Rekordmeister nicht unschlagbar

Allofs glaubt an Bayern-Fehler

Von Adrian Franke
Freitag, 30.01.2015 | 10:18 Uhr
Klaus Allofs sieht die Bayern nicht als unfehlbar an
© getty
Advertisement
Club Friendlies
Di19:00
Hannover 96 -
Wolfsberger AC
Copa Sudamericana
Mi00:15
Chapecoense -
Def y Justicia
International Champions Cup
Mi02:05
Tottenham -
AS Rom
International Champions Cup
Do01:30
Barcelona -
Man United
Copa do Brasil
Do02:45
Cruzeiro -
Palmeiras
International Champions Cup
Do03:05
PSG -
Juventus
International Champions Cup
Do05:35
Man City -
Real Madrid
International Champions Cup
Do13:35
FC Bayern München -
Inter Mailand
Copa Sudamericana
Fr00:15
Arsenal -
Recife
Copa do Brasil
Fr02:45
Paranaense -
Gremio
First Division A
Fr20:30
Antwerpen -
Anderlecht
J1 League
Sa12:00
Gamba Osaka -
Cerezo Osaka
J1 League
Sa12:00
Kobe -
Omiya
International Champions Cup
Sa13:35
Chelsea -
Inter Mailand
Emirates Cup
Sa15:00
RB Leipzig -
Sevilla
Club Friendlies
Sa15:30
SV Werder Bremen -
West Ham
Emirates Cup
Sa17:20
Arsenal -
Benfica
First Division A
Sa18:00
Lokeren -
Brügge
Serie A
So00:00
Palmeiras -
Avai
International Champions Cup
So00:05
Man City -
Tottenham
International Champions Cup
So02:05
Real Madrid -
Barcelona
CSL
So13:35
Shandong Luneng -
Shanghai SIPG
First Division A
So14:30
Mechelen -
Lüttich
Emirates Cup
So15:00
RB Leipzig -
Benfica
Emirates Cup
So17:20
Arsenal -
Sevilla
First Division A
So18:00
St. Truiden -
Gent
Superliga
So18:00
Brondby -
Lyngby
Serie A
So21:00
Corinthians -
Flamengo
International Champions Cup
So22:05
AS Rom -
Juventus
Club Friendlies
So22:30
Bayer 04 Leverkusen -
Lazio Rom
Serie A
Mo00:00
Gremio -
Santos
Premier League
Mo18:30
Spartak Moskau -
Krasnodar
Club Friendlies
Mi19:00
Villarreal -
Real Saragossa
Copa Sudamericana
Do00:15
LDU Quito -
Club Bolívar
Serie A
Do02:45
Santos -
Flamengo
First Division A
Fr20:30
Lüttich -
Genk
Championship
Fr20:45
Sunderland -
Derby
J1 League
Sa12:00
Kashiwa -
Kobe
Premiership
Sa13:30
Celtic -
Hearts
Championship
Sa16:00
Fulham -
Norwich
Club Friendlies
Sa16:45
RB Leipzig -
Stoke
Ligue 1
Sa17:00
PSG -
Amiens
Club Friendlies
Sa18:30
Tottenham -
Juventus
Championship
Sa18:30
Aston Villa -
Hull
Ligue 1
Sa20:00
Lyon -
Straßburg
Ligue 1
Sa20:00
Montpellier -
Caen
Ligue 1
Sa20:00
Troyes -
Rennes
CSL
So13:35
Shanghai SIPG -
Tianjin Quanjian
First Division A
So14:30
Gent -
Antwerpen
Ligue 1
So15:00
Lille -
Nantes
Allsvenskan
So15:00
Sundsvall -
Östersunds
Club Friendlies
So15:15
SC Freiburg -
Turin
Championship
So17:30
Bolton -
Leeds
First Division A
So18:00
Anderlecht -
Oostende
Club Friendlies
So20:30
Inter Mailand -
Villarreal

Elf Punkte beträgt der Vorsprung des FC Bayern München auf den Tabellenzweiten VfL Wolfsburg, am Freitagabend eröffnen beide Teams die Rückrunde mit dem Spitzenspiel. Trotz der aktuell klaren Ausgangslage befürchtet Wolfsburgs Sportvorstand Klaus Allofs keine langfristig ungebrochene Dominanz der Münchner - und stützt sich dabei auf die Vergangenheit.

"Im Moment sieht alles nach den Bayern aus. Sie haben aus den beiden Jahren, in denen Dortmund Meister wurde, die richtigen Schlüsse gezogen. Aber die Frage wird sein, ob sie es immer wieder hinkriegen. Die Geschichte hat gezeigt, dass es über einen langen Zeitraum kaum möglich ist, immer alles richtig zu machen", betonte Allofs gegenüber der "tz".

Ausschlaggebend sei allerdings, "dass wir oder andere Mannschaften zur Stelle sind, wenn Bayern mal Fehler macht. So wie 2009, so wie Dortmund oder Bremen und Stuttgart zuvor."

Gleichzeitig musste aber auch der 58-Jährige zugeben, dass es ohne einen finanzkräftigen Partner wie etwa VW in Wolfsburg schwierig werde, den Münchnern Paroli zu bieten: "Wenn man sich die wirtschaftlichen Verhältnisse der Bayern ansieht, die sie sich in den vergangenen Jahrzehnten erarbeitet haben, ist es klar, dass eine Mannschaft mit nur einem Drittel ihres Budgets keine Konkurrenz sein kann."

Allofs: Keine besseren Möglichkeiten als BVB

In der ersten Verfolgerrolle sieht der VfL-Boss Wolfsburg aber mittelfristig noch nicht: "Wir haben sicherlich nicht bessere Möglichkeiten als beispielsweise Borussia Dortmund. Unser Stadion fasst 30.000 Zuschauer, das Dortmunder 80.000. Dazu sind sie noch an die Börse gegangen und, und, und. Es gibt einige Möglichkeiten, wie ein Klub geführt und finanziert werden kann. Das Modell Volkswagen und VfL ist eine davon."

Für Wolfsburg sei das aber gleichzeitig die einzige Möglichkeit, "in einer 120.000-Einwohner-Stadt dauerhaft guten Bundesligafußball zu bieten und international zu spielen." Daher stört Allofs die Kritik am Wolfsburger Modell auch nicht: "Diese Meinungen haben ihren Ursprung oft im Verkennen der wahren Gegebenheiten. Man darf ja hier nicht vergessen, dass das Engagement der genannten Klubs viel umfassender ist. Die Bedeutung für den Standort, die Menschen, für die Jugend etc. ist riesig."

Dass die Wölfe aber die Liga mit einem Sieg am Freitagabend nochmal spannend machen können, glaubt Allofs nicht: "Das soll keine Kapitulation vor den Bayern sein, aber wer sie in der Hinrunde erlebt hat, weiß, dass sie nicht unbedingt schwächer sein werden in der Rückrunde. Sie sind der wahrscheinliche Meister, da müssten schon außergewöhnliche Dinge passieren. Für uns ist es dennoch ein wichtiges Spiel. Unser Ziel ist die Champions League, deswegen wären drei Punkte gut."

Alle Infos zu Wolfsburg

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung