Woronin stürzt Spitzenreiter Hoffenheim

Von Florian Bogner / Florian Regelmann
Sonntag, 09.11.2008 | 18:50 Uhr
Bumms, da isser drin! Woronin (links) schiebt den Ball an Hoffenheim-Keeper Haas vorbei ins Netz
© Getty
Advertisement
League Cup
So25.02.
Bohnen-Alarm! Rocket Beans kommentieren das Finale
Six Nations
Sa24.02.
Insel-Gedränge! Schottland - England & Island - Wales
Primera División
Live
Celta Vigo -
Eibar
Premier League
Live
Leicester -
Stoke
Premier League
Liverpool -
West Ham
Championship
Preston -
Ipswich
Primera División
Real Madrid -
Alaves
Ligue 1
Toulouse -
Monaco
Serie A
Bologna -
CFC Genua
Premier League
Watford -
Everton
Primera División
Leganes -
Las Palmas
Championship
Fulham -
Wolverhampton
Ligue 1
Dijon -
Caen
Ligue 1
Guingamp -
Metz
Ligue 1
Lille -
Angers
Ligue 1
Nantes -
Amiens
Ligue 1
Rennes -
Troyes
Premier League
West Bromwich -
Huddersfield (DELAYED)
Primera División
FC Barcelona -
Girona
Serie A
Inter Mailand -
Benevento
Primeira Liga
Pacos Ferreira -
Benfica
Premier League
Bournemouth -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Brighton -
Swansea (DELAYED)
Premier League
Burnley -
Southampton (DELAYED)
J2 League
Fukuoka -
Gifu
A-League
FC Sydney -
Sydney Wanderers
Primera División
Villarreal -
Getafe
Eredivisie
Ajax -
Den Haag
Serie A
Crotone -
SPAL
Premier League
Crystal Palace -
Tottenham
Eredivisie
Feyenoord -
PSV
Premiership
Aberdeen -
Celtic
Super Liga
Partizan -
Zemun
Ligue 1
Bordeaux -
Nizza
Serie A
Florenz -
Chievo Verona
Serie A
Sassuolo -
Lazio
Serie A
Hellas Verona -
FC Turin
Serie A
Sampdoria -
Udinese
Premier League
Man United -
Chelsea
Primera División
Bilbao -
Malaga
1. HNL
Rijeka -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
Lyon -
St. Etienne
League Cup
Arsenal -
Man City
League Cup
Arsenal -
Man City (Rocket Beans)
First Division A
Lüttich -
Brügge
Serie A
Juventus -
Atalanta
Superliga
Kopenhagen -
Odense
Primera División
Valencia -
Real Sociedad
Primera División
FC Sevilla -
Atletico Madrid
Serie A
AS Rom -
AC Mailand
Ligue 1
PSG -
Marseille
Primeira Liga
Portimonense -
FC Porto
Superliga
Union SF -
Colon
Serie A
Cagliari -
Neapel
Primera División
Levante -
Real Betis
Cup
Akhisar -
Galatasaray
Cup
Akhisar -
Galatasaray (Türkischer Kommentar)
Primera División
Espanyol -
Real Madrid
Coupe de France
Les Herbiers -
Lens
Primera División
Girona -
Celta Vigo
Copa Libertadores
Montevideo -
Gremio
Super Liga
Radnicki Nis -
Partizan
Coppa Italia
Juventus -
Atalanta
Coupe de France
Chambly -
Straßburg
Primera División
Getafe -
La Coruna
Primera División
Bilbao -
Valencia
Primera División
Malaga -
FC Sevilla
Coppa Italia
Lazio -
AC Mailand
Coupe de France
PSG -
Marseille
Primera División
Atletico Madrid -
Leganes
Primera División
Eibar -
Villarreal
Indian Super League
Bengaluru -
Kerala
Cup
Besiktas -
Fenerbahce
Cup
Besiktas -
Fenerbahce (Türkischer Kommentar)
Primera División
Real Betis -
Real Sociedad
Superliga
Midtylland -
Bröndby
Premier League
Arsenal -
Man City
Primera División
Las Palmas -
FC Barcelona
Coupe de France
Caen -
Lyon
Primera División
Alaves -
Levante
A-League
Melbourne City -
Melbourne Victory
CSL
Guangzhou Evergrande -
Guangzhou R&F
Ligue 1
Nizza -
Lille
Ligue 1
Monaco -
Bordeaux
Championship
Dundee United -
St. Mirren
Championship
Middlesbrough -
Leeds
Primeira Liga
FC Porto -
Sporting
A-League
Newcastle -
FC Sydney
J1 League
Kobe -
Shimizu
Primera División
Villarreal -
Girona
Premier League
Burnley -
Everton
Serie A
SPAL -
Bologna
Championship
Nottingham -
Birmingham
Primera División
FC Sevilla -
Bilbao
Ligue 1
Troyes -
PSG
Serie A
Lazio -
Juventus
Eredivisie
PSV -
Utrecht
Premier League
Liverpool -
Newcastle
Primera División
Leganes -
Malaga
Primera División
La Coruna -
Eibar
Championship
Wolverhampton -
Reading
First Division A
FC Brügge -
Kortrijk
Ligue 1
Amiens -
Rennes
Ligue 1
Angers -
Guingamp
Ligue 1
Metz -
Toulouse
Ligue 1
St. Etienne -
Dijon
Premier League
Tottenham -
Huddersfield (DELAYED)
Primera División
Real Madrid -
Getafe
Serie A
Neapel -
AS Rom
Premier League
Leicester -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Southampton -
Stoke (Delayed)
Premier League
Watford -
West Bromwich (Delayed)
Premier League
Swansea -
West Ham (DELAYED)
Primera División
Levante -
Espanyol
Serie A
CFC Genua -
Cagliari
League One
Blackburn -
Wigan
Super Liga
Partizan Belgrad -
Rad
Premier League
Lok Moskau -
Spartak Moskau
Eredivisie
Vitesse -
Ajax
Premier League
Brighton -
Arsenal
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Slaven Belupo
Ligue 1
Caen -
Straßburg
Serie A
FC Turin -
Crotone
Serie A
Udinese -
Florenz
Serie A
Benevento -
Hellas Verona
Serie A
Atalanta -
Sampdoria
Serie A
Chievo Verona -
Sassuolo
Primera División
FC Barcelona -
Atletico Madrid
Ligue 1
Montpellier -
Lyon
Primera División
Real Sociedad -
Alaves
Primera División
Valencia -
Real Betis
Serie A
AC Mailand -
Inter Mailand
Ligue 1
Marseille -
Nantes
Premier League
Crystal Palace -
Man United
Primera División
Celta Vigo -
Las Palmas
Championship
Leeds -
Wolverhampton

