Mittwoch, 01.10.2014

EBS-Studie ehrt Hoffenheim

1899: Aushängeschild der Region

Der Verein TSG 1899 Hoffenheim ist als Steuerzahler und Arbeitgeber ein wichtiger Faktor für die Rhein-Neckar-Region und schafft einen hohen gesellschaftlichen Mehrwert.

Markus Gisdol pflegt ein gutes Verhältnis zu den Fans
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Markus Gisdol pflegt ein gutes Verhältnis zu den Fans

Zu dieser Einschätzung kommt die European Business School (EBS) in ihrer Studie "Die Dorf-Metropole. Die ökonomische und gesellschaftliche Wirkung der TSG 1899 Hoffenheim", die am Mittwoch in Zuzenhausen vorgestellt wurde.

Demnach generiere der Klub für die Stadt Sinsheim und die Region "beträchtliche Einnahmen", deren Ausmaß "die Dimensionen eines Sportvereins weit übersteigen", heißt es.

Allein in der Saison 2011/2012 schaffte 1899 Hoffenheim eine steuerliche Wertschöpfung in Höhe von 3,6 Millionen Euro, denen laufende Kosten in den Städten Sinsheim und Zuzenhausen in Höhe von 500.000 Euro gegenüberstanden.

"Ökonomische Mehrwert ist sehr beachtlich"

"Der ökonomische Mehrwert der TSG für die Stadt, die Region und das Land ist sehr beachtlich. Es ist Teil unserer Philosophie, regional zu denken. Nur wenn beim Einkauf lokal kein adäquater Dienstleister zu finden ist, suchen wir überregional", sagte Frank Briel, Geschäftsführer der 1899 Hoffenheim Fußball-Spielbetriebs GmbH. Mit 125 Vollzeitarbeitskräften vor Ort gehört der Verein zudem zu den zehn größten Arbeitgebern in Sinsheim und Zuzenhausen.

Laut EBS-Studie ist der Klub als Aushängeschild weit über die Stadtgrenzen hinaus von Bedeutung. Die Befragung unter Fußballinteressierten und Fans des Bundesligisten ergab, dass 83 Prozent stolz sind, Hoffenheimer zu sein.

Rhein-Neckar-Arena als Wahrzeichen

Die Bedeutung als regionaler Identitätsanker lasse sich schließlich auch daran erkennen, dass die Rhein-Neckar-Arena bei einer ungestützten Umfrage als zweitwichtigstes Wahrzeichen genannt wurde - gleich hinter dem Schloss Heidelberg.

Die Untersuchung zeigte auch, dass die Fußballfans in Hoffenheim "einen hohen Ausbildungsgrad haben. Sie sind zudem einkommensstärker und häufiger weiblich als an anderen Bundesliga-Standorten", sagte Professor Sascha L. Schmidt, Leiter des "Center for Sports Marketing" an der EBS-Universität für Wirtschaft und Recht in Oestrich-Winkel.

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