Ralf Bednarek verpasst Sprung ins Kontrollgremium

HSV: Große Überraschung bei Aufsichtsrats-Wahl

SID
Sonntag, 13.01.2013 | 16:41 Uhr
Bei der Wahl zu einem neuen Aufsichtsrat gab es beim Hamburger SV eine Überraschung
© Getty
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Die Wahl zu einem neuen Aufsichtsrat bei der Jahreshauptversammlung des Hamburger SV ist mit einer großen Überraschung zu Ende gegangen. Der haushohe Favorit und Chef der mächtigen Fan-Organistaion Ralf Bednarek schaffte den Sprung in das oberste Kontrollgremium des Bundesligisten nicht.

Damit werden die Fans in dem Gremium auch nicht wie erwartet die Kontrolle übernehmen. Die 1002 anwesenden stimmberechtigten Mitglieder wählten stattdessen Jens Meier, Chef des Hamburger Hafens, Unternehmer Ali Eghbal, Rechtsanwältin Katrin Sattelmair und Klinikdirektor Christian Strauß für die kommenden vier Jahre in den elfköpfigen Aufsichtsrat, dem kein ausgewiesener Fußball-Fachmann angehören wird. Ein neuer Vorsitzender soll in der ersten Sitzung am 21. Januar gewählt werden.

Weil sich in Jörg Debatin, Ian Karan, Otto Rieckhoff sowie dem scheidenden Oberkontrolleur Alexander Otto die 2009 als "Wirtschaftsweisen" angetretenen Räte aus dem Gremium zurückziehen, hatten Beobachter damit gerechnet, dass der 38 Jahre alte Anwalt Bednarek und weitere den Fans zugeordnete Räte eine Stimmenmehrheit erlangen würden und möglicherweise Entscheidungen blockieren könnten.

Minus von 6,6 Millionen Euro

In einer finanziell schwierigen Zeit für den HSV steht das Gremium vor entscheidenden Maßnahmen, um die angespannte Situation zu verbessern - unter anderem über die weitere Zusammenarbeit mit Vermarkter Sportfive und die Rückzahlungen der Darlehen aus der Fan-Anleihe sowie den Kredit von Gönner Klaus-Michael Kühne, der den kostspieligen Transfer von Superstar Rafael van der Vaart mitfinanziert hatte.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr machte der HSV ein Minus in Höhe von 6,6 Millionen Euro, insgesamt wurden 25,5 Millionen Euro neue Schulden aufgenommen. Auch im laufenden Geschäftsjahr wird der Klub wieder einen hohen Fehlbetrag in den Bilanzen aufweisen und damit im dritten Jahr in Folge rote Zahlen schreiben. "Wir können die Windrichtung nicht verändern, aber die Segel richtig setzen", sagte Meier, der die meisten Stimmen erhielt.

Der Hamburger SV im Steckbrief

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