Fussball

Medien: 50.000 Euro Strafe für streikenden Walace beim HSV

SID
50.000 Euro Strafe für streikenden Walace beim HSV

Sportchef Jens Todt vom Hamburger SV hatte angekündigt, das "Fehlverhalten" des streikenden Brasilianers Walace "angemessen ahnden" zu wollen - nun steht das Strafmaß offenbar fest.

Der 22-Jährige muss laut Informationen der Bild-Zeitung 50.000 Euro zahlen, weil er seinen Weihnachtsurlaub unerlaubt verlängerte und am Neujahrstag nicht mit den Hanseaten ins Trainingslager nach Jerez de la Frontera geflogen war. Stattdessen postete der Brasilianer ein Bild von ihm auf Instagram, das ihn am Strand zeigt.

"Walace hat uns im Vorfeld über seine Entscheidung wegen eines privaten Problems kontaktiert. Wir haben dies nicht akzeptiert und sind mit ihm und seinem Berater in Kontakt", hatte Todt gesagt: "Wir erwarten ihn in den nächsten Tagen im Trainingslager."

Der Mittelfeldspieler soll mit einem Wechsel in seine Heimat liebäugeln, Atletico Mineiro aus Belo Horizonte, Flamengo Rio de Janeiro und Palmeiras aus Sao Paulo gelten als Interessenten.

"Nicht zu wilden Dingen treiben lassen"

Derweil kündigte Todt an, sich in der laufenden Transferperiode auch angesichts des vorletzten Tabellenplatzes nicht zu "wilden Dingen treiben lassen" zu wollen.

"Es herrscht Einigkeit darüber, dass keine Notwendigkeit für gravierende Veränderungen besteht", sagte er dem Fachmagazin kicker: "Es geht um punktuelle Dinge, um vielleicht eine oder zwei Positionen. Und natürlich müssen wir dabei unseren begrenzten finanziellen Möglichkeiten Rechnung tragen." Als ein möglicher Ausleihkandidat wird der Schweizer Angreifer Admir Mehmedi von Bayer Leverkusen gehandelt.

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