Rummenige gegen Grundlagenvertrag

SID
Mittwoch, 11.03.2009 | 12:16 Uhr
Karl-Heinz Rummenigge fordert ein Ende der Ausgleichszahlungen an den DFB
© Getty
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Karl-Heinz Rummenigge fordert ein Ende der Ausgleichszahlungen an den DFB. Der Vorstandsboss von Bayern München sagte, dass irgendwann jedes Recht auf Zahlungen auslaufe.

Im Ringen um einen neuen Grundlagenvertrag zwischen dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und der Deutschen Fußball Liga (DFL) fordert Bayern Münchens Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge ein Ende der Ausgleichszahlungen an den Verband.

"Irgendwann läuft jedes Recht aus. Den Preis, den wir für die Verselbstständigung der Liga 2000 bezahlt haben, ist einfach zu hoch", sagte Rummenigge, der als Ligavorstand im DFL-Arbeitskreis Grundlagenvertrag sitzt, der "Sport Bild".

Die Entscheidung über die Verlängerung des in der Liga arg umstrittenen Grundlagenvertrages wird am 24. April in Düsseldorf auf einem außerordentlichen DFB-Bundestag getroffen.

Grundlagenvertrag soll um weitere drei Jahre verlängert werden

Der noch bis zum 30. Juni 2009 gültige Grundlagenvertrag soll beim Bundestag um weitere drei Jahre verlängert werden. Durch diesen Vertrag werden die wechselseitigen Rechte und Pflichten zwischen dem DFB und dem Ligaverband geregelt.

Während Rummenigge es "für juristisch sehr fragwürdig" hält, dass die Profiklubs 46 Jahre nach Gründung der Bundesliga immer noch Zahlungen an den Verband leisten müssen, will der DFB an dem bislang praktizierten Modell festhalten.

Seit Gründung der DFL vor acht Jahren muss die Liga drei Prozent der TV- und Ticket-Einnahmen an den DFB abführen.

"Wir sind vom Grundsatz her klar der Meinung, dass man das bisherige Modell nicht infrage stellen sollte. Die prozentuale Abgeltung hat sich bewährt, auch was die direkten Zuwendungen der Liga an die Landesverbände angeht", sagte DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach.

Der Kader des FC Bayern München

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