Fussball

Boateng-Deal stockt - kommt Alex?

Von SPOX
Alex (l.) ist angeblich beim FC Bayern München im Gespräch
© Getty

Geht es nach Jerome Boateng, steht einem Wechsel von Manchester City zum FC Bayern München nichts mehr im Weg. Doch City blockt weiter ab und treibt den Preis in die Höhe. Als Alternative haben die Bayern angeblich den Brasilianer Alex vom FC Chelsea im Visier. Derweil geht Arturo Vidal auf die Knie: "Lasst mich sofort zu Bayern!"

Jerome Boateng hat sich entschieden. Der Nationalverteidiger will zum FC Bayern und hat sich mit den Münchnern bereits auf einen Vierjahresvertrag geeinigt. Doch Boatengs Verein Manchester City denkt nicht daran, Boateng für die von den Bayern gebotenen 12,5 Millionen Euro ziehen zu lassen.

"Im Moment machen sie es ein bisschen schwer", sagte Boateng, der ab Samstag in den USA bei DFB-Physio Shad Forsythe an seiner Fitness arbeiten wird. City beharrt auf eine Ablösesumme in Höhe von 20 Millionen Euro und vergleicht den Transfer mit dem von Jordan Henderson, der für 22 Millionen Euro vom FC Sunderland zum FC Liverpool wechselte.

"Durch den Transfer sind die Preise verdorben. Alle Vereine wollen bei Ablösesummen noch ein paar Millionen mehr. Das erschwert die Gespräche", zitiert die "tz" eine Quelle des FC Bayern.

Alternative Alex

Laut "Bild" basteln die Bayern-Bosse an einer Alternative. Demnach haben die Münchner bereits Kontakt zum Brasilianer Alex vom FC Chelsea aufgenommen. Der 28-jährige, kopfballstarke und schussgewaltige Innenverteidiger hat in London noch Vertrag bis 2013 und soll ca. 15 Millionen Euro kosten.

Neben Boateng will auch Arturo Vidal zu den Bayern - und zwar in diesem Sommer.

"Es gibt jetzt ein offizielles Angebot aus München. Bisher wurde nur darüber gesprochen, jetzt ist es konkret. Ich wollte letztes Jahr verlängern und da war der Verein nicht interessiert. Ich will nach München. Jetzt. Ich möchte unbedingt, dass sich die Vereine einigen", sagte der Chilene der "Bild".

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Bayer schließt Wechsel zu Bayern aus

Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler, der nach eigenen Angaben auch mit dem SSC Napoli wegen Vidal verhandelt, betont: "An der Situation hat sich nichts geändert. Die Angebote sind nicht in den Bereichen, bei denen wir schwach werden."

Bayer-Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser setzt noch einen drauf: "Es gibt eine Schmerzgrenze, die ist noch nicht erreicht. Aber Vidal wird nicht innerhalb der Bundesliga wechseln."

Schlechte Karten also für die Bayern, die für Vidal zehn Millionen Euro geboten haben. Leverkusen will laut "Bild" mindestens 14 Millionen.

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