Montag, 01.11.2010

Mainz-Manager im Interview

Heidel sieht "keinen Grund für Trübsal"

Das Spitzenspiel und die Tabellenführung verloren, dennoch gibt es für Christian Heidel "keinen Grund für Trübsal". Im Interview spricht Mainz-Manager über die Lage am Bruchweg.

Der 47-jährige Christian Heidel ist bereits seit 1991 für den FSV Mainz 05 tätig
© sid
Der 47-jährige Christian Heidel ist bereits seit 1991 für den FSV Mainz 05 tätig

Mit 0:2 verlor der FSV Mainz 05 am Sonntag das Spitzenspiel gegen den neuen Tabellenführer Borussia Dortmund. Doch trotz der Pleite und des Sturzes von der Ligaspitze gibt es für Christian Heidel "keinen Grund für Trübsal". Im Interview spricht Heidel über die Gründe für die Niederlage, Ex-Trainer Jürgen Klopp und die Saisonziele der Rheinhessen.

Frage: Was überwiegt nach der 0:2-Niederlage gegen Borussia Dortmund, Enttäuschung oder vielleicht sogar Erleichterung, dass Mainz nun nicht mehr der Gejagte ist?

Christian Heidel: Wir haben uns ja nie als Gejagter empfunden. Das wäre für einen Klub wie uns paradox. Wir nehmen die Situation stets wie sie kommt. Wir sind immer noch Zweiter mit einem Punkt Rückstand auf Dortmund. Da gibt es überhaupt keinen Grund für Trübsal.

Frage: Hat Mainz von Dortmund die Grenzen aufgezeigt bekommen?

Heidel: Fakt ist: Der BVB war die klar bessere Mannschaft. Sie waren zumindest besser, als wir es an diesem Tag auf den Platz gebracht haben. Aber es ist ja nicht so, dass wir schlecht gespielt haben. Wenn der Elfmeter von Eugen Polanski reingegangen wär, wären die Karten neu gemischt worden. Trotzdem erkennen wir die verdiente Niederlage an diesem Tag an.

Frage: Ist die Niederlage eher zu verschmerzen, weil man gegen den ehemaligen Trainer Jürgen Klopp verloren hat, der ja in Mainz noch immer große Sympathien genießt?

Heidel: Das ist Blödsinn. Uns ärgert jede Niederlage, egal gegen wen.

Frage: Ist Dortmund nun der Meisterschaftsfavorit?

Heidel: Der BVB war mit Abstand der reifste und beste Gegner. Die haben überragende Qualitäten. Da geht richtig die Post ab - und das sage ich nicht nur, weil Kloppo dort Trainer ist. Wenn Bayern München verkündet, den BVB noch einholen zu wollen, gehört schon eine gehörige Portion Optimismus dazu.

Frage: Wie geht es in Mainz weiter, ist der Höhenflug gestoppt?

Heidel: Die Frage wurde uns auch nach der Niederlage gegen den Hamburger SV gestellt, und dann haben wir bei Bayer Leverkusen gewonnen. Es gibt überhaupt keinen Grund, jetzt etwas in Frage zu stellen oder geknickt zu sein. Unser Trainer Thomas Tuchel wird die Mannschaft weiter hervorragend vorbereiten, dann werden wir am nächsten Wochenende beim SC Freiburg sehen, wie es weiter geht.

Christian Heidel im Porträt: Innovative Visionen

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