Und jetzt: Schienbeinschoner an!

Von SPOX
Freitag, 22.02.2013 | 15:45 Uhr
Ein Bild mit Seltenheitswert in den letzten Wochen: 1899 Hoffenheim grätscht
© getty
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Das Abstiegsduell zwischen dem FC Augsburg und 1899 Hoffenheim steht am 23. Spieltag im Mittelpunkt der Samstagsspiele (15.15 Uhr im LIVE-TICKER). Mit einem Sieg würde der FCA an den Kraichgauern vorbeiziehen. Bayern München erwartet zum Schlagerduell Werder Bremen, in Hannover kommt es zum Nordderby zwischen 96 und dem HSV. Außerdem: Mainz empfängt den VfL Wolfsburg, der Club muss nach Stuttgart und am Abend kommt es zum Duell zwischen Schalke 04 und Fortuna Düsseldorf.

FC Bayern München - Werder Bremen (15.15 Uhr im LIVE-TICKER)

Die Situation:

Die Bayern marschieren in diesen Tagen von Sieg zu Sieg, zuletzt stürmte man sogar in der Champions League das Emirates Stadium. Nun kommt es zum Nord-Süd-Gipfel - wie das Duell mit in Bremens erfolgreicheren Zeiten noch genannt wurde. Der FCB ist seit 19 Pflichtspielen unbesiegt, Bremen stellt die zweitschlechteste Defensive der Liga, besonders auswärts kassierte das Team von Thomas Schaaf im Schnitt zwei Tore pro Partie. Klingt nach einer klaren Sache, doch Trainer Jupp Heynckes warnt: "Das ist eine Mannschaft, die im kreativen Spiel sehr stark ist und sehr gut zu Fuß ist. Bremen hat riesiges fußballerisches Potenzial. Wir wissen genau, dass man in der Liga nichts geschenkt bekommt."

Werder muss auf zwei wichtige Spieler verzichten: Kapitän Clemes Fritz und Verteidiger Sokratis liegen beide mit Grippe flach. "Clemens ist krank und tritt die Reise nicht an. Es gibt keine Hoffnung, dass er kurzfristig noch fit wird. Das hat sich schon gestern abgezeichnet und leider heute bestätigt", bedauert Schaaf.

Die Stimmen:

"Bayern ist momentan die beste Mannschaft der Liga, vielleicht sogar Europas. Wir müssen als ein geschlossenes Team auftreten, so wie der AC Mailand gegen Barcelona." (Bremens Theoder Gebre Selassie)

"Wir müssen jetzt einfach unbeirrt weitermachen. Nicht nachlassen, nicht nach hinten schauen, nicht zur Seite schauen, sondern nur nach vorne. Mit voller Konzentration und großem Willen (Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge)

FSV Mainz 05 - VfL Wolfsburg (15.15 Uhr im LIVE-TICKER)

Die Situation:

Die Grippewelle hat auch Mainz erreicht. Cheftrainer Thomas Tuchel lag die Woche über mit Fieber im Bett und konnte die Einheiten seines Teams nicht leiten. Vertreten wurde er von Co-Trainer Arno Michels. "Der Thomas wird's bis Samstag schaffen. Da bin ich mir sicher", prophezeit Michels. Verzichten müssen die Mainzer weiterhin auf Shawn Parker, der das zweite Spiel seiner Rotsperre absitzt.

Der VfL Wolfsburg will derweil endlich Abstand zu den Abstiegsrängen gewinnen und sich im Mittelfeld der Tabelle etablieren. "In der Bundesliga gab es schon so viele Kuriositäten und wir haben keine Lust, da in dieser Spielzeit noch eine weitere hinzuzufügen. Unsere Sinne müssen daher immer für den Abstand nach unten geschärft bleiben, wenngleich wir natürlich den Blick lieber etwas weiter nach oben richten würden", so Trainer Dieter Hecking. Gegen Mainz wollen die Wölfe gleich von Anpfiff an dagegen halten. "In Mainz kann man sich ein Abwarten nicht leisten. Wenn man gegen diese Mannschaft zunächst abwarten möchte, kann man nach einer Viertelstunde die Koffer packen. Wir wollen am Wochenende nicht nur kämpferisch überzeugen, sondern auch fußballerisch dagegenhalten", gibt Hecking die Marschrichtung vor.

