Robben: "Kann ein guter Kapitän sein"

Von Ben Barthmann
Montag, 27.02.2017 | 09:55 Uhr
Arjen Robben ist mit der Situation zufrieden
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Vor dem Spiel gegen den FC Arsenal sorgte Arjen Robben mit seinen Aussagen für neue Anspannung. Der FC Bayern München feierte zwei Kantersiege, nun kann sich der Niederländer andere Gedanken machen.

"Man muss wissen, was nötig ist, um Titel zu gewinnen", sagt Robben im kicker. Demnach hat sich as Team zuletzt wieder besser präsentiert und sei "als Mannschaft auftreten" und habe "mehr Überraschungsmomente" gehabt.

Dennoch warnt der 33-Jährige seine Teamkameraden: "Wir haben noch ein ganz schwieriges Programm und mehrere Wettbewerbe, Leipzig spielt allein Bundesliga." Robben geht auch ohne Kapitänsbinde als Führungsspieler voran. Ambitionen in diese Richtung hat er trotzdem nicht.

"Ich bin immer bereit und kann ein guter Kapitän sein", meint er, stellt sich aber bewusst nicht zur Wahl. Robben erklärt: "Wenn es um den neuen Kapitän geht, wäre ich es vielleicht nur noch ein Jahr - oder etwas länger."

Robben: "2018 ist alles möglich"

Bis 2018 läuft sein Vertrag, die anschließende Zukunft ist komplett offen. Die Chancen auf einen Wechsel nach China seien allerdings nur "Mmnimal." Gleicher Weg wie Philipp Lahm, der mit 34 Jahren seine Karriere beendet? "2018 ist alles möglich. Und ich habe gelernt: Du darfst in deiner Karriere nichts ausschließen", so Robben.

Ohne Bastian Schweinsteiger, bald ohne Philipp Lahm und etwas später ohne Arjen Robben sieht der Niederländer schwere Zeiten für den Klub kommen. "Es wird eine große Herausforderung für den Verein, dass es so bleibt", mahnt er vor dem Verpassen des Umbruchs.

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Das sei aber kein Thema. "Dafür haben wir zu viele gute Leute im Vorstand und in den Abteilungen. In die habe ich viel Vertrauen und deshalb keine Angst", sagt Robben. So kann er auch sagen: "Ich vermisse einen Sportdirektor nicht."

Robben: "Halbfinals nicht wegen Fitness verloren"

Bevor Schluss ist, soll auf jeden Fall nochmal die Champions League gewonnen werden. Auch dafür ist Carlo Ancelotti gekommen. Robben mahnt jedoch an: "Du musst während der ganzen Saison gut trainieren." Damit widerspricht er dem Trainer etwas.

Dieser betont die wichtige Phase der Saison. Dort sollen die Spieler fit sein, um nicht erneut im Halbfinale zu scheitern. Robben dazu: "Wir haben die Halbfinals nicht wegen fehlender Fitness verloren, sondern aufgrund von Verletzungen."

Kritik an Ancelotti soll das nicht sein. "Wir haben jetzt genauso unsere Aufgaben. Der Trainer sagt nicht: Jungs, geht auf den Platz und macht, was ihr wollt", stellt Robben klar. Er meint: "Jeder Trainer hat seine Philosophie."

Arjen Robben im Steckbrief

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