Ein Erfolgsrezept der TSG Hoffenheim

Die Africa Connection im Kraichgau

Von Domenico Marinese
Donnerstag, 26.03.2009 | 15:41 Uhr
Obasi, Ba und Vorsah sind drei Garanten für den guten Fußball in Hoffenheim
© Imago
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Mit dem Ghanaer Isaac Vorsah, dem Senegalesen Demba Ba, dem Ivorer Boubacar Sanogo und dem Nigerianer Chinedu Obasi hat 1899 Hoffenheim gleich vier Spieler vom Schwarzen Kontinent in seinen Reihen. Vor wenigen Wochen gegen Werder Bremen standen alle vier das erste Mal gemeinsam in der Startelf der Kraichgauer.

"Es ist großartig, ein Teil dieser Geschichte zu sein. Ich fühle mich fantastisch und es ist eine Ehre", schildert Obasi seine Gefühlslage gegenüber "BBC World", die extra wegen den vier Afrikanern nach Hoffenheim gekommen sind.

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"Wir, die Afrikaner, haben einen sehr guten Draht zueinander. Wir sind wie Brüder und versuchen, dem Anderen zu helfen, wenn immer es möglich ist", ist der Angreifer glücklich und fügt an: "Aber die ganze Mannschaft ist wie eine Familie. Es geht nicht nur darum, afrikanisch oder deutsch oder was auch immer zu sein, es geht darum, miteinander zu kämpfen."

Viele Tore und ein wenig Fantasie

Auch Demba Ba fühlt sich in der Africa Connection wohl. Die gemeinsame Liebe zum Fußball und das gemeinsame Spaß haben seien es, die das gute Gefühl zwischen ihm und seinen drei afrikanischen Teamkollegen ausmachen.

"Wir versuchen, so viele Tore wie möglich zu erzielen und ein wenig Fantasie in das Spiel zu bringen", beschreibt er ihr Credo.

Der Anfang in Hoffenheim war für Ba dabei nicht ganz leicht, seine Zeit verbrachte er fast ausschließlich beim Training und im Hotel.

Doch mit der Zeit lernte der 23-Jährige Obasi und Vorsah besser kennen. "Auf dem Platz und vor allem neben dem Platz hatten wir gemeinsam viel Spaß und bekamen so mehr voneinander mit. Das sorgte dafür, dass wir uns hier alle wohl fühlen."

"Ich kannte den Klub nicht"

Nach anderthalb Jahren im Kraichgau ist Ba glücklich, den Schritt zur TSG 1899 getan zu haben. "Ich kannte anfangs den Klub nicht und war überrascht, als sie anfragten. Aber mittlerweile kann ich sagen, es war richtig und Hoffenheim ist der richtige Verein für mich."

Der Senegalese und der Nigerianer Obasi leben beide in Heidelberg und unternehmen auch nach dem Training gerne etwas gemeinsam, wie Obasi erzählt. "Das ist gut für das Team. Und viele Spieler wohnen ja auch nicht weit voneinander entfernt."

Vier Afrikaner mit einem Ziel

Boubacar Sanogo komplettiert seit der Rückrunde den afrikanischen Angriff der Hoffenheimer.

"Es gibt nicht viele Mannschaften, die mit drei afrikanischen Stürmern spielen. Das macht uns stolz und ist sehr gut für unseren Kontinent", findet der von Werder Bremen ausgeliehene Ivorer.

Den Stolz würden die TSG-Afrikaner gerne auch in ganz Europa zur Schau stellen, denn in einem sind sich alle einig: Sie möchten mit ihrem Verein in der kommenden Saison auf internationalem Parkett spielen.

Das Hoffen auf die WM 2010

Vorsah, Obasi und Sanogo wollen zudem auch bei der ersten Weltmeisterschaft auf afrikanischem Boden dabei sein und einen der fünf Startplätze ihres Kontinents für die WM 2010 in Südafrika ergattern. Das Trio startet am Samstag in die entscheidende Gruppenphase der Qualifikation.

Für Ba und den Senegal ist der Traum Weltmeisterschaft bereits ausgeträumt. "Wir haben aktuell keinen Trainer, es ist eine große Katastrophe, was im Senegal los ist. Aber wir kommen in vier Jahren noch stärker zurück", blickt Ba nach dem Ausscheiden gegen Algerien und Gambia dennoch hoffnungsfroh nach vorne.

Afrika schaut auf die Bundesliga

Fünf Länderspiele und ein Tor für sein Heimatland stehen für den 1,90 m großen Angreifer bislang zu Buche. Und es sieht gut aus, dass er diese Statistiken noch verbessern kann, denn Ba steht unter ständiger Beobachtung.

"Die Trainer in Afrika schauen sehr viel auf die Bundesliga. Es herrscht ein großes Interesse in meiner Heimat", schildert er.

Bis zum Gastspiel in Hamburg am 4. April wollen Ba und Obasi ihre derzeitigen Verletzungen auskuriert haben.

Dann kann die Africa Connection wieder gemeinsam und komplett dafür sorgen, dass die Bundesliga und Hoffenheim auf dem Schwarzen Kontinent noch beliebter werden.         

Die TSG 1899 Hoffenheim im Steckbrief

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