Rummenigge sorgt sich wegen Finanzkrise

SID
Samstag, 24.01.2009 | 12:15 Uhr
Kar-Heinz Rummenigge macht sich große Sorgen wegen der Finanzkrise
© Getty
Advertisement
NBA
Mo19.02.
Erlebe den kompletten All-Star-Wahnsinn!
Championship
Live
Leeds -
Bristol City
First Division A
Live
Charleroi -
Lüttich
Serie A
Live
Atalanta -
Florenz
Primera División
Live
Espanyol -
Villarreal
Primeira Liga
Live
FC Porto -
Rio Ave
Primera División
Real Betis -
Real Madrid
Serie A
AC Mailand -
Sampdoria
Ligue 1
Marseille -
Bordeaux
Superliga
Banfield -
Boca Juniors
League One
Blackburn -
Bury
Serie A
Lazio -
Hellas Verona
Primera División
Getafe -
Celta Vigo
Ligue 1
Troyes -
Dijon
Primera División
Leganes -
Real Madrid
Championship
Derby County -
Leeds
World Freestyle Masters
DAZN World Freestyle Masters
Indian Super League
Mumbai CIty -
NorthEast Utd
J1 League
Tosu -
Kobe
Ligue 1
Straßburg -
Montpellier
Championship
Hull -
Sheffield Utd
Primera División
La Coruna -
Espanyol
Primera División
Celta Vigo -
Eibar
Premier League
Leicester -
Stoke
Premier League
Liverpool -
West Ham
Championship
Preston -
Ipswich
Primera División
Real Madrid -
Alaves
Ligue 1
Toulouse -
Monaco
Serie A
Bologna -
CFC Genua
Premier League
Watford -
Everton
Primera División
Leganes -
Las Palmas
Championship
Fulham -
Wolverhampton
Ligue 1
Dijon -
Caen
Ligue 1
Guingamp -
Metz
Ligue 1
Lille -
Angers
Ligue 1
Nantes -
Amiens
Ligue 1
Rennes -
Troyes
Premier League
West Bromwich -
Huddersfield (DELAYED)
Primera División
FC Barcelona -
Girona
Serie A
Inter Mailand -
Benevento
Primeira Liga
Pacos Ferreira -
Benfica
Premier League
Brighton -
Swansea (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Burnley -
Southampton (DELAYED)
J2 League
Fukuoka -
Gifu
A-League
FC Sydney -
Sydney Wanderers
Primera División
Villarreal -
Getafe
Eredivisie
Ajax -
Den Haag
Serie A
Crotone -
SPAL
Eredivisie
Feyenoord -
PSV
Premiership
Aberdeen -
Celtic
Super Liga
Partizan -
Zemun
Ligue 1
Bordeaux -
Nizza
Serie A
Florenz -
Chievo Verona
Serie A
Sassuolo -
Lazio
Serie A
Hellas Verona -
FC Turin
Serie A
Sampdoria -
Udinese
Premier League
Man United -
Chelsea
Primera División
Bilbao -
Malaga
1. HNL
Rijeka -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
Lyon -
St. Etienne
League Cup
Arsenal -
Man City
League Cup
Arsenal -
Man City (Rocket Beans)
First Division A
Lüttich -
Brügge
Serie A
Juventus -
Atalanta
Superliga
Kopenhagen -
Odense
Primera División
Valencia -
Real Sociedad
Primera División
FC Sevilla -
Atletico Madrid
Serie A
AS Rom -
AC Mailand
Ligue 1
PSG -
Marseille
Primeira Liga
Portimonense -
FC Porto
Serie A
Cagliari -
Neapel
Premier League
Crystal Palace -
Tottenham
Primera División
Levante -
Real Betis
Cup
Akhisar -
Galatasaray
Cup
Akhisar -
Galatasaray (Türkisch)
Primera División
Espanyol -
Real Madrid
Coupe de France
Les Herbiers -
Lens
Primera División
Girona -
Celta Vigo
Copa Libertadores
Defensor -
Gremio
Coppa Italia
Juventus -
Atalanta
Coupe de France
Chambly -
Straßburg
Primera División
Getafe -
La Coruna
Primera División
Bilbao -
Valencia
Primera División
Malaga -
FC Sevilla
Coppa Italia
Lazio -
AC Mailand
Coupe de France
PSG -
Marseille
Primera División
Atletico Madrid -
Leganes
Primera División
Eibar -
Villarreal
Indian Super League
Bengaluru -
Kerala
Cup
Besiktas -
Fenerbahce
Cup
Besiktas -
Fenerbahce (Türkisch)
Primera División
Real Betis -
Real Sociedad
Premier League
Arsenal -
Man City
Primera División
Las Palmas -
FC Barcelona
Coupe de France
Caen -
Lyon
Primera División
Alaves -
Levante
A-League
Melbourne City -
Melbourne Victory
Ligue 1
Nizza -
Lille
Championship
Dundee United -
St. Mirren
Championship
Middlesbrough -
Leeds
Primeira Liga
FC Porto -
Sporting
J1 League
Kobe -
Shimizu
Primera División
Villarreal -
Girona
Serie A
SPAL -
Bologna
Championship
Nott´m Fortest -
Birmingham
Primera División
FC Sevilla -
Bilbao
Primera División
Leganes -
Malaga
Primera División
La Coruna -
Eibar
Championship
Wolverhampton -
Reading
Ligue 1
St. Etienne -
Dijon

Sorgen wegen der Finanzkrise, Gedankenspiele über die Nachfolgeregelung für Uli Hoeneß und Lob für Trainer Jürgen Klinsmann: Manager Hoeneß und Vorstands-Chef Karl-Heinz Rummenigge vom deutschen Rekordmeister Bayern München haben in aktuellen Fragen klar Stellung bezogen.

Vor allem über die Wirtschaftslage im europäischen Fußball äußerten beide ihre Sorge. "In dieser Krise geht es wirklich ans Eingemachte", sagte Hoeneß dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Der Manager erwartet in den kommenden sechs Monaten deutliche Veränderungen bei den Besitzverhältnissen der Vereine.

Auch Rummenigge fürchtet angesichts der Krise um die Zukunft europäischer Klubs. Er habe von Kollegen aus England, Spanien und Italien von "ganz massiven Problemen" gehört, "weniger bei den absoluten Topklubs, aber eine Stufe darunter", sagte der Vorstands-Vorsitzende der Bayern der "Süddeutschen Zeitung".

Solide Strukturen in Deutschland

"Es scheint zahlreiche Klubs zu geben, die ernsthaft bankrottgefährdet sind." Weniger bedroht seien allerdings die Vereine der Bundesliga, da es hierzulande solidere Strukturen gebe. Rummenigges kürzlich mit UEFA-Präsident Michel Platini abgesprochener Vorschlag, um "einige Auswüchse auf ein gesünderes Maß" zurückzuführen: Ein Lizenzierungsverfahren für die Champions League.

"Man würde verfügen, dass nur 50 Prozent der Gesamteinnahmen eines Klubs in Gehälter investiert werden dürfen. Dann würde es keine so große Rolle mehr spielen, ob ein Klub ein eingetragener Verein ist, oder ob er einen Scheich hat", sagte Rummenigge.

Er spielte damit auf Manchester City an, wo dank eines solchen Geldgebers exorbitante Summen bezahlt werden. Dadurch werde der Markt verdorben. Als Negativbeispiel nannte Rummenigge das 120 Millionen Euro-Angebot für Kaka. Dieses wäre ein Wahnsinn gewesen. Viel schlimmer aber finde er den Transfer von Nigel de Jong, den jüngsten Kauf des britischen Klubs.

Rummenigge wünscht sich starken Sportdirektor

"Im Sommer hätte de Jong aufgrund einer Vertragsklausel noch zwei Millionen Euro gekostet. Ein Zehntel! Mit anderen Worten: Da ist jemand bereit, für vier Monate 18 Millionen Euro zu zahlen." Die wegen der Krise erhoffte Mäßigung werde es so wohl nicht geben, folgerte Rummenigge.

Für die Nachfolge seines Vorstandskollegen Hoeneß, der Ende des Jahres als Manager ausscheiden möchte, wünscht sich der Vorstands-Chef einen "starken Sportdirektor". Man brauche jemanden, der die Spieler auch mal zurechtweise. Das tue Hoeneß auch.

Der kündigte derweil an, sich nach seiner Ablösung nicht ins Tagesgeschäft einzumischen, dafür wolle er "Dinge, die bei uns brachliegen", vorantreiben: "Zum Beispiel haben wir im Moment keine Zeit für Lobbyarbeit in der Politik, für die Kontaktpflege mit großen Firmen und Verbänden."

Rummenigge: "Hoffenheim wird ein dauerhafter Konkurrent"

Zufrieden äußerten sich beide über die Arbeit von Trainer Klinsmann. Dessen große Stärke sei die Kommunikation, sagte Hoeneß: "Als Bundestrainer kam er vielleicht eher stur rüber, ich ahnte gar nicht, dass er sich andere Meinungen anhört und von guten Argumenten überzeugen lässt."

Für die am kommenden Wochenende beginnende Rückrunde der Bundesliga und den Kampf um die deutsche Meisterschaft sehen Hoeneß und Rummenigge die Bayern gut gerüstet, bezeichneten Überraschungs-Herbstmeister 1899 Hoffenheim trotz dessen Verletzungssorgen und des Understatements von Trainer Ralf Rangnick als großen Herausforderer.

"Natürlich wollen die Meister werden", sagte Rummenigge: "Ich bin überzeugt, dass sich die Hoffenheimer oben etablieren und ein dauerhafter Konkurrent von uns bleiben werden." Hoeneß meinte: "Die Hoffenheimer sind gut für Bayern München, weil sie mit unglaublichem Engagement und vielen Ideen an die Dinge herangehen. Das ist erfrischend und fordert uns heraus."

Der Kader des FC Bayern München

Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung
Werbung