Stuttgart und Hamburg am Scheideweg

Von Marco Heibel
Samstag, 09.03.2013 | 21:50 Uhr
Im Hinspiel unterlagen Rafael van der Vaart und Co. dem VfB Stuttgart mit 0:1
© getty
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Im achten Pflichtspiel binnen 24 Tagen geht es für den VfB Stuttgart darum, den Negativlauf in der Liga zu stoppen und den Abstand auf die Abstiegsplätze nicht weiter schmelzen zu lassen. Auch den Hamburger SV plagen Sorgen.

Zwischen all den Aufgaben in DFB-Pokal und Europa League hat das Tagesgeschäft Bundesliga beim VfB Stuttgart zuletzt ein wenig gelitten. Kein Team ist schlechter ins Jahr 2013 gestartet, nur Schlusslicht Fürth wartet länger auf einen Heimsieg. Vom angestrebten Top-Sechs-Platz kann mittlerweile wohl keine Rede mehr sein. Auch in der Europa League droht nach der 0:2-Heimpleite im Achtelfinal-Hinspiel gegen Lazio das Aus.

Allein der mögliche Einzug ins DFB-Pokalfinale gegen den FC Bayern würde das Ticket nach Europa sichern und die Saison wesentlich versöhnlicher gestalten. Doch das Halbfinale gegen Freiburg steigt erst Mitte April, bis dahin hat der VfB Zeit, eine Liga-Probleme in den Griff zu bekommen - und den eigenen Anhang versöhnen. Denn dieser bleibt in der laufenden Saison aus Unzufriedenheit mit dem Sparkurs des Präsidiums den Heimspielen fern. Pro Spiel setzt der VfB 5.000 Tickets weniger ab als zuvor kalkuliert.

Weitere Engpässe drohen

Verschärft werden die Probleme der Schwaben durch die fehlende Kadertiefe. Der kleine Stuttgarter Kader vermag die vielen Ausfälle nicht zu kompensieren. Neben Cacau (Reha), Johan Audel (Kahnbeinbruch), Mamadou Bah (Wadenbeinbruch), Alexandru Maxim (Nasenbeinbruch) fehlt derzeit auch Tunay Torun (Muskelverletzung).

Die Folge: Viele Akteure wirken überspielt, doch der personelle Engpass zwingt Trainer Bruno Labbadia dazu, dennoch fast immer die gleichen Spieler auflaufen zu lassen. "Wenn wir mal drei Spieler wechseln, ist das bei uns schon extremst rotiert", so der Trainer.

Doch die Personalprobleme könnten bald noch größer werden: Gegen den HSV laufen voraussichtlich sechs Spieler von Beginn an auf, die aktuell bei vier Gelben Karten stehen und sich somit eine Sperre für die folgende Partie gegen Frankfurt einhandeln könnten. Unter ihnen befinden sich Christian Gentner, Martin Harnik und William Kvist.

Van der Vaart träumt von Europa

Bei Gegner Hamburg ist die Euphorie des furiosen Rückrundenstarts schnell wieder verflogen. Nach den Siegen über Dortmund und Mönchengladbach wähnte man sich bereits auf dem Weg zur Spitzenmannschaft. Nach der 1:5-Demontage in Hannover und dem enttäuschenden 1:1 gegen Schlusslicht Fürth ist von der Aufbruchstimmung jedoch nicht mehr viel übrig. Ein Rückfall ins alte Schema: Verlässlich ist beim HSV nur, dass nichts verlässlich ist.

Die Partie in Stuttgart ist für den aktuellen Tabellensiebten somit ein Schlüsselspiel. Nur drei Punkte trennen den HSV von einem Champions-League-Qualifikationsplatz, aber auch nur zwei von der unteren Tabellenhälfte. Für Spielmacher Rafael van der Vaart ist klar, wohin die Reise gehen soll: "Wir sind Siebter, zehn Spiele stehen noch aus - natürlich wollen wir uns jetzt mindestens den sechsten Platz sichern."

Auf dem Papier kann es auf dem Weg dorthin keinen besseren Gegner geben als Stuttgart. Gegen keine andere Mannschaft hat der "Dino" in der Bundesliga häufiger gewonnen als gegen die Schwaben - Hamburg schlug den VfB bereits 41 Mal, allerdings behielt der VfB in den letzten zwei Vergleichen die Oberhand.

Westermann droht auszufallen

HSV-Trainer Thorsten Fink gibt sich im Vergleich zu seinem niederländischen Schützling deutlich bescheidener. Nach dem Fürth-Spiel erklärte Fink, dass Europa "kein Thema" sei und man "noch viel Arbeit im spielerischen Bereich" habe.

Für das Spiel beim VfB gibt Fink daher lieber die Marschroute aus, "zu null zu spielen". Möglicherweise muss er bei diesem Vorhaben ohne Heiko Westermann auskommen. Fink: "Er hat im letzten Spiel einen Schlag auf die Wade bekommen. Der Bluterguss drückt auf die Muskulatur und die Nerven." Sollte es für den Nationalspieler nicht reichen, stünde Slobodan Rajkovic als Ersatzmann für das Abwehrzentrum parat.

Die voraussichtlichen Aufstellungen

Stuttgart: Ulreich - Sakai, Tasci, Rüdiger, Molinaro - Kvist - Harnik, Okazaki, Gentner, Traore - Ibisevic

Hamburg: Adler - Diekmeier, Bruma, Rajkovic (Westermann), Jansen - Rincon - Skjelbred, Aogo - van der Vaart - Son, Rudnevs (Beister)

Der 25. Spieltag im Überblick

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