Fussball

Alaba: "Sehe mich in einer zentraleren Rolle"

Von Finn Clausen
In Österreich gilt er als der Liebling, sieht sich selbst aber gar nicht als so brav: David Alaba
© getty

David Alaba vom FC Bayern München hat sich im österreichischen Fernsehen zu seinen Ziele mit der Nationalmannschaft und der Stimmungslage in München geäußert.

"Uns ist allen klar, dass wir in den kommenden Wochen wieder zulegen müssen. Aber von der Stimmung her hat sich nichts verändert", sagte der 20-Jährige bei "Sky Austria". Dem Traum vom Gewinn des Triples aus Meisterschaft, DFB-Pokal und Champions League ordne sich jeder Spieler unter.

"Bei Bayern sieht man mich auf der Außenverteidigerposition, das passt auch gerade sehr gut. Allgemein fühle ich mich aber im zentralen Mittelfeld einfach wohler und beim Nationalteam bekomme ich von Teamchef Koller die Chance, genau dort zu spielen", erklärte Alaba seine Rolle im Team.

"Bin nicht der Allerbravste"

Mit seinem Partner auf der linken Seite beim FC Bayern, dem Franzosen Franck Ribery, verstehe sich Alaba auch privat sehr gut und sei zudem stets für einen Spaß zu haben: "Es stimmt schon, dass ich nicht der Allerbravste bin. Ich bin halt, wie ich bin. Bei Marko Arnautovic ist es so, dass aus einer Ameise oft ein Elefant gemacht wird."

Auch sein ehemaliger Coach in der Nationalmannschaft, Didi Constantini, hatte Alabas Macken bereits erkannt: "Er ist nicht der Bravste, aber weiß genau, was man tun muss. Auf dem Level, auf dem er ist, würden viele andere abheben."

Interesse aus dem Ausland - München neue "Heimat"

Seit 2008 lebt der gebürtige Wiener in der bayerischen Landeshauptstadt und fühlt sich beim FC Bayern wohl. Das Interesse europäischer Topklubs weiß er jedoch zu schätzen. "Barcelona und Real Madrid sind natürlich absolute Topteams. Mit Bayern sind wir auf einem sehr guten Weg, der Klub gehört für mich zu den Top Drei in der Welt", so der 20-Jährige.

Der Vertrag des jungen Österreichers beim deutschen Rekordmeister läuft noch bis zum Jahr 2015. Zuvor will er sich aber für die WM 2014 in Brasilien qualifizieren: "Vom Potenzial her ist es möglich, weil wir eine junge Mannschaft sind, die gemeinsam mit dem Trainerteam hart an sich arbeitet. Wir müssen auf unsere Stärken schauen und unser Spiel spielen. Wir haben mehrere Akteure, die Matches alleine entscheiden können."

In der WM-Qualifikations-Gruppe C trifft Österreich am 22. März zunächst zu Hause auf die Färöer, ehe man am 26. März in Irland antreten muss.

David Alaba im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung