Ze Roberto und Pizarro fallen länger aus

SID
Hamburgs Mittelfeldstar Ze Roberto erzielte in dieser Saison bereits fünf Treffer
© Getty

Schlechte Nachrichten für den Hamburger SV und Werder Bremen: Mit Ze Roberto und Claudio Pizarro fallen zwei Topspieler wohl länger aus als geplant. Auch Schalke 04 muss auf zwei Spieler verzichten.

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Der Hamburger SV muss wohl auch am Samstag beim FSV Mainz 05 (ab 15.15 Uhr im LIVE-TICKER und auf SKY) auf seinen verletzten Mittelfeldstar Ze Roberto verzichten.

"Ich habe keine Hoffnung auf einen Einsatz", sagte der Brasilianer, der sich am Mittwoch einer weiteren Untersuchung in München unterziehen wollte: "Ich glaube aber, dass ich noch in diesem Jahr aufs Feld zurückkehren kann." Ze Roberto hatte beim 2:2 bei Hannover 96 vor gut zwei Wochen einen Bänderanriss im rechten Sprunggelenk erlitten.

Die zuletzt angeschlagenen Jerome Boateng (Wadenprobleme), Marcus Berg (Magen-Darm-Beschwerden) und Eljero Elia (Grippe) sind hingegen wieder im Vollbesitz ihrer Kräfte und stehen Trainer Bruno Labbadia in Mainz zur Verfügung. Fraglich ist der Einsatz von Offensivspieler Jonathan Pitroipa (Adduktorenzerrung).

Auch Bremens Pizarro fehlt noch länger

Auch Claudio Pizarro droht bei Werder Bremen noch länger auszufallen. Sogar ein Einsatz noch in der Hinrunde ist fraglich.

Der Peuraner laboriert an einem Haarriss im Mittelfuss und fehlt den Hanseaten bereits seit über vier Wochen. Pizarro wird wie Ze Roberto in München behandelt.

Dass es sich um eine langwierige Verletzung handelt, weiß Bremens Trainer Thomas Schaaf: "Wir brauchen Geduld, das ist eine Stelle, die sich nur sehr schwer behandeln lässt". Schaaf selbst war in seiner aktiven Zeit durch die gleiche Verletzung zehn Wochen lang außer Gefecht gesetzt, wie er der "Bild" erklärte.

Verletzte auch auf Schalke

Schalke 04 muss in den kommenden Wochen auf Vasileios Pliatsikas und Lewan Kenia verzichten. Pliatsikas klagt über Kniebeschwerden, die er sich in der vergangenen Woche beim WM-Playoff-Spiel seines Heimatlandes Griechenland in der Ukraine zugezogen hatte. Der 20 Jahre alte Nationalspieler soll allerdings konservativ behandelt werden und dürfte in diesem Jahr voraussichtlich nicht mehr zum Einsatz kommen.

Ähnliches gilt für den Georgier Kenia, der an anhaltenden Beschwerden im Sprunggelenk laboriert und in den nächsten Tagen operiert werden soll.

Hingegen hat sich Gerald Asamoah nach auskurierter Grippe wieder im Mannschaftstraining der Gelsenkirchener zurückgemeldet. Die Königsblauen treten am Samstag (ab 18.15 Uhr im LIVE-TICKER und auf SKY) bei Borussia Mönchengladbach an.

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