Mönchengladbach: Initiative Gefahr

Von Fatih Demireli / Jannik Sorgatz
Freitag, 10.12.2010 | 09:45 Uhr
Trainer Michael Frontzeck liegt mit Gladbach auf dem letzten Tabellenplatz
© Getty
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Die "Initiative Borussia" will Borussia Mönchengladbach revolutionieren. Der neue Weg soll neue Strukturen, mehr Mitspracherecht und sportlichen Erfolg bringen. Doch das Vorhaben stößt nicht überall auf Gegenliebe. In Vergessenheit gerät da fast die prekäre sportliche Situation. SPOX beantwortet vor dem Auswärtsspiel beim SC Freiburg (Sonntag, 15.15 Uhr im LIVE-TICKER) die drei brennenden Fragen zur Borussia.

Was ist die "Initiative Borussia"?

Der erste Eindruck ist durchaus positiv: Wichtige Figuren aus der Region, die offenbar mit Herz und Seele an der Borussia hängen und in der Vergangenheit bewiesen haben, etwas auf die Beine stellen zu können, schließen sich zusammen, um den kriselnden Klub in höhere Sphären zu führen.

Auch die Ideen sind dem Fußball-Fan nicht unsympathisch: Mehr Macht für die Mitglieder, Fan-Vertreter im Aufsichtsrat, der aber noch gegründet werden muss, und neue Strukturen, die geschaffen werden sollen, unter anderem mit drei hauptamtlichen Geschäftsführern, die das operative Geschäft der Borussia leiten würden. Auch die Vergleiche mit dem FC Bayern, der mit den von der Initiative geforderten Methoden zum Branchenprimus aufgestiegen ist, dürfen nicht fehlen.

"Borussia soll aufgestellt sein wie die Top-Klubs der Liga", lautet eine Forderung auf der Webseite der Initiative.

Dennoch wirft der Vorstoß der Initiative, die von Norbert Kox (Aufsichtsrat der Postbank-Versicherungen), Friedhelm Plogmann (ehemaliger Landesbank-Chef) und Martin Schmuck (ehem. ZDF-Studioleiter in NRW) angeführt wird, Fragen auf. Insbesondere der Zeitpunkt des Vorstoßes lässt Spielraum für den Verdacht des Populismus. Dieser wird genährt von Vorschlägen wie der von Kox: Er habe dem Gladbacher Präsidium vorgeschlagen, Bremens Klaus Allofs als Sportchef zu holen.

Die Borussia ist Bundesliga-Schlusslicht und sucht händeringend nach einem Ausweg. Dass genau jetzt eine Revolution bei der Borussia angestrebt wird, sorgt für Zweifel. Nach Informationen der "Rheinischen Post" steigt die Unterstützung aus der Region, aber der öffentlichkeitswirksame Vorstoß sorgt auch für viel Kritik.

Sowohl bei den Fans, als auch Ehemaligen: Gladbachs früherer Präsident Wilfried Jacobs hält das Vorhaben sogar für "absolut tödlich". Vor allem, dass Mitglieder künftig den Präsidenten direkt wählen sollen. Die Vorschläge zur Satzungsänderung wurden dennoch eingereicht. Bei der Mitgliederversammlung, die möglicherweise im Mai 2011 stattfinden wird, werden die Mitglieder über die Anträge der Initiatoren abstimmen.

Frage: Was halten die Fans von der "Initiative Borussia?"

Frage: Wie geht es sportlich weiter?

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