Fussball

Berliner Koalition: "Hertha-Stadion nicht zu realisieren"

SID
Das Olympiastadion ist momentan noch Spielstätte der Hertha.

Bundesligist Hertha BSC hat mit seinen Plänen für den Bau eines neuen Stadions auf dem Olympiagelände einen schweren Rückschlag erlitten.

Die Koalitionsfraktionen von SPD, Die Linke und Die Grünen teilten mit, dass wegen der fehlenden Lösung für die Bewohner auf dem Grundstück kein neues Stadion gebaut werden könne.

"Die Regierungskoalition hat stets deutlich gemacht, dass für den Neubau eines Hertha-Stadions im Olympiagelände eine Lösung für die knapp einhundert Bewohnerinnen und Bewohner auf dem dafür benötigten Grundstück zentrale Bedingung ist", teilten die Parteien mit.

Hertha-Umzug ins neue Stadion eigentlich für 2025 geplant

Nachdem die Berliner Bau- und Wohnungsbaugenossenschaft von 1892 erklärt habe, dass sie das Grundstück und die sechs Wohnhäuser an der Sportforumstraße nicht verkaufen werde, "ist ein Hertha-Stadion im Olympiagelände nicht zu realisieren", teilten die sportpolitischen Sprecher der Fraktionen mit.

Wegen der fehlenden Stimmung im Olympiastadion, das bei Hertha-Spielen oft nur zur Hälfte gefüllt ist, plant der Bundesligist auf dem Gelände neben dem Olympiastadion einen Stadion-Neubau für rund 55.000 Besucher. Für das Jahr 2025 hatte der Klub den Umzug anvisiert.

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