Bayerns Vize-Kapitän in Topform

Der beste Schweinsteiger aller Zeiten

Von Thomas Gaber
Montag, 04.03.2013 | 14:42 Uhr
Bastian Schweinsteiger, FC Bayern München
© getty
Advertisement
Bundesliga
SaJetzt
Alle Samstags-Highlights: HSV-FCB, BVB, VfB & RBL
Primera División
Live
Villarreal -
Las Palmas
Eredivisie
PSV – Heracles
Serie A
Chievo Verona -
Hellas Verona
Championship
Ipswich -
Norwich
CSL
Guangzhou Evergrande -
Guizhou
Eredivisie
Feyenoord -
Ajax
Premier League
Everton -
Arsenal
Ligue 1
Nizza -
Strassburg
Serie A
Atalanta -
Bologna
Serie A
Benevento -
Florenz
Serie A
AC Mailand -
Genua
Serie A
SPAL -
Sassuolo
Serie A
FC Turin -
AS Rom
Premier League
ZSKA Moskau -
Zenit
Primera División
Celta Vigo -
Atletico Madrid
Ligue 1
Troyes -
Lyon
Premier League
Tottenham -
Liverpool
First Division A
Anderlecht -
Genk
Serie A
Udinese -
Juventus
Premier League
Dynamo Kiew -
Schachtjor Donezk
Primera División
Leganes -
Bilbao
Super Liga
Roter Stern Belgrad -
Lucani
Primera División
Real Madrid -
Eibar
Serie A
Lazio -
Cagliari
Serie A
Sao Paulo -
Flamengo
Ligue 1
Marseille -
PSG
Allsvenskan
Malmö -
AIK
Primera División
Real Sociedad -
Espanyol
Primera División
La Coruna -
Girona
Copa del Rey
Saragossa -
Valencia
Serie A
Inter Mailand -
Sampdoria
League Cup
Arsenal -
Norwich
League Cup
Leicester -
Leeds
League Cup
Swansea -
Man United
League Cup
Man City -
Wolverhampton
Copa del Rey
Murcia -
Barcelona
Copa Libertadores
River Plate -
Lanus
Serie A
Atalanta -
Hellas Verona
First Division A
Genk -
Brügge
Serie A
Bologna -
Lazio
Serie A
Cagliari -
Benevento
Serie A
Chievo -
Milan
Serie A
Florenz -
FC Turin
Serie A
Genua -
Neapel
Serie A
Juventus -
SPAL
Serie A
AS Rom -
Crotone
Serie A
Sassuolo -
Udinese
Premiership
Aberdeen -
Celtic
League Cup
Chelsea -
Everton
League Cup
Tottenham -
West Ham
Coupe de la Ligue
Strasbourg -
Saint-Etienne
Copa del Rey
Elche -
Atletico Madrid
Copa Libertadores
Barcelona SC -
Gremio
Copa Sudamericana
Fluminense -
Flamengo
Copa del Rey
Fuenlabrada -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Nizza
Championship
Leeds -
Sheffield Utd
A-League
Adelaide Udt – Melbourne City
Primera División
Alaves -
Valencia
Premier League
Man United -
Tottenham
Premiership
Hearts -
Rangers
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Premier League
Liverpool -
Huddersfield
Championship
Cardiff -
Millwall
Primera División
Sevilla -
Leganes
Ligue 1
Bordeaux -
Monaco
Serie A
Milan -
Juventus
Premier League
Bournemouth -
Chelsea
Primera División
Atletico Madrid -
Villarreal
Championship
Hull -
Nottingham
Ligue 1
Caen -
Troyes
Ligue 1
Dijon -
Nantes
Ligue 1
Guingamp -
Amiens
Ligue 1
Montpellier -
Rennes
Ligue 1
Strasbourg -
Angers
Premier League
Arsenal -
Swansea (DELAYED)
Primera División
Bilbao -
Barcelona
Serie A
AS Rom -
Bologna
Primeira Liga
Boavista -
Porto
Premier League
Watford -
Stoke (Delayed)
Premier League
West Bromwich – Man City (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
West Ham (Delayed)
Super Liga
Cacak -
Partizan
CSL
Hebei -
Guangzhou Evergrande
J1 League
Kofu -
Kobe
Primera División
Getafe -
Real Sociedad
Eredivisie
Vitesse -
PSV
Serie A
Benevento -
Lazio
Championship
Birmingham -
Aston Villa
Premier League
Zenit -
Lok Moskau
First Division A
Brügge -
Sint-Truiden
Premier League
Brighton -
Southampton
Ligue 1
Lyon -
Metz
Serie A
Crotone- Florenz
Serie A
Neapel -
Sassuolo
Serie A
Sampdoria -
Chievo Verona
Serie A
SPAL -
Genua
Serie A
Udinese -
Atalanta
Primera División
Girona -
Real Madrid
Ligue 1
Toulouse -
St. Etienne
Premier League
Leicester -
Everton
Primera División
Eibar -
Levante
Serie A
Ponte Preta -
Corinthians
Primera División
Malaga -
Celta Vigo
Serie A
FC Turin -
Cagliari
Ligue 1
Lille -
Marseille
Superliga
Boca Juniors -
Belgrano
Serie A
Hellas Verona – Inter Mailand
Premier League
Burnley -
Newcastle
Primera División
Espanyol -
Real Betis
Primera División
Las Palmas -
La Coruna
Copa Libertadores
Lanus -
River Plate
Championship
Preston -
Aston Villa
Copa Libertadores
Grêmio -
Barcelona
Copa Sudamericana
Flamengo -
Fluminense
A-League
Melbourne City -
Sydney
Ligue 1
Rennes -
Bordeaux Begles
Primera División
Real Betis -
Getafe
Primera División
Valencia -
Leganes
Championship
Bristol -
Cardiff
Premiership
St Johnstone -
Celtic
Championship
Aston Villa -
Sheffield Wednesday
Primera División
Deportivo -
Atletico Madrid
Ligue 1
Angers -
PSG
Serie A
Bologna -
Crotone
Primera División
Alaves -
Espanyol
Championship
Brentford -
Leeds
Ligue 1
Metz -
Lille
Ligue 1
Monaco -
Guingamp
Ligue 1
Montpellier -
Amiens
Ligue 1
Nantes -Toulouse
Ligue 1
Troyes -
Straßburg
Primera División
Barcelona -
Sevilla
Serie A
Genoa -
Sampdoria
Primeira Liga
Porto -
Belenenses

Bastian Schweinsteiger wurde für seine Spielweise kritisiert und liefert Woche für Woche den Gegenbeweis. Er war für den FC Bayern nie wertvoller. Er profitiert von der Zusammenarbeit mit Javi Martinez und schickt eine "Warnung" an Pep Guardiola.

Eigentlich wollte Bastian Schweinsteiger nicht mehr auf die Kritik von Olaf Thon und Günter Netzer an ihm und seiner Spielweise eingehen. Nach dem Pokal-Sieg gegen Dortmund konnte er sich ein bissigen Kommentar aber nicht verkneifen.

"Ich habe viele Querpässe gespielt und nicht den Weg nach vorne gesucht. Deswegen war es gut", sagte Schweinsteiger.

Sarkasmus ist eine charmante Art, auf Kritik zu reagieren. Aber nicht mal das hat Schweinsteiger nötig, vielmehr sollte er den Nörglern dankbar sein. Seit der alberne Vorwurf im Raum steht, sein Stil sei leicht antiquiert und nicht kompatibel mit den Anforderungen des modernen Spiels, reiht Schweinsteiger klasse Spiel an klasse Spiel.

Großer Wirkungskreis

Er liefert exakt den Gegenbeweis. Schweinsteiger hat sein Spiel modifiziert. Immer häufiger zieht er dem Quer- den Risikopass vor, in Hoffenheim schlug er sieben lange Diagonalbälle, sechs erreichten den Mitspieler.

