BVB-Boss greift HSV-Investor Kühne an

Watzke: "Für Traditionsklub tödlich"

Von Marco Heibel
Montag, 23.09.2013 | 18:21 Uhr
Hans-Joachim Watzke findet die Kritik an Oliver Kreuzer "ehrabschneidend"
© getty
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Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat sich kritisch über die aktuelle Entwicklung beim Ligakonkurrenten Hamburger SV geäußert. Insbesondere die Einmischung des Milliardärs Klaus-Michael Kühne in das Tagesgeschäft bezeichnete der Funktionär als vereinsschädigend. Er sprach sich für ein klares Statement des Vereins gegenüber dem Investor aus.

"Der HSV ist ein großartiger Verein. Der Klub hat sich allerdings leider in Strukturen verfangen, die dramatisch sind", sagte Watzke der "Sport Bild". Der 54-Jährige führte aus: "Der Aufsichtsrat ist aus meiner Sicht zu groß und hat zu viel Macht. Das zweite Problem ist, dass man Herrn Kühne hinzugeholt hat."

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Dem Dortmunder Geschäftsführer missfällt vor allem die Art und Weise, wie sich der Investor in die Belange des Vereins einmischt: "Menschlich verhält er sich unanständig. Das, was er nun macht, permanent die Öffentlichkeit zu suchen, um die Verantwortlichen zu diskreditieren, das ist daneben. Ein Investor, der zu jedem Sachverhalt seinen Senf abgibt, ist für jeden Traditionsklub tödlich."

Kritik an Kreuzer ist "ehrabschneidend"

Watzke präzisierte seine Kritik am Beispiel von Kühnes Haltung zu HSV-Sportdirektor Oliver Kreuzer: "Du kannst ja keinen potenziellen Investor zwingen zu sagen, dass Oliver Kreuzer ein guter Manager ist. Aber medienwirksam von außen zu behaupten, er sei ein Drittliga-Manager, das ist ehrabschneidend."

Der 54-Jährige sieht den HSV vor allem aufgrund seines engen finanziellen Rahmens in einer misslichen Lage, die von Kühne ausgenutzt werde. "Dieses permanente mit dem Geld winken und dann sagen: 'Wenn Ihr das Geld wollt, müsst Ihr aber das tun, was ich will' - das ist unanständig und gefällt mir nicht", betont der BVB-Boss.

Watzke begrüßt van Marwijk-Verpflichtung

Er empfiehlt dem Ligakonkurrenten, Kühne klar die Grenzen aufzuzeigen: "Von außen bekommt man das Gefühl, dass es im Klub nur noch Chaos gibt. Wenn er als potenzieller Investor mit seinem Vorgehen lediglich Macht ausspielen möchte, dann musst du die Gespräche mit ihm sofort abbrechen."

Watzke ist allerdings davon überzeugt, dass der Hamburger SV mit der sich abzeichnenden Verpflichtung von Trainer Bert van Marwijk sportlich bald wieder auf Kurs sein wird: "Wenn er kommt, dann haben sie eine gute Entscheidung getroffen. Er wird sie kurzfristig stabilisieren." Van Marwijk war unter Watzke von 2004 bis Ende 2006 Trainer von Borussia Dortmund.

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