Warnung vor Transferwahnsinn

SID
Dienstag, 02.06.2009 | 12:01 Uhr
Die Karrieren von Ottmar Hitzfeld und Franz Beckenbauer sind eng mit dem FC Bayern verknüpft
© Getty
Advertisement
League Cup
Mi24.01.
Chelsea-Arsenal: Wer fährt nach Wembley?
Copa del Rey
Do25.01.
Derby mit Druck: Dreht Barca den Rückstand?
PDC Unibet Masters
Fr26.01.
Rockt Mensur Suljovic die 16 besten der Welt?
Coupe de France
PSG -
Guingamp
Serie A
Lazio -
Udinese
Copa del Rey
Alaves -
Valencia
Serie A
Sampdoria -
AS Rom
League Cup
Arsenal -
Chelsea
Coupe de France
Monaco -
Lyon
Copa del Rey
Real Madrid -
Leganes
Indian Super League
Kalkutta -
Chennai
First Division A
Brügge – Oostende
Coupe de France
Straßburg -
Lille
Copa del Rey
FC Barcelona -
Espanyol
A-League
Melbourne Victory -
FC Sydney
Ligue 1
Dijon -
Rennes
Primera División
Bilbao -
Eibar
Primera División
La Coruna -
Levante
Championship
Bristol City -
QPR
Primera División
Valencia -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Montpellier
Serie A
Sassuolo -
Atalanta
Primera División
Malaga -
Girona
Ligue 1
Angers -
Amiens
Ligue 1
Guingamp -
Nantes
Ligue 1
Metz -
Nizza
Ligue 1
St. Etienne -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Troyes
Primera División
Villarreal -
Real Sociedad
Serie A
Chievo Verona -
Juventus
Primera División
Leganes -
Espanyol
Eredivisie
Utrecht -
Ajax
Serie A
SPAL -
Inter Mailand
Eredivisie
Feyenoord -
Den Haag
Ligue 1
Lille -
Straßburg
Serie A
FC Turin -
Benevento
Serie A
Neapel -
Bologna
Serie A
Crotone -
Cagliari
Serie A
Florenz -
Hellas Verona
Serie A
CFC Genua -
Udinese
Premiership
Ross County -
Rangers
Primera División
Atletico Madrid -
Las Palmas
Ligue 1
Bordeaux -
Lyon
First Division A
Lüttich -
Anderlecht
Serie A
AC Mailand -
Lazio
Primera División
FC Sevilla -
Getafe
Primera División
FC Barcelona -
Alaves
Serie A
AS Rom -
Sampdoria
Ligue 1
Marseille -
Monaco
Primera División
Celta Vigo -
Real Betis
Primeira Liga
Belenenses -
Benfica
Coppa Italia
Atalanta -
Juventus
Premier League
Huddersfield -
Liverpool
Coupe de la Ligue
Rennes -
PSG
Premier League
West Ham -
Crystal Palace (Delayed)
Premier League
Swansea -
Arsenal (Delayed)
Cup
Standard Lüttich -
FC Brügge
Coppa Italia
AC Mailand -
Lazio
Premier League
Tottenham -
Man United
Coupe de la Ligue
Monaco -
Montpellier
Primeira Liga
Sporting -
Guimaraes
Premier League
Man City -
West Bromwich (Delayed)
Premier League
Everton -
Leicester (Delayed)
Premier League
Stoke -
Watford (Delayed)
Premier League
Southampton -
Brighton (Delayed)
Premier League
Chelsea -
Bournemouth (Delayed)
Premier League
Newcastle -
Burnley (Delayed)
Indian Super League
Mumbai City – Jamshedpur
Ligue 1
Marseille -
Metz
Primera División
Real Sociedad -
La Coruna
Championship
Bolton -
Bristol City
Primera División
Eibar -
FC Sevilla
Premier League
Burnley -
Man City
Premiership
Kilmarnock -
Celtic
Championship
Leeds -
Cardiff
Primera División
Real Betis -
Villarreal
Ligue 1
Lille -
PSG
Serie A
Sampdoria -
FC Turin
Premier League
Arsenal -
Everton
Primera División
Alaves -
Celta Vigo
Championship
Wolves -
Sheff Utd
Ligue 1
Amiens -
St- Etienne
Ligue 1
Montpellier -
Angers
Premier League
Man United – Huddersfield (Delayed)
Primera División
Levante -
Real Madrid
Serie A
Inter Mailand -
Crotone
Premier League
West Bromwich -
Southampton (DELAYED)
Premier League
Bournemouth – Stoke (DELAYED)
Premier League
Brighton -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Leicester – Swansea (Delayed)
Primera División
Getafe -
Leganes
Serie A
Hellas Verona -
AS Rom
Serie A
Atalanta -
Chievo Verona
Serie A
Bologna -
Florenz
Serie A
Udinese -
AC Mailand
Serie A
Juventus -
Sassuolo
Serie A
Cagliari -
SPAL
Premier League
Crystal Palace -
Newcastle
Primera División
Espanyol -
FC Barcelona
Premier League
Liverpool -
Tottenham
Primera División
Girona -
Bilbao
Primera División
Atletico Madrid -
Valencia
Serie A
Benevento -
Neapel
Ligue 1
Monaco -
Lyon
Serie A
Lazio -
CFC Genua
Premier League
Watford -
Chelsea
Primera División
Las Palmas -
Malaga

