Bundesliga-Ranking, Teil 1

Die Besten der Liga: Torhüter und Abwehr

Von SPOX
Mittwoch, 10.11.2010 | 13:54 Uhr
Schalkes Schlussmann Manuel Neuer fiel nicht wie viele Kollegen nach der WM ins Leistungsloch
© Getty
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Wer sind die besten Spieler des ersten Saisondrittels der Bundesliga-Saison 2010/2011? SPOX hat eine Vorauswahl getroffen und fragt Euch nach Eurer Meinung. Berücksichtigt wurden alle Pflichtspiele seit dem Ende der WM in Südafrika. Spieler wurden der taktischen Position zugeordnet, die sie am häufigsten bekleidet haben. Los geht es mit Torhütern, Innen- und Außenverteidigern.

Die besten Torhüter der Saison

1. Manuel Neuer (FC Schalke 04): Konservierte seine WM-Form und ist der überragende Torwart der bisherigen Hinrunde. War in der Bundesliga und  in der Champions League quasi fehlerfrei, zuletzt rettete er in Tel Aviv ein 0:0. Der einzige Patzer unterlief ihm gegen Aserbaidschan, ansonsten auch im DFB-Team ein Muster an Zuverlässigkeit.

2. Roman Weidenfeller (Bor. Dortmund): Warum ihn Jogi Löw weiterhin beharrlich ignoriert, bleibt eines der großen Rätsel. Spielt wesentlich ruhiger und strahlt die nötige Seriosität aus, die ihm früher vielleicht abging. Wurde als einziger Torwart zweimal in die SPOX-Elf des Spieltags berufen.

3. Christian Wetklo (FSV Mainz 05): Galt als logischer Nachfolger von Alexander Bade und Marc Ziegler, den ewigen Reservekeepern. Bot nach Heinz Müllers Verletzung jedoch meist gute bis sehr gute Leistungen, von vereinzelten Wacklern wie in Freiburg abgesehen. Bleibt wohl die Nummer eins.

4. Tom Starke (1899 Hoffenheim): Solide und das im positivsten Sinne. Wird das Torwart-Spiel nicht mehr revolutionieren, verlieh der instabilen Abwehr aber die nötige Sicherheit. Entwickelte sich schnell zum Team-Leader.

5. Rene Adler (Bayer Leverkusen): Enttäuschte anfangs nicht gerade, zeigte aber ungewohnt schwankende Leistungen. Steigerte sich aber zuletzt beachtlich und hielt im Pokal gegen Gladbach und in der Europa League gegen Saloniki nahezu perfekt.

Weitere Kandidaten - alphabetisch sortiert:

Oliver Baumann (SC Freiburg): Großes Talent. Vertrat Pouplin glänzend und macht ihm Konkurrenz. Zuletzt aber schwächer.

Jörg Butt (FC Bayern): Beständig, ohne besonders hervorzustechen. Gute und ordentliche Leistungen wechseln sich ab, in Gladbach mit einem Patzer.

Thomas Kessler (FC St. Pauli): Verdrängte Mathias Hain als Nummer eins. Stark auf der Linie, mit etwas Luft bei der Strafraumbeherrschung.

Frank Rost (Hamburger SV): Torwart alter Prägung. Setzte sich gegen Drobny durch, fand stark in die Saison, hatte einen kleinen Durchhänger, in den letzten Wochen wieder besser.

Raphael Schäfer (1. FC Nürnberg): Seele und Herz des FCN. Ist der Rückhalt für die meist jungen Spieler vor ihm und geht mit konstant guten Leistungen voran.

Weiter zu den besten Innenverteidigern der Saison

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