Die Stimmen:

"Thomas ist platt, er besorgte sich schon letzten Donnerstag Medikamente. Jetzt geht es ihm noch schlechter! Er hat keine Stimme, kann nicht reden."(Mainz' Team-Manager Axel Schuster ist besorgt um seinen Trainer)

"Wir sollten uns darauf konzentrieren, dass wir nicht wieder auf den Relegationsplatz kommen. Der Pokal ist sicherlich unsere größte Hoffnung, noch nach Europa zu kommen. Alles andere ist Träumerei und wird sehr schwierig." (VW-Boss Martin Winterkorn)

VfB Stuttgart - 1. FC Nürnberg (15.15 Uhr im LIVE-TICKER)

Die Situation:

Die Schwaben hetzen derzeit von Spiel zu Spiel. Gut 42 Stunden nach dem Schlusspfiff im Europa-League-Duell gegen Genk muss der VfB wieder in der Bundesliga ran. Doch das dürfte Stuttgart nicht allzu sehr belasten, da man sich offenbar wieder gefangen hat. Nach vier Niederlagen nach der Winterpause folgten nun Siege gegen Abstiegskandidat 1899 Hoffenheim (1:0) in der Liga und Genk (2:0) in der EL.

Der 1. FC Nürnberg hingegen hat mit dem europäischen Geschäft in den letzten Jahren so gar nichts am Hut. Dafür läuft es für die Franken in der Bundesliga recht zufriedenstellend. Nach sechs Punkten aus den vergangenen fünf Spielen konnte der Club den Abstand auf den Relegationsrang auf mittlerweile zehn Punkte ausbauen. Der gegen Hannover erzielte Last-Second-Punkt sollte der Wiesinger-Truppe ebenfalls weiteren Auftrieb geben.

Die Stimmen:

"Nürnberg ist sehr laufstark und tritt sehr diszipliniert auf. Wir müssen effizient sein." (VfB-Coach Bruno Labbadia)

"Der VfB geht aggressiv zur Sache, sie laufen früh an. Der Sieg in Hoffenheim war für sie wichtig und hat ihnen sicher Selbstvertrauen gegeben. Nichtsdestotrotz: Stuttgart spielt zu Hause und muss deshalb etwas tun. Da wollen wir ansetzen und immer wieder gezielte Nadelstiche setzen." (FCN-Trainer Michael Wiesinger)

FC Augsburg - 1899 Hoffenheim (15.15 Uhr im LIVE-TICKER)

Die Situation:

Der FC Augsburg sitzt seit Saisonbeginn im Tabellenkeller fest. Nur einmal stand man über dem ominösen Strich auf Platz 15 (3. Spieltag). Doch der FCA hielt trotz der ausbleibenden Ergebnisse an Trainer Markus Weinzierl fest. Das scheint sich jetzt auszuzahlen. In der Rückrunde verloren die bayrischen Schwaben nur ein Spiel (1:2 in Leverkusen). Der Kontakt zum Relegationsplatz, den derzeit Hoffenheim belegt, ist hergestellt. Mit einem Sieg im direkten Duell können die Fuggerstädter vorbeiziehen.

Bei Hoffenheim scheinen so nach und nach die Lichter auszugehen. Egal was man in dieser Saison versucht, es will nicht gelingen. Die Entmachtung von Tim Wiese, der Trainerwechsel von Markus Babbel zu Marco Kurz und unzählige Neueinkäufe im Winter - nichts scheint zu fruchten. Zuletzt verlor man zweimal knapp mit 0:1 (Hannover, Stuttgart). Zur sportlichen kommt auch noch die personelle Misere dazu. Mit Sajed Salihovic (Aufbautraining), Sebastian Rudy (Aufbautraining), Chris (Riss des Syndesmosebandes) und Boris Vukcevic (Reha nach Autounfall) fallen vier potenzielle Stammkräfte aus.

Die Stimmen:

"Es ist eine Begegnung gegen einen direkten Konkurrenten, in der man viel bewegen kann. Wir haben es in eigener Hand, an Hoffenheim vorbeizuziehen. Das packen wir an. Wir sind uns der Situation bewusst, kennen die Situation und wissen ganz genau, worum es geht. Wir müssen als Mannschaft besser sein als die individuelle Stärke von Hoffenheim." (FCA-Coach Markus Weinzierl)

"Das wird kein schönes Spiel, das wird eine Schlacht. Wir müssen schon beim Warmmachen die Schienbeinschoner tragen." (Hoffenheim-Manager Andreas Müller)

Hannover 96 - Hamburger SV (15.15 Uhr im LIVE-TICKER)

Die Situation:

Bei Hannover 96 ist die Situation ähnlich wie beim VfB Stuttgart. Auch die Niedersachen müssen bereits 44 Stunden nach dem EL-Spiel gegen Anschi Machatschkala im Ligabetrieb ran. Nach dem Ausscheiden kann sich 96 wieder voll auf die Bundesliga konzentrieren. Dies kommt der Slomka-Truppe gar nicht so unrecht, da man in den letzten Wochen aufgrund der Doppelbelastung doch sehr müde wirkte und in der Bundesliga, wie zuletzt gegen Nürnberg, unnötig Punkte liegen ließ.

Der Hamburger SV hingegen tritt mit breiter Brust auf. Siege gegen Meister Borussia Dortmund und Mönchengladbach ließen das Selbstbewusstsein der Hanseaten doch mächtig wachsen. Seit letztem Wochenende steht man in dieser Saison erstmals auf einem Europa-League-Platz. Der Rückstand auf den Champions-League-Qualifikations-Platz beträgt lediglich drei Punkte.

Die Stimmen:

"Wir wollen eine Top-Leistung abrufen und unbedingt zurück in die Europa League." (96-Coach Mirko Slomka)

"Wir haben in den letzten beiden Partien viel Selbstvertrauen getankt und werden versuchen, genau so frech zu spielen wie zuletzt. Wir müssen dieselbe Ausstrahlung zeigen wie gegen Dortmund und Gladbach, dann können wir auch Hannover beeindrucken." (HSV-Trainer Thorsten Fink)

FC Schalke 04 - Fortuna Düsseldorf (Sa., 18.15 Uhr im LIVE-TICKER)

Die Situation:

Im Champions-League-Spiel gegen Galatasaray konnte Schalke wie schon beim Unentschieden in Mainz einen Aufwärtstrend erkennen lassen. Den Schwung wollen die Königsblauen in das Heimspiel gegen Düsseldorf mitnehmen.

Schalke will den zweiten Heimsieg im Kalenderjahr 2013 einfahren, weiß aber, dass das Spiel gegen Aufsteiger ein zähes Ringen werden könnte. "Uns erwartet ein schwieriges Geduldsspiel. Deshalb benötigen wir womöglich sogar noch einen Tick mehr Leidenschaft", prognostiziert Chefcoach Jens Keller mit Blick auf die defensive Kompaktheit der Fortuna. Düsseldorf hat mit nur zwölf Gegentoren nach den Bayern auswärts die beste Abwehr der Liga.

"Wir werden hinfahren, unseren Respekt ablegen und entsprechend auftreten", sagt Düsseldorfs Trainer Norbert Meier vor der Partie in der Veltins-Arena. Komfortable elf Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz haben die Fortunen bereits angehäuft, weshalb sie ohne Druck in das Auswärtsspiel gehen: "Wir haben bei den in der Champions-League noch ungeschlagenen Schalkern nichts zu verlieren, wir können nur gewinnen", so Meier.

Die Stimmen:

"Mainz und Istanbul waren gute Schritte, daran müssen wir anknüpfen und weitermachen." (Schalke-Coach Jens Keller)

"Was Schalke im Angriff zu bieten hat, da kann man nur mit der Zunge schnalzen. Aber es ist ja fast jede Woche so, dass wir auf eine sehr gut besetzte Mannschaft treffen. (Fortuna-Trainer Norbert Meier)

Bundesliga: Der 23. Spieltag im Überblick

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