehner, der Schiedsrichter gab den fälligen Elfmeter nicht. Praktisch im Gegenzug machte Schalke das 2:0, und die Partie war entschieden.

Mit wenig Spektakel aber mit einer schlafwandlerischen Sicherheit und Routine zermürbt Schalke weiterhin die Gegner, spielte hinten nun schon zum fünften Mal in Folge zuhause zu Null und verlässt sich vorne auf die Einzelaktionen der formstarken Offensive um Kuranyi und Jefferson Farfan.

Rechnet man das derzeitige Selbstbewusstsein sowie das nötige Quäntchen Glück dazu, spielt Schalke weiterhin ganz oben mit, während Hoffenheim als schwächste Mannschaft der Rückrunde einfach nur irgendwie die Kurve bekommen muss.

Schalke - Hoffenheim: Daten zum Spiel

Stefan Moser / Anant Agarwala

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