Nach Uli-Hoeneß Kritik zu "spanischen Verhältnissen"

DFL-Boss Seifert sieht UEFA in der Pflicht

SID
Donnerstag, 18.04.2013 | 12:25 Uhr
Für Christian Seifert muss die UEFA "spanische Verhältnisse" in der Bundesliga verhindern
© getty
Advertisement
Boxen
So03:00
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Premier League
So17:00
Kracher am Sonntag: Liverpool-Arsenal
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Copa do Brasil
Flamengo -
Botafogo
Copa do Brasil
Cruzeiro -
Gremio
Copa Sudamericana
Nacional -
Estudiantes
UEFA Europa League
Fenerbahce -
Skopje
Primera División
Real Sociedad -
Villarreal
Ligue 1
PSG -
St. Etienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
Primera División
Betis -
Celta Vigo
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Primera División
Levante -
La Coruna
Primera División
Girona -
Malaga
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham
Premier League
Crystal palace -
Swansea
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Eredivisie
Venlo -
Ajax
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Primera División
Espanyol -
Leganes
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Colombia
WC Qualification South America
Chile -
Paraguay
WC Qualification South America
Uruguay -
Argentinien
WC Qualification South America
Brasilien -
Ecuador
WC Qualification South America
Peru -
Bolivien
WC Qualification Europe
Dänemark -
Polen
WC Qualification Europe
Slowakei -
Slowenien
WC Qualification Europe
Tschechien -
Deutschland
WC Qualification Europe
Georgien -
Irland
WC Qualification Europe
Serbien -
Moldawien
WC Qualification Europe
Isreal -
Mazedonien
WC Qualification Europe
Spanien -
Italien
WC Qualification Europe
Färöer Inseln -
Andorra
WC Qualification Europe
Weißrussland -
Schweden
WC Qualification Europe
Estland -
Zypern
WC Qualification Europe
Griechenland -
Belgien
WC Qualification South America
Bolivien -
Chile

DFL-Chef Christian Seifert sieht in der Diskussion über "spanische Verhältnisse" in der Fußball-Bundesliga die Europäische Fußball-Union in der Pflicht.

"Klar ist: Auf nationaler Ebene lassen sich die enormen Erlöse in der Champions League nicht ausgleichen", sagte Seifert dem kicker: "Natürlich muss sich die UEFA Gedanken machen, wie es weitergehen soll.

Denn es ist offensichtlich, dass sie durch ihren derzeitigen Verteiler-Mechanismus massive Eingriffe vornimmt mit Blick auf die nationalen Wettbewerbe."

Seifert sieht in einer Reform der Europa League die besten Chancen für effektive Änderungen. "Karl-Heinz Rummenigge hat als Vorsitzender der Europäischen Club Association vor einiger Zeit angeregt, dass sich die UEFA Gedanken machen muss über die Zukunft der Europa League. Ich teile diese Meinung", sagte der Vorsitzende der DFL-Geschäftsführung.

Geldverteilung bleibt

Eine Veränderung der ligainternen Geldverteilung zieht Seifert nicht in Betracht. "Der verabschiedete Verteilerschlüssel wurde für die kommenden vier Spielzeiten beschlossen und von der Liga einhellig begrüßt. Bislang hat die DFL keine Signale erhalten, dass sich hier etwas ändern sollte", sagte Seifert.

Er rechnete vor, dass aus dem 100 Millionen Euro umfassenden Medientopf derzeit die Bayern 5,8 Millionen und Borussia Dortmund 5,6 Millionen Euro erhalten: "Selbst wenn beide Klubs darauf - oder sogar auf das Doppelte - verzichteten, würden die anderen 16 Klubs damit keinen Riesenschritt nach vorne machen."

Grundsätzlich lasse sich aus der laufenden Saison kein Trend ableiten. "In den vergangenen sieben Jahren brachte die Bundesliga mit Dortmund, München, Stuttgart und Wolfsburg vier Meister hervor", sagte Seifert: "Wenn in den nächsten fünf oder zehn Jahren der Meister immer aus Dortmund oder München kommen sollte, oder die Münchner auch in den nächsten Jahren mit 20 Punkten Vorsprung davoneilen, könnte man vielleicht - rein sportlich betrachtet - von spanischen Verhältnissen sprechen."

"Irgendwie sehr deutsch"

Seifert forderte, dass "die Einnahmesituation nicht zum Alibi" der Bundesligisten werden dürfe. "Würde der Erfolg nur vom Geld und großen Stadien abhängen, hätte Hannover nicht Europa League gespielt, stünden Freiburg und Mainz nicht auf einstelligen Tabellenplätzen - und Frankfurt, Köln und Hertha wären nie abgestiegen."

Irgendwie sei es "sehr deutsch, dass wir jetzt von spanischen Verhältnissen reden, wo es die seltene Chance gibt, vielleicht zwei Bundesligaklubs im Finale der Champions League zu sehen."

Die Bundesliga im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung