Fussball

Ordner werden gegen Neonazis geschult

Von Maren Kaczkowski
Hans-Joachim Watzke kämpft weiter. Der BVB-Chef tut viel gegen den Rassismus
© Getty

Neben bundesweiten Stadionverboten sollen in Zukunft die Stadionordner des Signal Iduna Parks durch den polizeilichen Staatsschutz im Hinblick auf Symbole und Parolen rechtsradikaler Gruppen geschult werden.

Ziel ist es, kampfbereite Neonazis bereits am Stadioneinlass zu erkennen und aus dem Verkehr zu ziehen. "Die Ordner werden insbesondere für die Symbolik der Neonazis sensibilisiert", erläutert Wolfgang Wieland, Sprecher der Polizei Dortmund. Denn "das Hakenkreuz ist noch das leichteste, was man erkennen kann", so Wieland weiter.

Am Rande des Unentschiedens im Champions-League-Achtelfinale gegen Schachtjor Donezk (2:2) am vergangenen Mittwoch waren zwei Fanbeauftragte des BVB von Hooligans aus dem eigenen Verein zusammengeschlagen worden. "Die Handlungen waren niederträchtig und stellen einen absoluten Tabubruch dar", machte der Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke klar.

Bereits im September 2012 gerieten rechtsradikale BVB-Anhänger ins Visier der Polizei. Die beiden Ultragruppen "Super 3" und "Desperados" fielen mit propagandistischen Bannern und Plakaten auf der Südtribüne auf.

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