"Hoffenheim soll sich melden"

Von SPOX
Dienstag, 20.01.2009 | 13:17 Uhr
Lazio Roms Stephen Makinwa ist einer der Stürmer, die Hoffenheim auf dem Zettel hat
© Getty
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Nach der schweren Verletzung von Vedad Ibisevic läuft die Suche bei 1899 Hoffenheim nach einem geeigneten Nachfolger weiter auf Hochtouren. Ein Kandidat, der in die treffsicheren Fußstapfen des 18-fachen Torschützen treten könnte, wäre Lazio Roms Angreifer Stephen Makinwa. SPOX hat bei den Beratern des nigerianischen Nationalspielers nachgefragt.

Makinwa nach Hoffenheim: Der vor zweieinhalb Jahren für 3,3 Millionen Euro von Palermo zu Lazio gewechselte Stephen Makinwa ist einer der vielen Kandidaten, die mit dem Bundesliga-Spitzenreiter in Verbindung gebracht werden. Allerdings buhlt auch Chievo Verona um die Dienste des 25-Jährigen.

Silvano Martina, einer der Berater des Nigerianers, weiß auf Nachfrage von SPOX bislang aber nichts vom Interesse Hoffenheims: "Bisher gab es noch keinen Kontakt. Hoffenheim wäre für Stephen aber eine gute Lösung, denn ich glaube, dass er gut in die Bundesliga passen würde. Bisher gab es aber nur Verhandlungen mit Chievo Verona."

Auch Paolo Fabbri, ebenfalls als Berater für Makinwa tätig, zeigt sich gesprächsbereit. "Wir wären auf jeden Fall interessiert. Die Verhandlungen mit Chievo sind an einem guten Punkt, aber wenn Hoffenheim ein konkretes Interesse zeigen würde, wären wir mit Sicherheit gesprächsbereit. Stephen würde gerne nach Deutschland wechseln. Hoffenheims Transferbeauftragte sollen sich bei mir melden", so Fabbri gegenüber SPOX.

Janko im Winter unverkäuflich: Mehr Interesse scheint der Aufsteiger derzeit an der Verpflichtung von Marc Janko von Red Bull Salzburg zu haben. Der 25-jährige Österreicher erzielte diese Saison bislang 30 Tore in 22 Spielen und wäre nicht abgeneigt, seinen Klub noch im Winter zu verlassen.

Als problematisch für das Werben Hoffenheims ist allerdings die Aussage von Salzburgs Sportdirektor Heinz Hochhauser zu bewerten. "Wir lassen ihn für kein Geld der Welt jetzt gehen. Bis Sommer bleibt er bei uns. Das ist auch für ihn die beste Lösung. Einen Wechsel im Winter wird es nicht geben", so die klaren Worte Hochhausers.

Ob diese Aussagen allerdings weiterhin Bestand haben werden, wenn Hoffenheim ernst macht und eine entsprechende Ablösesumme bietet, bleibt abzuwarten.

Jovanovic ab Sommer beim HSV: Sollte Salzburg hart bleiben, wäre auch Milan Jovanovic ein Kandidat für Hoffenheim als Ibisevic-Ersatz.

Den 27-jährigen Angreifer von Standard Lüttich wollte vor kurzem sogar Real Madrid für die anstehende Rückrunde verpflichten, doch Jovanovic sagte mit der Begründung ab, dass er sich lieber langfristig binden wolle. Allerdings hat auch Bundesligakonkurrent Hamburger SV ein Auge auf den serbischen Nationalspieler geworfen.

Bei den Hanseaten soll Jovanovic den im Sommer zum FC Bayern wechselnden Ivica Olic ersetzen. Nach Berichten der "Hamburger Morgenpost" vermelden belgischen Medien bereits weitestgehende Einigkeit zwischen Jovanovic und dem HSV. Demnach heuert der 27-Jährige im Juli an der Elbe an.