In fast jedem Spiel gehört er zu den zweikampfstärksten Spielern, die durchschnittliche Anzahl seiner Ballkontakte hat er im Vergleich zur letzten Saison auf hohem Niveau gehalten.

Sein Kopfballspiel und das Ausführen von Standards, insbesondere von direkten Freistößen, hat er optimiert. Sein Wirkungskreis ist riesig, seine Präsenz auf dem Platz jederzeit wahrnehmbar.

In der Defensive handelt Schweinsteiger oft intuitiv. Im Pokalspiel gegen den BVB war erkennbar, dass das Bayern-Mittelfeld nicht kategorisch ins Gegenpressing ging, sondern situationsabhängig, was besonders in der ersten Halbzeit perfekt funktionierte: Dortmund kam nur auf 67 Prozent bei der Passgenauigkeit.

Ideale Zusammenarbeit mit Martinez

Schweinsteiger profitiert dabei enorm von der Zusammenarbeit mit Javi Martinez. Beide Sechser sind spielstark und proaktiv, beide beherrschen den Aufbau nach der Ballaufnahme aus der Viererkette, können aber auch als Box-to-Box-Player agieren. Und beide können bei gegnerischem Ballbesitz jagen oder lose Bälle einsammeln.

Schweinsteiger orientiert sich in der Balleroberung an Martinez, der das Verdichten des Raumes und das Erhöhen des Drucks auf den Ball perfekt beherrscht. Beide Spieler meistern das breite Aufgaben-Spektrum im zentralen Mittelfeld, wodurch ihre Stärken besser ins Bayern-Spiel einfließen und sie sich nur bedingt ergänzen müssen.

Sportvorstand Matthias Sammer sieht in der Spielintelligenz Schweinsteigers größte Stärke: "Er ist ein unglaublicher Spieler. Er hat unglaublich feine Antennen, um ein Spiel zu lesen und den richtigen Takt vorzugeben."

Blog: Analyse - Schweini überzeugt auch in Hoffenheim

Trainer Jupp Heynckes lässt keine Gelegenheit aus, Schweinsteigers Stellenwert für den FC Bayern darzulegen. Er bezeichnete ihn als "besten Mittelfeldspieler der Welt neben Sergio Busquets" und als "großen Strategen", der wie ein Regisseur arbeitet. Drehbuch hier, Matchplan da.

Die Meinung des Trainers ist die einzige, die Schweinsteiger akzeptiert und mit der er sich befasst. "Die Leute können mich kritisieren, das ist mir egal. Die einzige Kritik, die mich interessiert, ist die von meinem Trainer", sagte er dem "Focus".

Guardiola muss sich anpassen

Der wird bald nicht mehr Heynckes, sondern Guardiola heißen. Schweinsteiger will ihn mit offenen Armen empfangen, setzt aber voraus, dass sich Guardiola anpasst - und nicht umgekehrt.

"Ich bin gespannt darauf, wie Guardiola seine Fähigkeiten mit der Bayern-DNA verbindet. Ich glaube nicht, dass sich das Barca-System eins zu eins auf den FC Bayern übertragen lässt. Bei Barca sind alle mit dem Kurzpass-Spiel aufgewachsen, haben 'Tiki-Taka' mit der Muttermilch aufgesogen. Wir hingegen haben mit dem 'Mia san mia' eine eigene Identität, auf die wir stolz sein können."

Neue Spieler heißt Schweinsteiger willkommen, schränkt aber auch hier ein: "Sollten wir uns mit dem einen oder anderen Spieler verstärken, dann bringt nicht Pep Guardiola ihn mit, sondern der FC Bayern verpflichtet ihn. Der FC Bayern steht über allem - über dem Trainer und den Spielern."

Vertraglich ist Schweinsteiger bis 2016 an den FC Bayern gebunden. Sein größter Wunsch ist nach wie vor der Gewinn der Champions League. Er selbst schafft die Voraussetzungen dafür. Bastian Schweinsteiger war nie wertvoller für seinen Stammverein.

Bastian Schweinsteiger im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung