Schweinsteiger: "Das ist ein geiles Gefühl"

SID
Samstag, 29.11.2008 | 20:39 Uhr
Haben nach dem 2:0-Sieg gegen Bayer allen Grund zum Lachen: Franck Ribery und Philipp Lahm
© Getty
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Nach dem Sieg im Spitzenspiel sind die Protagonisten beim FC Bayern euphorisch und blicken schon auf das nächste Spiel gegen Hoffenheim. Nach zwei Niederlagen in Folge ist man bei Bayer wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen.

Kaum hatte das Münchner Starensemble den Siegeszug in Richtung Tabellenspitze mit einer Bravour-Vorstellung fortgesetzt, da lief auch schon Bayern-Manager Uli Hoeneß zu alter Form auf.

Hoeneß: Bayern ist besser als Hoffenheim

"Wir haben Leverkusen auf den Boden zurückgeholt, das hat ja schon Tradition. Aber jetzt kommt das Spiel der Spiele. Wir sind gut gerüstet. Spiele werden durch die besseren Spieler entschieden, und die haben wir. Natürlich sind wir besser als Hoffenheim", meinte der Bayern-Manager und richtete nach dem souveränen 2:0 (0:0) im Verfolgerduell bei Bayer Leverkusen bereits eine deutliche Kampfansage an den Spitzenreiter.

Der Showdown am Freitag gegen Hoffenheim, das mit drei Punkten Vorsprung die Tabelle noch anführt, war auch bei den Spielern schon allgegenwärtig. "Wir haben die bessere Mannschaft und die besseren Einzelspieler. Deshalb gewinnen wir", meinte Nationalspieler Philipp Lahm und Kollege Bastian Schweinsteiger ergänzte: "Wir werden von Woche zu Woche besser. Wir haben keine Angst vor Hoffenheim."

Bayern seit 13 Pflichtspielen ungeschlagen

In der Tat nimmt der Bayern-Express immer mehr an Fahrt auf. Nachdem am Dienstag beim 3:0 gegen Steaua Bukarest der vorzeitige Einzug ins Champions-League-Achtelfinale perfekt gemacht worden war, ist nun auch das Ziel Herbstmeisterschaft wieder in greifbarer Nähe. "Wir müssen sehen, ob das noch klappt. Es wäre schön, wenn wir noch vor der Winterpause die erste Position einnehmen könnten", meinte Trainer Jürgen Klinsmann, der mit der Entwicklung seiner Mannschaft zufrieden ist: "Auch wenn es etwas holprig begonnen hat, kommen wir langsam dahin, wo wir hinwollen. Es macht Spaß, der Mannschaft zuzusehen."

Seit über zwei Monaten und 13 Pflichtspielen sind die Bayern inzwischen ungeschlagen. Ein Grund für die Erfolgsserie ist dabei die Tatsache, dass Franck Ribery wieder seine alte Glanzform erreicht hat und Weltmeister Luca Toni in schöner Regelmäßigkeit trifft.

"Die beiden machen den Unterschied aus. Sie sorgen für Verwirrung beim Gegner und machen die Tore", erklärte Präsident Franz Beckenbauer. So erzielte Toni mit seinem siebten Saisontor in der 59. Minute das vorentscheidende 1:0, Sturmpartner Miroslav Klose (82.) setzte den Schlusspunkt.

Völler schwärmt von Ribery, Lahm und Ze Roberto

Die linke Seite der Bayern mit Lahm, Ze Roberto und Ribery versetzte dabei sogar Leverkusens Sportchef Rudi Völler in Verzückung. "Das ist ein Sahnestück. In Europa muss man lange suchen, um so etwas zu finden. Einfach weltklasse", schwärmte der Weltmeister von 1990 und musste die Chancenlosigkeit von Bayer einräumen: "Um eine Chance zu haben, müssen alle Spieler ihre Top-Leistung abrufen. Das war nicht der Fall. Da waren wir nicht giftig genug."

Die Bayern schon, wie auch Ribery dokumentierte. "Das Selbstvertrauen ist wieder da. Wir fühlen uns immer besser auf dem Platz", meinte der Franzose. Der Sieg in Leverkusen sei total wichtig gewesen, so Ribery weiter. Nun wolle man die letzten drei Spiele im Jahr 2008 auch noch gewinnen, ergänzte Schweinsteiger: "Das ist ein geiles Gefühl, wenn man solche Spiele gewinnt."

Für Klinsmann ist dies das Ergebnis der harten Arbeit in den letzten Wochen. "Wir haben die Schlagzahl erhöht. Es bleibt aber noch viel Arbeit, schließlich wollen wir uns in der Champions League mit Mannschaften wie Barca, ManU oder Juve messen", erklärte der frühere Bundestrainer.

Bayers Höhenflug beendet

Für Leverkusen waren die Bayern jedenfalls eine Nummer zu groß. "Nach 25 Minuten haben wir das Kräftemessen verloren. Ein schleichender Prozess ist eingetreten. Zu viele Spieler haben den Rückwärtsgang eingelegt. Uns fehlte der nötige Mut", meinte Bayer-Coach Bruno Labbadia. Nach zwei Niederlagen in Folge ist der Höhenflug damit beendet. "Wir schätzen das alles realistisch ein", meinte Völler: "Nun wollen wir aber die letzten beiden Spiele gewinnen, damit wir eine ordentliche Ausgangsposition für die Rückrunde haben."

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