Der Kaiser und der General warnen unabhängig voneinander vor der Schnelllebigkeit des heutigen Fußballs, den Ausuferungen des Wettgeschäfts und hohen Transfersummen.

Franz Beckenbauer und Ottmar Hitzfeld haben vor überzogenen Transfersummen und der immer weiter zunehmenden Schnelllebigkeit des Fußball-Geschäfts eindringlich gewarnt. "Es gibt Dinge, auf die man aufpassen und die man im Auge behalten muss. Das Wettunwesen zum Beispiel oder die Ausuferungen bei den Transfers", sagte Beckenbauer in einem Interview mit "dfb.de".

Der Kaiser meinte weiter, Fußball sei "eine Geldmaschine" geworden, die Macht der Spieler und ihrer Berater sei sehr groß geworden. "Die globale Wirtschaftskrise ist im Moment noch nicht groß spürbar im Profifußball, möglicherweise aber wird sie uns irgendwann alle treffen. Vielleicht gibt es dann ein Aufwachen, und eine gewisse Bescheidenheit wird wieder Einzug halten, sodass nicht mehr so ins Uferlose gehandelt wird", sagte Beckenbauer.

Bosman ist schuld

Der deutsche Rekordmeister Bayern München hatte jüngst in Mario Gomez vom VfB Stuttgart für mehr als 30 Millionen Euro den teuersten Transfer der Bundesliga-Geschichte perfekt gemacht. Angesichts des drohenden Abgangs von Franck Ribery sagte Bayern-Präsident Beckenbauer mit Blick auf die häufigen Vertragsbrüche im Fußball: "Das Vertragsgebaren hat sich stark verändert seit Bosman. Manchmal frage ich mich, warum überhaupt noch Verträge abgeschlossen werden. Es ist alles sehr einseitig zu Gunsten der Spieler, und du bist als Klub erpressbar geworden."

Auch Ottmar Hitzfeld verfolgt die häufigen Vereinswechsel von Spielern und Trainern mit Befremden. "Das Rad dreht sich immer schneller. Jeder einzelne Vorgang muss differenziert gesehen werden, aber zu viele Aktionen scheinen mir von großer Panik dominiert. Dabei zahlen sich überschnelle Handlungsweisen selten aus", sagte der Schweizer Nationalcoach und Ex-Bayern-Trainer der Tageszeitung "Die Welt".

Von Magath irritiert

Irritiert ist Hitzfeld auch von Felix Magath, der den VfL Wolfsburg zur deutschen Meisterschaft führte und künftig bei Schalke 04 das Regiment übernimmt. "Als Trainer habe ich auch eine Vorbildfunktion. Ich bin gespannt, was Felix Magath auf Schalke einem Spieler antworten wird, der sagt: 'Ich habe einen Vertrag, will aber trotzdem weg'. Denn so zu verfahren, ist ja jetzt legitim", sagte Hitzfeld.

Magath hätte mit Wolfsburg in der kommenden Saison Champions League spielen können. Er frage sich, sagte Hitzfeld, warum Magath diesen "sicheren Hafen verlässt" und bei einem "sehr exponierten Verein angeheuert, bei dem man ähnlich wenig Zeit bekommt wie beim FC Bayern."

News und Hintergründe zum Fußball

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung