Nach Entgleisungen der letzten Wochen

96-Boss Martin Kind: Treffen mit Ultras

Von Max Uhlig
Donnerstag, 13.09.2012 | 11:22 Uhr
96-Präsident Martin Kind setzt sich für ein besseres Miteinander mit den Fans ein
© spox
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Bundesliga
SaJetzt
Die Highlights vom Samstag mit S04-RBL, BVB & HSV
J1 League
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Guangzhou R&F -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
La Coruna -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
Primera División
Real Betis -
Celta Vigo
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham
Premier League
Crystal palace -
Swansea
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Colombia

Der 96-Boss stellte sich Dienstagabend den Ultras zu einer Aussprache. Nach den vergangenen Vorfällen sei dies dringend nötig gewesen und habe das Klima verbessert.

Beleidigungen gegen Emanuel Pogatetz, die Fahne des Serienmörders Haarmann im Stadion: die Vorfälle der letzten Wochen waren zu viel. Nun suchte Hannovers Präsident Martin Kind den Dialog mit den Fans.

"Ja es gab dieses Treffen", bestätigte Kind gegenüber der "Bild". "Das Gespräch war kritisch, aber konstruktiv. Wir haben diskutiert und ich habe nochmals unsere Position verdeutlicht."

Am Dienstagabend waren Hannovers Präsident, drei Vertreter der Ultras Hannover, sowie eine Abordnung vom Fan-Projekt zusammengetroffen, um über die Vorfälle der letzten Tage zu sprechen. In den Kernpunkten blieb Kind unnachgiebig.

Wirbel um Haarmann-Flagge

So sorgte die Fahne des Serienmörders Fritz Haarmann, die beim letzten Heimspiel von Hannover 96 im Stadion zu sehen war, für einige Irritationen.

"Das geht gar nicht und ist verboten", bezieht Kind klar Position. Auch wenn die Ultras in Haarmann einen Mann Hannovers sehen und nicht seine Morde gutheißen, habe er nichts in der AWD-Arena zu suchen. Man werde alles dafür tun, die Fahne am Samstag nicht im Stadion zu sehen.

Die Entgleisung einiger Anhänger gegen Ex-Hannoveraner Pogatetz, der im Spiel gegen Wolfsburg wüst beschimpft wurde, weisen die Ultras indes strikt von sich. Sie hätten mit dieser Angelegenheit nichts zu tun. "Ich glaube ihnen auch, dass das nicht von ihnen ausging", meinte Kind dazu.

Pyrotechnik in der AWD-Arena

Gesetzlich ist die Nutzung von Pyrotechnik im Stadion verboten. Auch die AWD-Arena ist davon nicht ausgenommen. Trotzdem werden immer wieder "Bengalos" in Hannover gezündet. "Zu diesem Thema sind wir in keiner Weise gesprächsbereit", so Kind. "Auch unser Stadion ist kein rechtsfreier Raum."

Der erste Schritt des Präsidenten ist getan. Nun liegt es an den Anhängern, am Samstag beim Spiel gegen Werder Bremen zu zeigen, dass auch sie bereit sind einen Schritt nach vorne zu machen.

Hannover 96 im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung