Nach Gewalt-Vorwürfen der Polizei

Club-Fans wehren sich

Von Adrian Bohrdt
Montag, 15.04.2013 | 18:08 Uhr
Gute Stimmung in der Kurve der 1. FC Nürnberg Fans
© getty
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Primera División
Leganes -
Alaves
First Division A
Lüttich -
Zulte Waregem
Ligue 1
Metz -
Monaco
Championship
Burton Albion -
Birmingham
Primera División
Valencia -
Las Palmas
J1 League
Gamba -
Kashiwa
Championship
Sheffield Utd -
Barnsley
Premier League
Swansea -
Man United
CSL
Shanghai Shenua -
Guangzhou Evergrande
Premier League
Liverpool -
Crystal Palace
Ligue 1
Lyon -
Bordeaux
Serie A
Juventus -
Cagliari
Primera División
Celta Vigo -
Real Sociedad
Premier League
Stoke -
Arsenal
Championship
Sunderland -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
Nantes
Primera División
Girona -
Atletico Madrid
Premier League
Leicester -
Brighton (Delayed)
Serie A
Hellas Verona -
Neapel
Primeira Liga
Benfica -
Belenenses
Primera División
Sevilla -
Espanyol
Premier League
Burnley -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Watford (Delayed)
Premier League
West Ham -
FC Southampton
J1 League
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Guangzhou -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
Deportivo -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia

Am Rande des 4:0-Derbysiegs des FC Bayern München gegen den 1. FC Nürnberg am vergangenen Samstag war es zu Fan-Ausschreitungen gekommen, auch Polizisten wurden verletzt. Nachdem von der Polizei hauptsächlich Nürnberger Ultras für die Krawalle verantwortlich gemacht worden waren, wehren sich die Club-Fans nun gegen die Anschuldigungen.

Die Nürnberger Fans wollten laut dem Polizeibericht vom Sonntag auf die Münchner Ultras losgehen, nachdem zunächst Bayern-Ultras versucht hatten, zu einer von Polizisten begleiteten Gruppe Gäste-Fans zu gelangen.

Dabei griffen die Nürnberger Ultras die sie begleitenden Polizeikräfte an, die dem Bericht zufolge "Schlagstock und Pfefferspray einsetzen mussten, um die massiven Angriffe abzuwehren". Auch Steine sollen in Richtung der Beamten geworfen worden sein, mehrere Beamte wurden verletzt.

Nürnberger Fans wehren sich

Auf der Facebook-Seite "FCN aktuell" wehrten sich Nürnberger Fans anschließend gegen die Anschuldigungen.

Anhänger des Tabellenelften, die am Samstag in der Münchner Allianz Arena waren, sprachen hinsichtlich der polizeilichen Mitteilung von "völlig irrealen Aussagen und Berichten". Es sei "in keinster Weise Gewalt von den Nürnbergern gegen die Polizei" ausgegangen.

Vor allem wurde die Schuld bei der Polizei gesucht, die das mehrfache Aufeinandertreffen der beiden Fan-Lager nicht habe verhindern können. Zwischenzeitlich seien sogar rund 250 Nürnberger Fans, darunter auch Familien und Kinder, eingekesselt gewesen und hätten deshalb weite Teile der ersten Halbzeit verpasst.

Heino Hassler, Leiter des Nürnberger Fanprojekts, erklärte gegenüber den "Nürnberger Nachrichten: "Es ist mir schleierhaft, wie es bei einem solchen Spiel überhaupt dazu kommen kann, dass zwei Gruppen von Münchner Ultras auf Club-Fans losgehen können." Darüber hinaus betonte er: "Solange ich da war, hat niemand einen Stein geworfen."

"Neue Dimension von Gewalt"

Aus der Pressemitteilung der Polizei war hervorgegangen, dass insgesamt 30 Anhänger festgenommen wurden, davon stammen 24 aus dem Nürnberger Fan-Lager. 31 Personen, darunter 29 Bayern-Fans, wurden kurzzeitig in Gewahrsam genommen. 16 Polizisten erlitten Verletzungen.

"Wir haben eine neue Dimension von Gewalt in München gegenüber Polizeibeamten feststellen müssen. Eine derartige massive Gewalt und eine solche Brutalität gegen die eingesetzten Polizeibeamten hat es bei einem Fußballspiel in München seit Jahren nicht gegeben", hatte Polizeivizepräsident Robert Kopp erklärt.

Die Bundesliga im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung