"Die Abwehrspieler kommen zum FC Bayern, um dort zu sterben": Vernichtende Kritik von Ex-Bundesligaspieler

Von Felix Götz
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Jan Aage Fjörtoft hat nach der 1:5-Niederlage des FC Bayern bei Eintracht Frankfurt harte Kritik am Defensivverhalten der Münchner geübt. Sportdirektor Christoph Freund ärgerte sich derweil über die Einstellung.

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"Es war sensationell, wie grottenschlecht die Bayern verteidigt haben. So viele Fehler bei einzelnen Weltklassespielern, das sieht man nicht oft", sagte Fjörtoft im Doppelpass bei Sport1.

Der Norweger, der zwischen 1998 und 2001 das Eintracht-Trikot trug, hat den Eindruck, dass Abwehrspieler wie Min-Jae Kim nach einem Wechsel nach München grundsätzlich schlechter werden.

"Die Abwehrspieler kommen zu Bayern, um dort zu sterben. Die werden alle schlechter bei Bayern. Kim war ja klasse, bevor er zu Bayern gekommen ist", meinte der 56-Jährige.

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FC Bayern - Christoph Freund: "Es war ein Einstellungsthema"

Auch Bayern-Sportdirektor Christoph Freund, der ebenfalls in der TV-Sendung zu Gast war, bemängelte "extrem viele individuelle Fehler". Er sah den Hauptgrund für die deutliche Pleite allerdings woanders.

"Am ärgerlichsten war, wie wir in dieses Spiel gestartet sind. Wir haben Frankfurt stark gemacht, in dem wir sehr passiv waren. Es war ein Einstellungsthema. Wir können nicht davon überrascht sein, dass die Eintracht aggressiv spielt, natürlich tut sie das. Und dann nimmt das Spiel seinen Lauf, das war für mich der Knackpunkt", so der Österreicher.

Freunds Fazit: "Die ganze Mannschaft hat es als Mannschaft richtig schlecht gemacht."

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