BVB - "Wir haben am Telefon geweint": Kevin-Prince Boateng über Abgang von Borussia Dortmund

Von Jochen Tittmar
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© Imago Images

Kevin-Prince Boateng hat über die Gründe für das Ende seiner Zeit bei Borussia Dortmund gesprochen. Der Mittelfeldspieler wechselte einst im Januar von Tottenham Hotspur auf Leihbasis bis zum Ende der Saison 2008/09 zum BVB.

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"Als sie meine Verpflichtung bekannt gaben, kritisierten die Fans den Klub. Sie fragten: Was wollen wir mit dem? Er ist verrückt. Habt ihr nicht gesehen, wie schlecht er bei Tottenham war?", blickte Boateng in der YouTube-Sendung Vibe With Five des früheren englischen Nationalspielers Rio Ferdinand zunächst auf seinen Wechsel nach Dortmund zurück.

Boateng kam letztlich nur auf zehn Einsätze für die Westfalen, weil er zwischenzeitlich auch eine Rote Karte sah. Dortmund wollte ihn nach der Saison verpflichten - doch die finanziellen Mittel des damals noch klammen Klubs erlaubten dies nicht.

"Es hat nicht geklappt. Klopp rief mich persönlich an und sagte: 'Wir können dich nicht kaufen, wir haben kein Geld.' Wir beide weinten dann am Telefon. Wir haben wirklich geweint. Wir hatten eine richtig gute Beziehung", sagte Boateng und führte aus: "Ich war bereit, mein Leben für ihn zu geben. Jeder Spieler würde für Klopp auf dem Platz sterben, weil er dir Bestätigung und Selbstvertrauen gibt. Und auch Liebe."

Boateng beendete im Sommer seine Karriere, nachdem er zuvor bei Hertha BSC spielte. Nach der Leihe zum BVB ging er einst zu den Spurs zurück - und wechselte später erneut in die Bundesliga, zu Dortmunds Erzrivalen FC Schalke 04.

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