Weiter keine Einigung im Huntelaar-Poker

SID
Dienstag, 14.07.2009 | 18:07 Uhr
Erwin Staudt ist seit 2003 Präsident beim VfB Stuttgart
© Getty
Advertisement
Club Friendlies
Eibar -
Basaksehir
Club Friendlies
Leicester -
Akhisarspor
UEFA Champions League
Ajax -
Sturm Graz
Club Friendlies
Huddersfield -
Lyon
Club Friendlies
Marseille -
Real Betis
International Champions Cup
Juventus -
FC Bayern München
International Champions Cup
Borussia Dortmund -
Benfica
International Champions Cup
Man City -
Liverpool
International Champions Cup
AS Rom -
Tottenham
International Champions Cup
AC Mailand -
Man United
International Champions Cup
Atletico Madrid -
Arsenal
Club Friendlies
Blackburn -
Everton
Copa Sudamericana
San Lorenzo -
Temuco
Club Friendlies
Arminia Bielefeld -
SV Werder Bremen
J1 League
Kobe -
Kashiwa
J1 League
Tosu -
Iwata
CSL
Jiangsu -
Shandong Luneng
International Champions Cup
Arsenal -
PSG
Club Friendlies
FC St. Pauli -
Stoke
International Champions Cup
Benfica -
Juventus
International Champions Cup
Chelsea -
Inter Mailand
International Champions Cup
Man United -
Liverpool
International Champions Cup
FC Bayern München -
Man City
International Champions Cup
FC Barcelona – Tottenham
CSL
Guangzhou Evergrande -
Chongqing
Club Friendlies
Groningen -
SV Werder Bremen
Allsvenskan
AIK -
Kalmar
International Champions Cup
PSG -
Atletico Madrid
International Champions Cup
Man United -
Real Madrid
International Champions Cup
Tottenham -
AC Mailand
International Champions Cup
FC Barcelona -
AS Rom
J1 League
Cerezo Osaka -
Kobe
UEFA Champions League
Sturm Graz -
Ajax
Club Friendlies
Southampton -
Celta Vigo
International Champions Cup
Arsenal -
Chelsea
International Champions Cup
Benfica -
Lyon
Copa Sudamericana
Sao Paulo -
Colon Santa Fe
Club Friendlies
West Ham -
Angers
Club Friendlies
Brighton -
Sporting
Championship
Reading -
Derby County
League One
Sunderland -
Charlton
Championship
Ipswich -
Blackburn
Club Friendlies
Everton -
Valencia
Club Friendlies
Wolverhampton -
Villarreal
Championship
Sheffield Utd -
Swansea
Club Friendlies
Liverpool -
Napoli
International Champions Cup
Inter Mailand -
Lyon
International Champions Cup
Real Madrid -
Juventus
International Champions Cup
AC Mailand -
FC Barcelona
J1 League
FC Tokyo -
Kobe
Championship
Leeds -
Stoke

Klaas-Jan Huntelaar konnte der VfB Stuttgart auf seiner Mitgliederversammlung am Dienstag nicht präsentieren - dafür aber einen Überschuss von 1,128 Millionen Euro.

Der Nachfolger von Mario Gomez lässt weiter auf sich warten - der VfB Stuttgart hat in der Zwischenzeit trotzdem positive Nachrichten zu vermelden: Am Dienstag konnte der Bundesligist auf seiner Mitgliederversammlung keinen Klaas-Jan Huntelaar präsentieren, dafür aber schwarze Zahlen.

Obwohl das Kalenderjahr 2008 für die Schwaben sportlich eher misslang, wiesen sie zum Stichtag 31. Dezember einen Überschuss aus: 1,128 Millionen Euro betrug der Gewinn bei einem Umsatz von 98,678 Millionen Euro. Die Rekordwerte von 2007 wurden dabei klar verfehlt.

Über 130 Millionen Umsatz

"Die große Kluft" zwischen den Geschäftsjahren 2007 und 2008 sei allein durch das sportlichen Abschneiden entstanden, erklärte VfB-Präsident Erwin Staudt. Vor zwei Jahren hatten die Stuttgarter gerade die Meisterschaft gefeiert, im DFB-Pokal-Endspiel gestanden und die Champions League erreicht.

