JVA-Mitarbeiter räumt Vorteile für Profis ein

Von Marco Heibel
Dienstag, 20.08.2013 | 13:58 Uhr
Breno wirkte bei der PK fit und austrainiert - er wird nun Co-Trainer bei der U 23
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Ein Mitarbeiter der JVA München hat eingeräumt, dass die Justiz im Falle Breno generös gehandelt. Aufgrund der kurzen Dauer einer Karriere als Fußballprofi würden andere Maßstäbe gelten.

"Im Hinblick auf die relativ kurze Spanne, in der ein Profifußballer seine Karriere fortsetzen kann, sind wir bestrebt da mitzumachen", erklärte ein namentlich nicht genannter Mitarbeiter der JVA Stadelheim der "tz". Bei einem Beruf im Handwerk oder im Büro "hätten wir es nicht so unterstützt. Bei einem Profifußballer aber sind wir unter Zugzwang", führte die Quelle aus.

Breno ist seit Montag Freigänger und arbeitet zunächst probeweise fünf Stunden am Tag beim FC Bayern München. Per Gesetz darf ein Häftling bis zum voraussichtlichen Entlassungszeitpunkt eigentlich nicht mehr als 18 Monate Freiheitsstrafe zu verbüßen haben, um zu dieser Resozialisierungsmaßnahme zugelassen zu werden. Brenos Haft wegen Brandstiftung endet laut Urteilsspruch vom Juli 2012 jedoch erst im April 2016.

Breno im Steckbrief

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