Der FC Schalke 04 in der Kader-Analyse

Deutschlands Schaltzentrale der Zukunft

Von Haruka Gruber
Dienstag, 16.07.2013 | 07:47 Uhr
Schalkes Wunderknaben: Julian Draxler, Max Meyer, Leon Goretzka (v.l.)
© imago
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Transformation abgeschlossen: Aus der Magath-Resterampe wurde ein Team mit Perspektive. Sport-Vorstand Heldt leistete herausragende Arbeit. Dennoch droht eine Debatte, die jeden nur nervt. Die SPOX-Kaderanalyse zum FC Schalke 04.

Im März 2011 wurde Felix Magath von Schalke entlassen und hinterließ einen Kader, der in der Mannstärke mehr an ein NFL-Team erinnerte. In Hochzeiten standen über 40 Spieler unter Vertrag.

Nur zweieinhalb Jahre später schrumpfte die Mannschaft auf ein vernünftiges Normalmaß von 28 Profis. Die Zahl könnte sich auf 27 reduzieren, sollte Anthony Annan noch abgegeben werden.

Umso bemerkenswerter, dass nicht nur die Kadergröße, sondern auch die Altersstruktur gesundete: Nur 2 Spieler sind über 30 Jahre alt, 9 Spieler sind zwischen 30 und 26, 11 Spieler sind zwischen 25 und 21 und 6 Spieler sind sogar unter 21.

Sport-Vorstand Horst Heldt gelang es, trotz aller Unruhen im Vorjahr mit Weitsicht ein Team zusammenzustellen, welches im Jetzt wettbewerbsfähig ist, aber auch das Morgen gehört. In diesem Sommer gab es keinen wesentlichen Abgang, dafür wurden Top-Talente günstig verpflichtet. Für Adam Szalai mussten zwar 8 Millionen Euro veranschlagt werden, dafür kosteten Leon Goretzka und Christian Clemens jeweils knapp unter 3 Millionen und Felipe Santana dank einer Klausel nur 1 Million.

Torhüter

Zugänge: keine

Abgänge: keine

Offene Position: keine

Die Situation: Im Vorjahr war die Torwart-Position noch Quell unnötiger Debatten, weil sich der damalige Trainer Huub Stevens partout nicht festlegen wollte, wer als Stammkeeper in die Saison gehen soll: Timo Hildebrand, Lars Unnerstall oder Ralf Fährmann?

"Ich bin froh, dass dieses unsägliche Thema aus dem letzten Jahr endlich vorbei ist. Damals wurde viel zu viel diskutiert, und das hat keinem gut getan", sagt Torwart-Trainer Holger Gehrke rückblickend.

Als Lehre aus der Vergangenheit legte sich sein Vorgesetzter Jens Keller in der Vorbereitung früh fest, dass Hildebrand weiter die Nummer eins sein wird, allerdings mit dem Zusatz versehen: "Selbstverständlich muss er Vollgas geben und seine Leistung bestätigen. Schafft er das, hat er sehr gute Chancen."

Nur: Hildebrand unterlief beim ersten seriösen Test gegen Red Bull Salzburg vor dem 1:2 ein folgenschwerer Fehler und kassierte zudem ein unglückliches Gegentor aus über 60 Metern zum 1:3-Endstand. Sport-Vorstand Horst Heldt beeilte sich daraufhin mit einem: "Es gibt keine Torwart-Diskussion!" Dennoch dürfte sich diese nicht vermeiden lassen.

Hildebrand hielt in der Rückrunde zwar sehr solide und zeigte nur selten schwach (wie beim 5:4 gegen Hannover), doch er ragte genauso selten heraus wie in der Hinrunde Unnerstall. Fährmann wiederum ist wegen allerlei Verletzungen seit fast zwei Jahren ohne Bundesliga-Einsatz und wurde in der Vorsaison nur in zwei Regionalliga-Spielen erprobt.

Beim 6:1 in Aachen im letzten Test duften sich Unnerstall und Fährmann bewähren, Hildebrand reiste nicht an und trainierte in Gelsenkirchen.

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