Der Umsatz zum 31. Dezember 2007 betrug 132,375 Millionen Euro, der Gewinn 7,824 Millionen Euro. 2008 spielte der VfB nur im UEFA-Cup, wies trotz der "sportlichen und wirtschaftlichen Gesamtschwierigkeiten" aber seinen sechsten Gewinn in Folge aus, wie Finanzvorstand Ulrich Ruf betonte.

"Wichtig ist, dass wir profitabel arbeiten"

"Wichtig ist, dass wir profitabel arbeiten", sagte Staudt am Dienstag, machte aber auch deutlich, dass der Klub unbedingt in die Champions League zurückkehren möchte. Die Qualifikationsspiele am 17./18. August sowie eine Woche später seien "deshalb für uns auch keine Spielerei".

Nicht zuletzt deshalb habe der VfB auch Abstand von einer Verüpflichtung von Demba Ba von 1899 Hoffenheim genommen, deshalb sei er bereit, für einen "außergewöhnlichen Spieler auch außergewöhnliches Geld" zu bezahlen.

Van Marwijk rät Huntelaar zum VfB

Im Poker um Torjäger Huntelaar, der eine Ablöse zwischen 18 und 20 Millionen Euro an Real Madrid sowie ein Jahresgehalt von um die vier Millionen Euro kosten soll, hat der VfB mittlerweile einen prominenten Fürsprecher.

Der niederländische Nationaltrainer Bert van Marwijk legt dem Angreifer mit Blick auf die Weltmeisterschaft 2010 einen Wechsel nach Stuttgart nahe. Wer bei einem guten Verein spiele, der erhöhe seine WM-Chancen, betonte der Bondscoach in der "Bild" - und der VfB sei ein guter Verein.

Staudt: "Wir sind auf mehreren Schauplätzen aktiv"

Teamchef Markus Babbel äußerte sich derweil im Trainingslager des VfB im österreichischen Leogang gelassen und versicherte, dass es auch Alternativen zu Huntelaar gebe. "Wir sind mit hochkarätigen Spielern im Gespräch. Es wäre fahrlässig, sich nur auf einen zu konzentrieren", sagte Babbel.

"Wir sind auf mehreren Schauplätzen aktiv", versicherte auch Staudt. Derweil sagte Huntelaars Berater Arnold Oosterveer der "Stuttgarter Zeitung", dass "Klaas-Jan noch in dieser Woche eine Entscheidung treffen wird."

Knackpunkt: Gehalt

Sicher ist bisher nur, dass Real nicht mehr mit Huntelaar plant. Dies hat Sportdirektor Jorge Valdano dem Nationalspieler mitgeteilt. Mit dem VfB ist sich Real bereits über die Ablöse für einen Transfer des 25 Jahre alten Stürmers einig. Noch steht aber eine Einigung der Schwaben mit dem Spieler aus.

Knackpunkt ist das Gehalt: Huntelaar soll bei Real drei Millionen Euro netto verdient haben. Man habe dem Spieler ein "sehr ordentliches Angebot gemacht", sagte VfB-Sportdirektor Horst Heldt.

Tasci will schnell verlängern

Nationalspieler Serdar Tasci hofft derweil trotz eines Angebots des italienischen Rekordmeisters Juventus Turin auf einen zügigen Abschluss der Gespräche über eine Vertragsverlängerung mit dem VfB.

"Es gibt zwar kein Zeitlimit, aber es wäre schön für alle Seiten, wenn es schnell gehen würde", sagte der Innenverteidiger, dessen Kontrakt am 30. Juni 2010 ausläuft. Sein Berater stehe in guten Gesprächen mit Heldt.

Ein Wechsel zu Juve ist offenbar kein Thema mehr für Tasci. "So ein Verein wie Juventus klopft nicht alle Tage bei einem an. Ich habe mir das auch angehört, aber es muss alles passen", sagte er.

Der VfB Stuttgart in der Sommerpause

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung