Däne erneut schwer verletzt

Hannovers Andreasen erleidet Kreuzbandriss

SID
Donnerstag, 27.09.2012 | 12:09 Uhr
Leon Andreasen bleibt ein Pechvogel: Erneut fällt der Däne viele Monate aus
© Getty
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Hannover 96 muss erneut mehrere Monate auf Mittelfeldspieler Leon Andreasen verzichten. Der Däne erlitt am Mittwoch beim 4:1 gegen den 1. FC Nürnberg einen Kreuzbandriss im rechten Knie. Dies teilte der Verein nach eingehenden Untersuchungen am Donnerstag mit.

Es gibt keine Steigerung von Pech. Leon Andreasen hat sie dennoch erlebt. Am Mittwochabend um kurz nach acht. Ohne Einwirkung eines Gegenspielers blieb der Mittelfeldspieler von Hannover 96 im Rasen hängen. Das Kreuzband riss. Der Schmerz strömte durch seinen gesamten Körper.

"Wir befürchten Schlimmeres", sagte 96-Trainer Mirko Slomka im Anschluss an das 4:1 (2:0) gegen den 1. FC Nürnberg. Nach eingehenden Untersuchungen kam am Donnerstag die Diagnose. Andreasen fällt mehrere Monate aus. Schon wieder. Manchmal verwandeln sich Märchen in Dramen. In einem einzigen Augenblick.

Comeback zu Saisonbeginn

Erst zu Saisonbeginn war Andreasen in den Kader der Niedersachsen zurückgekehrt. In den 28 Monaten zuvor hatte er sich immer wieder an der Leiste operieren lassen müssen. An ein Comeback glaubten nur noch die größten Optimisten - und der Däne selbst.

"Diese neuerliche Verletzung ist eine menschliche Tragödie. Ich bringe ihm mein größtes Mitgefühl entgegen. Wir werden ihn unterstützen, wo wir nur können", sagte Klubchef Martin Kind der dapd Nachrichtenagentur und konnte sich über den Sieg des Vortages kaum noch freuen: "Das alles ist eine Katastrophe."

Am Mittwoch war Andreasen mit schmerzverzerrtem Gesicht und hängendem Kopf von den Teamärzten gestützt vom Platz gehumpelt. Es schien ihm wichtig, das Feld nicht auf der schnell bereitgestellten Trage zu verlassen. Er wollte sich gegen das Unglück wehren - und sei es nur symbolisch. Kind sprach dem Dänen noch in der Kabine Mut zu. "Er hat die erste Diagnose der Ärzte kämpferisch aufgenommen und ist nicht in sich zusammengebrochen. So, wie ich ihn erlebt habe, traue ich ihm ein weiteres Comeback zu", sagte der Klubboss.

"Natürlich ist das total bitter"

Auch Andreasen selbst wollte den Schock nicht lange nachklingen lassen. "Natürlich ist das total bitter, aber ich gucke nach vorn und bin überzeugt davon, dass ich ein zweites Mal zurückkommen kann", sagte der 29-Jährige: "Wir legen in den kommenden Tagen den Plan fest, wie es weitergeht. Ich muss operiert werden." Dann folgt die Reha und an jedem Tag ein kleiner Schritt zurück in Richtung Bundesliga. "Sein Wille ist immens. Er hat die Bereitschaft, sich zu quälen. Ich wünsche ihm, dass er nach seiner Reha wieder auf den Fußballplatz zurückkehrt", sagte 96-Manager Jörg Schmadtke.

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Bei seinem ersten Comeback war Andreasen dies auf beeindruckende Weise gelungen. Sechs Tore in zehn Pflichtspielen erzielte der Mittelfeldspieler seit Saisonstart, war unumstrittener Stammspieler und schaffte es zuletzt sogar wieder ins dänische Nationalteam. "Er war wieder ein absoluter Leistungsträger unserer Mannschaft", sagte Kind. Nun müssen seine Kollegen vorerst ohne Andreasen auskommen.

"Die Diagnose trifft uns auch als Mannschaft hart, weil wir einen richtig starken Spieler ersetzen müssen", sagte Trainer Mirko Slomka: "Leon hat in den ersten Begegnungen dieser Saison alles gezeigt, was ihn als Fußballer auszeichnet: Er war zweikampfstark, dynamisch und torgefährlich." Um Andreasens Ausfall vollends zu kompensieren, braucht Hannover die Steigerung von Glück. Doch die gibt es bekanntlich nicht. Eigentlich.

Leon Andreasen im Steckbrief

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