VfL Wolfsburg: Paul-Georges Ntep im Portät

Das nächste Versprechen auf bessere Zeiten

Von Johannes Rohrmaier
Montag, 09.01.2017 | 12:39 Uhr
Für fünf Millionen kommt Paul-Georges Ntep zu den Wölfen
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Paul-Georges Ntep heißt die neueste Verpflichtung vom VfL Wolfsburg. Der Franzose kommt von Stade Rennes und soll das lahmende Offensivspiel der Wölfe ankurbeln. Ist er dafür der richtige Mann - oder reiht er sich ein in die Reihe der unerfüllten Versprechen?

Erst kurz ist es her, dass das Wechsel-Hickhack um Julian Draxler das alles bestimmende Thema beim VfL Wolfsburg war. Nun ist der einstige Schalker Goldjunge, der zur Wolfsburger Meisterschaftshoffnung wurde, in der VW-Stadt Geschichte und die (neuen) Verantwortlichen der Wölfe haben das ganze Theater genutzt, um still und leise am Kader für die Rückrunde zu basteln.

Unter Valerien Ismael soll sich die Ausrichtung des VfL in der Rückrunde verändern. Künftig soll der Fokus darauf liegen, junge Talente in die Mannschaft einzubinden, statt fertige Stars zu holen. Richedley Bazoer und Victor Osimhen passen genau ins Anforderungsprofil von Allofs-Nachfolger Olaf Rebbe, der darüber hinaus mit Yunus Malli einen der begehrtesten jungen Bundesligaspieler aus Mainz nach Wolfsburg geholt hat.

Die Wolfsburger Mannschaft erlebt ein Facelift. Und mit Paul-Georges Ntep kommt nun bereits der vierte junge Spieler, der dazu beitragen soll, die schwache Hinrunde vergessen zu machen.

Ntep ist auch fußballerisch ein Ersatz für den abgewanderten Draxler. Der offensive Außenbahnspieler soll das krankende Offensivspiel der Wolfsburger beleben, das in der Hinrunde oft statisch wirkte. Seine Lieblingsposition ist auf dem linken Flügel und nicht nur die Nummer sieben, die er bei Stade Rennes trug, erinnert ein wenig an Franck Ribery. Ntep lebt von seinem explosiven Antritt, ist stark im Dribbling und verfügt darüber hinaus über ein gutes und sicheres Passspiel. In der Hinrunde der Ligue 1 ging kein Spieler öfter ins Dribbling als er.

Einer wie Ribery

Ntep ist nicht der klassisch-egoistische Stürmer, der lieber selbst den Abschluss sucht, statt den besser stehenden Mitspieler zu bedienen - eine weitere Ähnlichkeit mit Ribery. "Er ist ein klassischer Außenbahnspieler mit besonderen Merkmalen, der unser Offensivspiel bereichern wird. Er ist schnell, stark in Eins-gegen-Eins-Situationen, bringt Torgefährlichkeit und hat zudem ein Auge für seine Mitspieler", zeigt sich auch Rebbe von seinem Neuzugang überzeugt.

Der Franzose mit Kameruner Wurzeln kam aus der Jugend des AJ Auxerre und wechselte 2014 aus der zweiten Liga zu Stade Rennes. In der Ligue 1 gelangen ihm in 74 Spielen 18 Tore und 15 Vorlagen, und er weist für einen Spieler seines Alters bereits jetzt eine beeindruckende Konstanz auf. Auch in dieser Saison stehen nach 15 Spielen schon wieder zwei Toren und fünf Vorlagen. Sein unbestreitbares Potenzial brachte ihm auch schon eine Nominierung für die französische Nationalmannschaft ein. Mehr als zwei Spiele wurden es für die Equipe Tricolore allerdings bisher noch nicht.

Fast 100 Spiele hat Ntep aber schon in der Ligue 1 absolviert. Eine enorme Erfahrung für einen 24-jährigen. Ein junger Spieler mit Erfahrung und großem Potenzial und bei einem größeren Klub, der den Anspruch hat, international zu spielen, den nächsten Schritt machen will: Das alles noch für verhältnismäßig wenig Geld - fünf Millionen Ablöse werden kolportiert - klingt nach einem Deal, der für beide Seiten passen könnte.

Lückenfüller auf Linksaußen?

Beim VfL ist die linke Außenbahn nach Draxlers Abgang durchaus vakant. 'Kuba' Blaszcykowski und Daniel Caligiuri sind eher auf der rechten Seite zu Hause. Maximilian Arnold, Yannick Gerhardt, Yunus Malli, Josuha Guilavogui und auch der verletzungsgeplagte Daniel Didavi fühlen sich im Zentrum deutlich wohler. Für Ntep stellt das durchaus eine Chance dar, sich bereits im Wintertrainingslager in La Manga, in dem er bereits seit Sonntag weilt, in die Wolfsburger Mannschaft zu spielen.

Der Winterumbruch beim VfL ist wohl auch noch nicht abgeschlossen, auch Vieirinha und Luiz Gustavo stehen vor dem Absprung. Damit hätten drei Führungsspieler der letzten Jahre den Verein verlassen. Das bedeutet Platz, den die Neuzugänge ausfüllen sollen. Auf Ntep, Bazoer und Co. kommt also von Anfang an Verantwortung zu. Die prekäre Situation der Wölfe, die mit nur drei Punkten Vorsprung vor den Abstiegsplätzen überwintern, birgt in der Rückrunde allerdings Krisenpotenzial. Abstiegskampf kennt Ntep aus der Ligue 1 nicht.

Valerien Ismael indes freut sich über seine neueste Verstärkung. "Mit Paul-Georges haben wir unsere Qualität auf den Außenbahnen noch einmal deutlich erhöht. Er ist pfeilschnell, technisch versiert und verfügt trotz seines jungen Alters bereits über enorme Erfahrung", zeigt sich Ismael begeistert und fügt an: "Mit ihm sind wir im taktischen Bereich noch flexibler und im Offensivspiel noch schwerer auszurechnen".

Die Erwartungen sind groß

Ntep fällt aber nicht nur durch Schnelligkeit und Dribbelstärke auf. Direkt in seiner ersten Saison bei Stade Rennes machte er im Spiel gegen Reims durch eine Situation auf sich aufmerksam, die man nur als unsportlich bezeichnen kann. Nach einem Fehler des gegnerischen Keepers lief Ntep alleine auf das leere Tor zu, nur um sich vor der Torlinie hinzuknien und den Ball mit dem Kopf über die Linie zu befördern.

Da mögen die einen ihm ein großes Selbstbewusstsein unterstellen, die anderen von jugendlichem Übermut sprechen. In der Bundesliga sollte er so etwas aber nicht machen. Man stelle sich vor, wie das restliche Spiel für ihn verlaufen wäre, wenn er gegen einen Spahic, Sulu oder Sokratis gespielt hätte. Wobei er ja zumindest auf Spahic nicht mehr treffen wird.

Fußballerisch wird er beweisen müssen, dass er die in ihn gesetzten Erwartungen erfüllen kann. Die Anlagen dazu hat Paul-Georges Ntep auf jeden Fall und die aktuellen Gegebenheiten in Wolfsburg, sind für junge talentierte Spieler derzeit so günstig, wie seit Jahren nicht. Doch mit unerfüllten Versprechen kennt man sich in Wolfsburg in den letzten Jahren eben auch aus. Eins davon spielt mittlerweile in Paris.

Paul-Georges Ntep im Steckbrief

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