Pekarik zu Wolfsburg: Während sich Hoffenheim und der HSV um neue Stürmer bemühen, steht der VfL Wolfsburg kurz vor der Verpflichtung des slowakischen Abwehr-Talents Peter Pekarik.

Der derzeit noch beim MSK Zilina unter Vertrag stehende 22-jährige Rechtsverteidiger ist bei den Wölfen schon seit vergangenem Sommer ein Thema. Nun fehlt nur noch der obligatorische Medizincheck und der Kontrakt bei den Niedersachsen wäre wohl fix.

Pekarik wird in erster Linie als Backup für Sascha Riether auf der rechten Außenbahn verpflichtet. Eine Position, auf der eigentlich auch Cristian Zaccardo zu Hause ist. Felix Magath sieht die Einsatzchancen des Weltmeisters durch die Verpflichtung des Slowaken allerdings nicht gemindert. "Zaccardo hatte zuletzt im defensiven Mittelfeld gut gespielt", ließ der 55-Jährige gegenüber der "Bild" vielsagend verlauten.

Ein Routinier für die Hertha: Quasi zeitgleich mit den Wölfen wird wohl auch Hertha BSC einen neuen Abwehrspieler unter Vertrag nehmen. Scott Chipperfield, 33-jähriger Linksverteidiger, wird zunächst einen Vertrag bis Saisonende erhalten.

Einzig eine abschließende MRT-Untersuchung steht dem Wechsel des Australiers vom FC Basel zum Hauptstadtklub noch im Weg. "Ich hoffe, dass alles glatt geht. Vorher kann ich noch nicht mehr sagen", so der 54-fache Nationalspieler gegenüber der "BZ".

Als Ablöse stehen 100.000 Euro im Raum. Sollte Chipperfield in der Rückrunde elf Partien von Beginn an bestreiten, würde sich sein Kontrakt bei der Hertha automatisch um ein Jahr verlängern. Mit der Verpflichtung des Routiniers will Hertha-Coach Lucien Favre vor allem auf  den derzeit auf der linken Seite gesetzten Marc Stein Druck aufbauen.

Entscheidung im Fall Hummels: Bis Ende der Woche soll Klarheit über die Zukunft des vom FC Bayern an Borussia Dortmund ausgeliehenen Innenverteidigers Mats Hummels herrschen.

Der 20-Jährige steht eigentlich noch bis 2011 beim Rekordmeister unter Vertrag, will aber unbedingt beim BVB bleiben.

Karl-Heinz Rummenigge wird sich in den nächsten Tagen mit Jürgen Klinsmann zusammensetzen und eine Entscheidung fällen. "Entweder kommt der Spieler zurück, oder wir hören uns das Dortmunder Kaufangebot an", so der Vorstandsvorsitzende gegenüber der "Bild".

Auf die Ergebnisse dieser Unterredung will auch BVB-Manager Michael Zorc erst einmal warten und schiebt den etwaigen Versuchen der Bayern, nur Hummels Marktwert in die Höhe treiben zu wollen, einen Riegel vor: "Es ist klar, dass wir für Hummels nicht jeden Preis zahlen."

Sosa verhandelt mit Palermo: Jose Ernesto Sosa wird Bayern München wohl noch vor dem Start der Rückrunde den Rücken kehren. Der 2007 für neun Millionen Euro von Estudiantes La Plata an die Isar geholte Mittelfeldspieler soll möglicht mit einer Kaufoption verliehen werden.

Wohin der 23-Jährige geht, steht indes noch nicht fest. Nachdem zuletzt Espanyol Barcelona als heißester Kandidat für eine Abnahme Sosas gehandelt wurde, soll der Argentinier nun auch in Verhandlungen mit dem US  Palermo stehen. Bayern-Trainer Jürgen Klinsmann hatte zuletzt durchblicken lassen, dass er Sosa für entbehrlich hält.

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