Fussball

Gladbachs Christoph Kramer: "Ich muss nicht nach China"

SID
Christoph Kramer kann sich ein Karriereende in Mönchengladbach vorstellen.

Für 2014er-Weltmeister Christoph Kramer ist ein Karriereende beim Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach denkbar. "Ich kann mir vorstellen, für immer hier zu bleiben", sagte der 28-Jährige dem Express und führte aus: "Ich muss nicht nach China. Man muss das auch realistisch sehen: Dass ich den Schritt zu Barcelona oder Real Madrid mache, halte ich für nicht so wahrscheinlich. Ich habe fußballerisch hier meine Heimat gefunden."

Kramer war von 2013 bis 2015 vom Ligarivalen Bayer Leverkusen an die Gladbacher ausgeliehen, 2016 wechselte er fest zu den Fohlen. Allerdings schränkte Kramer auch ein: "Es geht im Fußball immer sehr, sehr schnell. Ich muss auch jeden Tag dafür büffeln, dass ich ein Teil der Mannschaft bleibe."

Gleichzeitig warnte der Mittelfeldspieler nach dem Trainerwechsel von Dieter Hecking zu Marco Rose vor zu hohen Erwartungen am Niederrhein. "Marco Rose verfolgt eine andere Philosophie, aber man darf auch nicht vergessen, dass wir vorher Fünfter geworden sind", sagte Kramer: "Weil die letzten Spiele der vergangenen Saison nicht so gut waren, denkt jeder, dass jetzt alles besser wird." Das neue Trainerteam um den früheren Salzburg-Coach Rose sei jedoch "sehr umgänglich, fachlich top - ich habe nichts zu meckern".

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