Jarchow kritisiert Wechsel-Warnung

SID
Donnerstag, 29.08.2013 | 16:01 Uhr
Carl Jarchow versteht die Aufregung um ausgemusterte Profis nicht
© getty
Advertisement
World Cup
45 Min. nach Abpfiff: Schaue die WM-Highlights auf DAZN
World Cup
Belgien -
Tunesien (Highlights)
World Cup
Südkorea -
Mexiko (Highlights)
World Cup
Deutschland -
Schweden (Highlights)
World Cup
England -
Panama (Highlights)
World Cup
Japan -
Senegal (Highlights)
World Cup
Polen -
Kolumbien (Highlights)
World Cup
Saudi-Arabien -
Ägypten (Highlights)
World Cup
Uruguay -
Russland (Highlights)
World Cup
Spanien -
Marokko (Highlights)
World Cup
Iran -
Portugal (Highlights)
World Cup
Australien -
Peru (Highlights)
World Cup
Dänemark -
Frankreich (Highlights)
World Cup
Nigeria -
Argentinien (Highlights)
World Cup
Island -
Kroatien (Highlights)
J2 League
Fagiano -
Tokyo Verdy
World Cup
Südkorea -
Deutschland (Highlights)
World Cup
Mexiko -
Schweden (Highlights)
World Cup
Schweiz -
Costa Rica (Highlights)
World Cup
Serbien -
Brasilien (Highlights)
World Cup
Senegal -
Kolumbien (Highlights)
World Cup
Japan -
Polen (Highlights)
World Cup
Panama -
Tunesien (Highlights)
World Cup
England -
Belgien (Highlights)

Carl Jarchow vom Hamburger SV hat mit Unverständnis darauf reagiert, dass ausländische Profis offenbar vor einem Wechsel zum Bundesliga-Dino und 1899 Hofenheim gewarnt werden.

"Ich kann diese Warnung nicht nachvollziehen und sie deckt sich auch nicht mit den Erfahrungen, die wir in dieser etwas hektischen Transferperiode gemacht haben", sagte der 58-Jährige dem SID: "Es ist nicht so, dass Spieler aus dem Ausland nicht mehr mit uns reden wollen."

Der Politiker bringt Verständnis dafür auf, dass ausgemusterte Profis nicht glücklich sind, wenn sie nicht mehr mit der Profimannschaft trainieren dürfen. "Wenn Spieler aber seit einem längeren Zeitraum wissen, dass wir nicht mehr mit ihnen planen und dann Angebote von anderen Vereinen ausschlagen, müssen sie damit im Sinne eines optimalen Trainingskaders leben", sagte Jarchow: "Das ist ja nicht von jetzt auf gleich passiert, sondern es gibt eine Vorgeschichte. Wir stehen in engem Kontakt zu ihnen und ihren Beratern."

Rosen wünscht sich ausgewogenere Debatte

Hoffenheims Leiter Profifußball Alexander Rosen wünscht sich, "dass diese Debatte ausgewogener, faktenbezogener und mit mehr Substanz geführt wird. Auch wir als Verein sind nicht glücklich über die Lage, aber wir sind sicher nicht alleine verantwortlich dafür. Wir beteiligen uns gerne an jedem sachlichen Dialog, der die Problematik in Sinne aller Beteiligten entschärft", sagte der 34-Jährige auf Anfrage des SID.

Zuvor hatte Ulf Baranowsky, Geschäftsführer der Spielergewerkschaft VDV, dem SID bestätigt, dass ausländische Fußball-Profis offenbar von ihren nationalen Gewerkschaften vor Wechseln zum HSV und Ligakonkurrent 1899 Hoffenheim gewarnt werden. Im Kraichgau und in der Hansestadt wurden mehrere Spieler vom Trainingsbetrieb der Profimannschaft ausgeschlossen.

Kader des Hamburger SV

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung