Podolski Transfer-Hickhack: Podolski droht die Isolation

Wenn nicht jetzt, wann dann?

Von Daniel Börlein
Samstag, 10.01.2009 | 18:05 Uhr
Der Wechsel von Lukas Podolski vom FC Bayern zum 1. FC Köln ist so gut wie perfekt
© Imago
Advertisement
International
So17:00
Topspiel am Sonntag: Tottenham - Liverpool
Ligue 1
St. Etienne -
Montpellier
Premier League
West Ham -
Brighton
J1 League
Kobe -
Tosu
A-League
FC Sydney -
Sydney Wanderers
Primera División
Levante -
Getafe
Premier League
Chelsea -
Watford
Premier League
Huddersfield -
Man United
Primera División
Real Betis -
Alaves
Ligue 1
Monaco -
Caen
Serie A
Sampdoria -
Crotone
Premier League
Southampton -
West Bromwich
Primera División
Valencia -
Sevilla
1. HNL
Hajduk Split -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
Amiens -
Bordeaux
Ligue 1
Angers -
Toulouse
Ligue 1
Metz -
Dijon
Ligue 1
Nantes -
Guingamp
Ligue 1
Rennes -
Lille
Premier League
Man City -
Burnley (DELAYED)
Primera División
Barcelona -
Malaga
Serie A
Neapel -
Inter Mailand
Primeira Liga
Porto -
Pacos Ferreira
Premier League
Stoke -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Crystal Palace (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Las Palmas
Eredivisie
PSV – Heracles
Serie A
Chievo Verona -
Hellas Verona
Championship
Ipswich -
Norwich
CSL
Evergrande -
Guizhou
Eredivisie
Feyenoord -
Ajax
Premier League
Everton -
Arsenal
Ligue 1
Nizza -
Strassburg
Serie A
Atalanta -
Bologna
Serie A
Benevento -
Florenz
Serie A
AC Mailand -
Genua
Serie A
SPAL -
Sassuolo
Serie A
FC Turin -
AS Rom
Premier League
ZSKA Moskau -
Zenit
Primera División
Celta Vigo -
Atletico Madrid
Ligue 1
Troyes -
Lyon
Premier League
Tottenham -
Liverpool
First Division A
Anderlecht -
Genk
Serie A
Udinese -
Juventus
Premier League
Dynamo Kiew -
Schachtjor Donezk
Primera División
Leganes -
Bilbao
Super Liga
Roter Stern Belgrad -
Lucani
Primera División
Real Madrid -
Eibar
Serie A
Lazio -
Cagliari
Serie A
São Paulo -
Flamengo
Ligue 1
Marseille -
PSG
Allsvenskan
Malmö -
AIK
Primera División
Real Sociedad -
Espanyol
Primera División
La Coruna -
Girona
Copa del Rey
Saragossa -
Valencia
Serie A
Inter Mailand -
Sampdoria
League Cup
Arsenal -
Norwich
League Cup
Leicester -
Leeds
League Cup
Swansea -
Man United
League Cup
Man City -
Wolverhampton
Copa del Rey
Murcia -
Barcelona
Copa Libertadores
River Plate -
Lanus
Serie A
Atalanta -
Hellas Verona
First Division A
Genk -
Brügge
Serie A
Bologna -
Lazio
Serie A
Cagliari -
Benevento
Serie A
Chievo -
Milan
Serie A
Florenz -
FC Turin
Serie A
Genua -
Neapel
Serie A
Juventus -
SPAL
Serie A
AS Rom -
Crotone
Serie A
Sassuolo -
Udinese
Premiership
Aberdeen -
Celtic
League Cup
Chelsea -
Everton
League Cup
Tottenham -
West Ham
Coupe de la Ligue
Strasbourg -
Saint-Etienne
Copa del Rey
Elche -
Atletico Madrid
Copa Libertadores
Barcelona SC -
Gremio
Copa Sudamericana
Fluminense -
Flamengo
Copa del Rey
Fuenlabrada -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Nizza
Championship
Leeds -
Sheffield Utd
A-League
Adelaide Udt – Melbourne City
Primera División
Alaves -
Valencia
Premier League
Man United -
Tottenham
Premiership
Hearts -
Rangers
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Premier League
Liverpool -
Huddersfield
Championship
Cardiff -
Millwall
Primera División
Sevilla -
Leganes
Ligue 1
Bordeaux -
Monaco
Serie A
Milan -
Juventus
Premier League
Bournemouth -
Chelsea
Primera División
Atletico Madrid -
Villarreal
Championship
Hull -
Nottingham
Ligue 1
Caen -
Troyes
Ligue 1
Dijon -
Nantes
Ligue 1
Guingamp -
Amiens
Ligue 1
Montpellier -
Rennes
Ligue 1
Strasbourg -
Angers
Premier League
Arsenal -
Swansea (DELAYED)
Primera División
Bilbao -
Barcelona
Serie A
AS Rom -
Bologna
Primeira Liga
Boavista -
Porto
Premier League
Watford -
Stoke (Delayed)
Premier League
West Bromwich – Man City (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
West Ham (Delayed)
Super Liga
Cacak -
Partizan
CSL
Hebei -
Guangzhou Evergrande
J1 League
Kofu -
Kobe
Primera División
Getafe -
Real Sociedad
Eredivisie
Vitesse -
PSV
Serie A
Benevento -
Lazio
Championship
Birmingham -
Aston Villa
Premier League
Zenit -
Lok Moskau
First Division A
Brügge -
Sint-Truiden
Premier League
Brighton -
Southampton
Ligue 1
Lyon -
Metz
Serie A
Crotone- Florenz
Serie A
Neapel -
Sassuolo
Serie A
Sampdoria -
Chievo Verona
Serie A
SPAL -
Genua
Serie A
Udinese -
Atalanta
Primera División
Girona -
Real Madrid
Ligue 1
Toulouse -
St. Etienne
Premier League
Leicester -
Everton
Primera División
Eibar -
Levante
Serie A
Ponte Preta -
Corinthians
Primera División
Malaga -
Celta Vigo
Serie A
FC Turin -
Cagliari
Ligue 1
Lille -
Marseille
Superliga
Boca Juniors -
Belgrano
Serie A
Hellas Verona – Inter Mailand
Premier League
Burnley -
Newcastle
Primera División
Espanyol -
Real Betis
Primera División
Las Palmas -
La Coruna
Championship
Preston -
Aston Villa

Der Wechsel von Lukas Podolski zum 1. FC Köln steht so gut wie fest, allerdings erst zum Sommer. Bis dahin droht dem 23-Jährigen bei den Bayern die Isolation. Ein sofortiger Transfer würde deshalb für Poldi und die Bayern Sinn machen. Es liegt allein an Köln.

In Köln ist es seit Monaten das Thema schlechthin, in München kommt man seit Wochen nicht drumherum, selbst bundesweit verging zuletzt kaum ein Tag, an dem nicht über die Zukunft von Lukas Podolski diskutiert wurde.

Fest steht seit einiger Zeit, dass der 23-Jährige den Rekordmeister verlassen will, darf und wird. Darauf haben sich die Beteiligten längst verständigt. Sehr wahrscheinlich ist, dass der Nationalspieler zum 1. FC Köln zurückkehren wird. Er gehe davon aus, dass man sich schon bald einigen werde, so Podolski in der "Bild". Es gehe nur noch um Details.

Die sollten allerdings relativ zügig geklärt sein, denn im entscheidenden Punkt scheinen sich Münchner und Kölner einig zu sein: Der FC ist bereit, die von den Bayern geforderten zehn Millionen Euro Ablöse zu bezahlen.

Poldi hat es schwerer denn je

Schon bald wird das Thema, das viele Beobachter mittlerweile nur noch nervt, also vom Tisch sein. Doch ist dann tatsächlich auch alles gut, sind alle Seiten dann zufrieden? Schwer zu glauben, schließlich soll Podolski erst im Sommer wieder ins FC-Dress schlüpfen.

Das heißt: Poldi ist noch ein halbes Jahr in München angestellt. Dort also, wo er in bislang zweieinhalb Jahren nie wirklich glücklich wurde, dort, wo es der Stürmer nun vor seinen letzten sechs Monaten schwerer denn je zu haben scheint.

"Wir hatten die Hoffnung, dass er den Kampf annimmt. Dass er die Ausrufezeichen vor allem in den Spielen setzt, in denen er zum Einsatz kam - und da waren genügend Spiele dabei. Die Ausrufezeichen hat er aber nicht so gesetzt, wie wir und die Fans das erwartet hätten", sagt Bayern-Trainer Jürgen Klinsmann in der "tz". "Er hat den Kampf nicht angenommen."

Zwei Monate verletzt

Es wirkt, als ob Podolski bei den Bayern unten durch ist. Hinzu kommt, dass Klinsmann mit Landon Donovan in der Winterpause seinen Wunschspieler als vierten Angreifer verpflichten durfte. Das macht die Situation für Podolski nicht unbedingt besser.

Zu allem Überfluss ist der 60-malige Nationalspieler seit über zwei Monaten verletzt und musste aufgrund einer Krankheit auch das Trainingslager in Dubai sausen lassen. Während Donovan also fleißig Punkte sammelt, ist Poldi erst jetzt wieder ins "leichte Training" eingestiegen.

Führe Deinen eigenen Klub zum Titel: Mit SPOX und Goalunited

Köln muss sofort zuschlagen

Klinsmann erklärt unmissverständlich: "Im Moment ist Landon Donovan Stürmer Nummer drei. Es ist für Lukas jetzt sicher nicht leichter geworden, aufgrund der Konstellation, dass er jetzt zwei Monate außer Gefecht war." Sprich: Podolski droht bei den Bayern ein verlorenes halbes Jahr und die schleichende Isolation.

Lösen kann dieses Problem nur der FC. Die Kölner müssten Podolski dafür allerdings sofort zurück in die Domstadt holen. Noch in der Winterpause. Auch wenn Klinsmann erklärt, dass "uns Lukas im Sommer verlässt" und auch Podolski sagt: "Mein Ziel ist es, mit dem FC Bayern die gesteckten Ziele für diese Saison zu erreichen." Doch allein ob der aktuellen Situation in München würde Poldi seine Koffer lieber heute als morgen packen.

Olic könnte Podolski ersetzen

Auch der FC Bayern hätte wohl nichts gegen einen sofortigen Abgang einzuwenden. Freilich stünde der Rekordmeister dann vorerst nur mit drei Angreifern da. Doch letztlich hätten die Münchner dann mindestens zehn Millionen Euro zur Verfügung, mit denen man zum einen den bislang ausgeliehenen Donovan über den März hinaus verpflichten könnte.

Zum anderen hätte Bayern viel Geld und drei Wochen Zeit, um einen geeigneten Ersatz für Podolski zu finden. Einen fitten und willigen noch dazu. Der HSV wäre für eine angemessene Ablöse wohl nicht abgeneigt, Ivica Olic schon im Winter nach München ziehen zu lassen. Hamburgs Coach Martin Jol schloss zuletzt nicht aus, dass Olic' Transfer "schon früher über die Bühne geht".

Song: "Hol den Lukas!"

Es hängt also an Köln. In der Stadt sehnt man die Rückkehr des verlorenen Sohnes seit langem herbei. Am Samstag steigt bereits die erste Poldi-Comeback-Party im Rheinland. Die Kölner Kult-Band "De Höhner" hat mittlerweile einen Song für Podolski gedichtet und selbst ein städtischer Kirchenchor forderte zuletzt in Liedform: "Hol den Lukas!"

Scheitern könnte eine sofortige Rückholaktion allerdings am Verein. Denn der FC müsste die veranschlagten zehn Millionen Euro schon jetzt aufbringen. Ursprünglich war angedacht, den Transfer im Sommer konventionell zu finanzieren. Kommt Podolski im Winter, müssten wohl externe Geldgeber einspringen und den Betrag zumindest teilweise vorstrecken.

Erwartungen nicht erfüllbar für Poldi

Auch aus sportlicher Sicht ist Köln momentan nicht zwingend auf Podolski angewiesen. Nach der ordentlichen Vorrunde hat die Daum-Elf neun Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge und eine eingespielte Mannschaft auf dem Platz.

Hinzu kommt, dass der Angreifer nach seiner zweimonatigen Verletzungspause zum Rückrundenauftakt gar nicht topfit sein kann. Eine Tatsache, die es Podolski wohl kaum zuließe, die immensen Erwartungen auf Anhieb zu erfüllen.

Begeisterung stiege ins Unermessliche

Andererseits könnte er ein halbes Jahr lang Spielpraxis sammeln, sich integrieren und in der kommenden Saison voll angreifen.

Zudem würde allein durch Podolskis Anwesenheit die Begeisterung rund um den FC ins Unermessliche steigen und der Absatz von Poldi-Trikots und Dauerkarten durch die Decke schießen. Und das schon sechs Monate früher, als eigentlich angedacht.

Lukas Podolski: Zum Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung