SPOX-Tagebuch von Thomas Gaber

Bayern: Und täglich grüßt Hoffenheim

SID
Samstag, 03.01.2009 | 19:07 Uhr
Hier residiert der FC Bayern während des Trainingslagers in Dubai
© Getty
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Auch im Trainingslager in Dubai ist der "Größenwahn" den Bayern ganz nah. Landon Donovan sagt Klose und Toni den Kampf an und Mark van Bommel ist schwer enttäuscht von Philipp Lahm. Tag eins am Persischen Golf. 

Der FC Bayern München hat sein Wintertrainingslager am Persischen Golf aufgeschlagen. Bis zum 13. Januar wird Trainer Jürgen Klinsmann seine Mannschaft in Dubai auf die Jagd nach dem in dieser Saison maximal Möglichen vorbereiten. Drei Titel sind für die Bayern 2009 drin. Die Meisterschaft ist Pflicht, der DFB-Pokal schmuckes Beiwerk und die Champions League...also für Sporting Lissabon sollte es im Achtelfinale auf alle Fälle schon mal reichen.

Dubai also. Bereits zum fünften Mal nach 2004, 2005, 2006 und 2007 geht die Reise ins nach Abu Dhabi zweitgrößte Emirat der Vereinigten Arabischen Emirate. Dubai - eine bunte Mixtur aus Antike, Old School, Moderne und Größenwahn.

Hier stehen die höchsten Gebäude der Welt und das luxuriöseste Hotel der Welt. Bauen ist Volkssport in Dubai, der Retortenstadt, dem Hoffenheim der Architektur. Auf achtspurigen City-Highways wird in Zwölfer-Reihen gefahren, notorisch unrelaxte Taxifahrer, Marke Drängler ganz links, geben den Ton an. Wer blinkt, verliert.

Der Charme der Stadt erschließt sich auf den ersten Blick nicht. Und manchmal hat Dubai Schwierigkeiten, dem eigenen Tempo zu folgen. Dubai kriegt es zwar auf die Reihe, binnen zwei Jahren einen 250 Meter hohen Hotel-Komplex in die Wüste zu klopfen, Internet-Cafes sucht man dagegen verzweifelt. Der Öffnungs-Mechanismus von Getränkedosen stammt von anno domini, in Dubai muss man die Blech-Lasche noch schwungvoll abziehen, anstatt sie umweltverträglich einfach umzuklappen. Old school und lässig zugleich!

Bayern bewacht von weißen Tigern

Weit weniger old fashioned ist der private Zaabeel Sportpark, in dem die Bayern in diesen Tagen gastieren. Hier halten sich normalerweise nur edle Scheichs, Kronprinzen und ähnliche Kaliber auf, streng bewacht von zwei weißen Tigern im Raubtiergehege hinter den Trainingsplätzen.

Die Bayern sind ohne den kranken Lukas Podolski und Willy Sagnol angereist. Der Franzose ist nach seiner Achillessehnenoperation immer noch nicht fit genug. Die Südamerikaner-Fraktion Ze Roberto, Lucio, Breno, Martin Demichelis und Jose Ernesto Sosa kam erst Samstagabend nach. Podolski folgt voraussichtlich am Montag.

Donovan ist Klose voraus

Mit von der Partie im ersten Training war Landon Donovan, Bayerns (bislang) einziger Winter-Neuzugang. Der US-Amerikaner ist bis 15. März von Los Angeles Galaxy ausgeliehen und soll dem gesetzten Sturmduo Miroslav Klose/Luca Toni Beine machen.

"Ich würde gerne länger bleiben und glaube, dass ich eigene Qualitäten in die Mannschaft bringen kann", sagte Donovan bei "fcb.de". "Ich bin ein anderer Spieler als Luca, Miro und Lukas. Ich laufe viel ohne Ball und in hohem Tempo."

Im ersten knallharten Ausdauertest in Dubai, dem Fußballbiathlon, war er Klose schon mal um Längen voraus.

Van Bommel schimpft über Lahm

Klinsmann hatte seine Spieler in vier Vierergruppen in die "Loipe" geschickt, einer ein Kilometer langen Schleife um das Gelände. Klose musste früh abreißen lassen, während Donovan und sein Team als erste den "Schießstand" erreichten. Vier Bälle sollten aus einer Entfernung von knapp 13 Metern in ein kleines Tor geschossen werden, jeder Fehlschuss ergab eine Strafrunde - ohne Nachlader. Weil Philipp Lahm vier Fahrkarten schoss, bekam er von Teamkollege Mark van Bommel einen Einlauf ("Leck mich am A...., Philipp") verpasst.

Nach 75 Minuten war der erste Trainingstag beendet. Klinsmann will die Zügel in den nächsten Tagen noch anziehen. "Wir müssen die Grundlagen im Fitnessbereich schaffen, um unsere Ziele zu erreichen", so der Coach. Meisterschaft, DFB-Pokal, Champions League - vielleicht ein bisschen größenwahnsinnig. Aber so läuft's halt in Dubai.

FC Bayern: Der Winterfahrplan des Rekordmeisters

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