Hannover von eigenen Fans beschimpft

SID
Symbolträchtig: Braunschweig feiert, Hannover lässt die Köpfe hängen
© getty

Die Mannschaft von Hannover 96 ist nach der 0:3-Derbypleite bei Tabellenschlusslicht Eintracht Braunschweig bei der Rückkehr in der niedersächsischen Hauptstadt von aggressiven Fans empfangen worden.

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Als der Mannschafts-Bus des Bundesligisten an der HDI-Arena ankam, flogen Gläser über den Zaun, auch Bengalos flogen in Richtung Stadion.

96-Trainer Tayfun Korkut und Kapitän Lars Stindl kamen dennoch zum Zaun, um mit den Fans zu diskutieren. "Die Mannschaft hat alles gegeben", soll der Trainer gesagt haben, was die Stimmung unter den maßlos enttäuschten Anhängern weiter angeheizt haben soll.

Polizei mit Lautsprecheransagen

Korkut stellte sich dennoch der Situation und kletterte auf den Zaun, von wo aus er über ein Megafon mit den aufgebrachten Fans diskutierte.

Die Polizei versuchte unter anderem mit Lautsprecheransagen deeskalierend auf die Fans einzuwirken. Es wurden aber auch Wasserwerfer in Position gebracht.

Unterdessen brüllten die Randalierer unvermindert in Richtung 96-Präsident Martin Kind: "Kind muss weg" und "Wir haben die Schnauze voll".

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