1899 Hoffenheim hat am 12. Spieltag der Bundesliga die dritte Saisonniederlage einstecken müssen und hat damit auch die Tabellenführung verloren. Bei Hertha BSC Berlin verlor das Team von Ralf Rangnick durch ein Tor von Andrej Woronin mit 0:1.

Vor 58.862 Zuschauern boten beide Mannschaften eine an Höhepunkten arme Partie. Hoffenheim hatte zwar mehr vom Spiel, biss sich an den sehr defensiv eingestellten Hauptstädtern allerdings die Zähne aus.

So war es Andrej Woronin in der 70. Minute vorbehalten, den dritten Heimsieg der Hausherren mit seinem vierten Saisontor sicherzustellen.

Favre: "Wir waren am Limit"

"Ich war bei Halbzeit überzeugt, dass die Mannschaft den Sieg will", meinte Hertha-Trainer Lucien Favre. "Wir waren am Limit, vor allem drei Tage nach dem UEFA-Cup-Spiel in der Ukraine."

Die Hertha sprang durch den sechsten Saisonerfolg auf Platz fünf. "Das war erste Sahne. Unsere Innenverteidigung war Weltklasse! Wir haben das grandios gemeistert", war Manager Dieter Hoeneß begeistert.

Rangnick ist nicht böse

Durch die Niederlage rutschte Hoffenheim aufgrund des schlechteren Torverhältnisses hinter Bayer Leverkusen auf Platz zwei zurück. "Wir haben unsere Leistung nur zu 70 Prozent abgerufen. Das muss man den Jungs aber auch zugestehen, das sind keine Maschinen", war Trainer Rangnick nicht böse. Der Verlust der Tabellenführung war dem Fußball-Lehrer "wurscht".

Rangnick: "Mich ärgert mich nur, dass die drei Punkte futsch sind." Und Abwehrspieler Marvin Compper konstatierte: "Wir waren nie abgehoben. Es war klar, dass wir irgendwann eine Niederlage kassieren. Wir werden aber nicht die Köpfe hängen lassen."

"Hoffenheim hat seinen Meister gefunden"

Bei der Hertha herrschte dagegen Jubelstimmung. Das Favre-Team bezwang nach Leverkusen nun schon das zweite Spitzenteam mit 1:0 und steht in der Tabelle so gut wie schon lange nicht mehr da. Zuletzt stand man 2005 nach zwölf Spieltagen auf einem internationalen Platz.

"Hoffenheim war selbstbewusst, aber sie haben heute ihren Meister gefunden", resümierte Hoeneß zufrieden.

Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Herthas Keeper Drobny ist wieder fit, dazu spielt Raffael im Mittelfeld für Kacar. Hoffenheim muss auf Ibertsberger verzichten, für ihn spielt Janker. Salihovic darf gegen seinen Ex-Klub von Beginn an ran, dafür sitzt Weiß nur auf der Bank.

10.: Die erste Andeutung von Hoffenheim-Football. Obasi bedient im Sechzehner Ibisevic, aber Drobny spielt gut mit und klärt in letzter Sekunde.

19.: Ibisevic steht nach einem feinen Zuspiel von Ba am Sechzehner nur ganz knapp im Abseits. Das hätte sonst die Führung für die Gäste werden können.

25.: Beck flankt rechts von der Strafraumgrenze flach nach innen, Obasi spritzt in den Ball, aber die Kugel streicht am Kasten vorbei. Glück für die Hertha!

53.: Nach einem Einwurf von Woronin schießt Beck seinen eigenen Mann an. Der Ball landet irgendwie bei Nicu, der aus 15 Metern mit links völlig frei zum Schuss kommt. Der Ball geht aber knapp links am Tor vorbei.

56.: Zucker-Anspiel von Ibisevic auf Ba, der sich am Elfmeterpunkt einmal um die eigene Achse dreht und mit links abzieht. Der Ball geht haarscharf am rechten Pfosten vorbei.

60.: Bitter für die Hertha! Pantelic muss mit einer Oberschenkelverletzung raus und bekommt an der Seitenlinie gleich einen dicken Verband verpasst.

62.: Obasi leitet den Ball mit der Hacke weiter in den Lauf von Ba, der aus zehn Metern von halblinks abzieht. Der Ball geht Drobny durch die Beine, aber der Hertha-Keeper lenkt den Ball mit der Wade so ab, dass er hauchdünn rechts am Tor vorbei geht.

70., 1:0, Woronin: Nach einem Einwurf der Hertha ergrätscht sich Kacar im Sechzehner gegen Luiz Gustavo den Ball, hätte man auch Foul pfeifen können, der Ball kommt zu Nicu, der mit einem klasse Pass Woronin bedient. Der Ukrainer steht elf Meter zentral frei vor dem Tor und schiebt flach in die rechte Ecke ein.

75.: Salihovic zirkelt mal wieder einen Ball in den Strafraum. Nach einer unübersichtlichen Situation kommt Ba zum Schuss, aber wieder hat er Pech, der Ball geht knapp am Kreuzeck vorbei.

90.: Domowtschiski ist eine Minute auf dem Platz und steht zweimal blank vor Haas, vergibt aber kläglich die vorzeitige Entscheidung.

So lief das Spiel: Ein echter Langweiler im ersten Durchgang. Die Hertha stand tief, um Ibisevic und Co. nur ja keinen Raum für Ballstafetten zu geben, und attackierte den ballführenden Spieler oftmals mit zwei Mann. Derart gehindert, spielte Hoffenheim nicht so zielstrebig wie gewohnt und tat sich schwer, die zwei Viererketten der Gastgeber zu sprengen. Gefahr kam so fast nur nach Standardsituationen von Salihovic auf.

In der zweiten Halbzeit erhöhte Hoffenheim den Druck auf den Hertha-Strafraum, fand aber weiter wenig Räume und kam so gut wie nie zu klaren Torabschlüssen. Chancen blieben Mangelware - die besten vergaben Nicu für die Hertha und Ba für die Gäste. Als Pantelic verletzt vom Platz ging, rückte Woronin in die Sturmspitze auf und erzielte das entscheidende Tor des Tages.

Der Star des Spiels: Andrej Woronin. Dem Ex-Leverkusener wirft man oftmals eine zu laxe Einstellung vor. Gegen Hoffenheim war der Ukrainer jedoch ein Vorbild an Einsatzwillen. Während des gesamten Spiels pushte der 29-Jährige seine Mitspieler nach vorne, gestikulierte viel und gab Anweisungen. Dazu führte fast jeder Angriff über ihn. Als er dann in den Sturm aufrückte, gelang ihm mit seinem dritten Torschuss der goldene Treffer.

Die Gurke des Spiels: Hoffenheims orange-braun-orange Kombination. Von Cottbus ist man die Müllmanntrikots gewöhnt, nun hat auch Hoffenheim tief in die Farbenkiste gegriffen und gegen die Hertha, die mit Blau-Weiß die gleichen Vereinsfarben haben wie die TSG, eine Augenkrebs fördernde Mischung aufgetragen. Unser Urteil: geht gar nicht!

Die Lehren des Spiels: Die Hertha hat einen Weg aufgezeigt, wie man Hoffenheim den Wind aus den Segeln nehmen kann. Zwei Viererriegel, die gut verschieben und damit die Räume eng machen, sind auch für die TSG-Offensive nicht einfach zu überwinden. Die destruktive Spielweise hat natürlich seinen Preis: Nach vorne ging bei der Hertha lange Zeit so gut wie gar nichts, Woronin und Pantelic waren nur auf sich alleine gestellt.

Auf der anderen Seite hatten Obasi, Ba und Ibisevic wirklich einen gebrauchten Tag angedreht bekommen. Die drei Hoffenheim-Stürmer gewannen kaum einen Zweikampf, Zuspiele klappten nicht und die Laufwege wirkten seltsam unbeholfen. Vor allem Toptorjäger Ibisevic war quasi unsichtbar und wurde ohne einen einzigen Torschuss abgegeben zu haben vorzeitig vom Feld genommen.

Der 12. Spieltag im Überblick

Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung
Werbung