Schon wieder ein Endspiel

Von Stefan Rommel
Samstag, 15.11.2008 | 23:13 Uhr
Claudio Pizarro (l.) hat bereits sieben Saisontore für Werder Bremen erzielt
© Getty
Advertisement
League Cup
Di23.01.
Die Entscheidung: Bristol-ManCity & Chelsea-Arsenal
Copa del Rey
Do25.01.
Derby mit Druck: Dreht Barca den Rückstand?
Serie A
Live
Juventus -
CFC Genua
Premier League
Live
Swansea -
Liverpool
Primera División
Live
Eibar -
Malaga
Coupe de France
Nantes -
Auxerre
League Cup
Bristol City -
Man City
Premiership
Partick Thistle -
Celtic
Coupe de France
Epinal -
Marseille
Copa del Rey
FC Sevilla -
Atletico Madrid
Coupe de France
PSG -
Guingamp
Serie A
Lazio -
Udinese
Copa del Rey
Alaves -
Valencia
Serie A
Sampdoria -
AS Rom
League Cup
Arsenal -
Chelsea
Coupe de France
Monaco -
Lyon
Copa del Rey
Real Madrid -
Leganes
Indian Super League
Kalkutta -
Chennai
First Division A
Brügge – Oostende
Coupe de France
Straßburg -
Lille
Copa del Rey
FC Barcelona -
Espanyol
A-League
Melbourne Victory -
FC Sydney
Ligue 1
Dijon -
Rennes
Primera División
Bilbao -
Eibar
Primera División
La Coruna -
Levante
Championship
Bristol City -
QPR
Primera División
Valencia -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Montpellier
Serie A
Sassuolo -
Atalanta
Primera División
Malaga -
Girona
Ligue 1
Angers -
Amiens
Ligue 1
Guingamp -
Nantes
Ligue 1
Metz -
Nizza
Ligue 1
St. Etienne -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Troyes
Primera División
Villarreal -
Real Sociedad
Serie A
Chievo Verona -
Juventus
Primera División
Leganes -
Espanyol
Eredivisie
Utrecht -
Ajax
Eredivisie
Feyenoord -
Den Haag
Ligue 1
Lille -
Strassburg
Serie A
Turin – Benevento
Serie A
Neapel – Bologna
Serie A
Crotone -
Cagliari
Serie A
Florenz -
Hellas Verona
Serie A
CFC Genua -
Udinese
Premiership
Ross County -
Rangers
Primera División
Atletico Madrid -
Las Palmas
Ligue 1
Bordeaux – Lyon
First Division A
Lüttich – Anderlecht
Serie A
AC Mailand -
Lazio
Primera División
FC Sevilla -
Getafe
Primera División
FC Barcelona -
Alaves
Serie A
AS Rom -
Sampdoria
Ligue 1
Marseille -
Monaco
Primera División
Celta Vigo -
Real Betis
Primeira Liga
Belenenses -
Benfica
Coppa Italia
Atalanta -
Juventus
Premier League
Huddersfield -
Liverpool
Coupe de la Ligue
Rennes -
PSG
Premier League
West Ham -
Crystal Palace (Delayed)
Premier League
Swansea -
Arsenal (Delayed)
Coppa Italia
AC Mailand – Lazio
Premier League
Tottenham -
Man United
Coupe de la Ligue
Monaco -
Montpellier
Primeira Liga
Sporting -
Guimaraes
Premier League
Man City -
West Brom (Delayed)
Premier League
Everton -
Leicester (Delayed)
Premier League
Stoke -
Watford (Delayed)
Premier League
Southampton -
Brighton (Delayed)
Premier League
Chelsea -
Bournemouth (Delayed)
Premier League
Newcastle -
Burnley (Delayed)
Indian Super League
Mumbai City – Jamshedpur
Primera División
Real Sociedad -
La Coruna
Primera División
Eibar -
Sevilla
Premier League
Burnley -
Man City
Premiership
Kilmarnock -
Celtic
Championship
Leeds -
Cardiff
Primera División
Real Betis -
Villarreal
Serie A
Sampdoria -
FC Turin
Premier League
Arsenal -
Everton
Primera División
Alaves -
Celta Vigo
Premier League
Man United -
Huddersfield
Primera División
Levante -
Real Madrid
Serie A
Inter Mailand -
Crotone
Premier League
West Brom -
Southampton (DELAYED)
Premier League
Bournemouth – Stoke (DELAYED)
Premier League
Brighton -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Leicester – Swansea (Delayed)
Primera División
Getafe -
Leganes
Serie A
Hellas Verona -
AS Rom
Serie A
Atalanta -
Chievo Verona
Serie A
Bologna -
Florenz
Serie A
Udinese -
AC Mailand
Serie A
Juventus -
Sassuolo
Serie A
Cagliari -
SPAL
Premier League
Crystal Palace -
Newcastle
Primera División
Espanyol -
Barcelona
Premier League
Liverpool -
Tottenham
Primera División
Girona -
Bilbao
Primera División
Atletico Madrid -
Valencia
Serie A
Benevento -
Neapel
Ligue 1
Monaco -
Lyon

Werder Bremen braucht am 13. Bundesliga-Spieltag gegen Aufsteiger 1. FC Köln unbedingt einen Sieg, um den Anschluss nach oben nicht zu verpassen. Stürmer Claudio Pizarro gibt sich dafür zwar optimistisch - es bleiben aber Zweifel.

Claudio Pizarro hatte eine turbulente Woche hinter sich. Ein wenig zu turbulent, auch für den Geschmack des temperamentvollen Peruaners.

Neben seiner ganz persönlichen Mini-Fehde mit dem DFB-Sportgericht nach seiner unverhohlenen Kritik an Schiedsrichter Deniz Aytekin beim Spiel in Bochum hängt auch sein Verein Werder Bremen angeschlagen in den Seilen.

Großer Rückstand auf die Spitze

Bei der Partie gegen den frechen Aufsteiger 1. FC Köln (JETZT im SPOX-TICKER und bei Premiere) sucht Bremen schon zum wiederholten Mal in dieser Saison den Weg aus dem Tief.

Dem eigenen Anspruch der Meisterschaft hinkt Werder derzeit meilenweit hinterher, in harten Fakten sind es bei einem Spiel weniger elf Tabellenplätze und satte elf Punkt - so viel beträgt der Rückstand auf Spitzenreiter Bayer Leverkusen vor dem 13. Spieltag.

Dementsprechend konzentriert und intensiv gestaltete Trainer Thomas Schaaf die Übungseinheiten unter der Woche, endlich konnte der Trainer seine Mannschaft über einen längeren Zeitraum zusammenhalten und an den vielen Baustellen arbeiten.

"Man weiß, wie wichtig es ist, eine Woche mit der gesamten Mannschaft trainieren zu können. Ich hoffe, dass uns das am Sonntag weiterbringt", sagte Schaaf.

"Jetzt schlagen wir Köln"

Mit dem 0:0 der Vorwoche in Bochum waren die Grün-Weißen angesichts der prekären Lage gar nicht unzufrieden, auch Stürmer Pizarro nicht. "Wir haben gut gespielt und wir haben auch kein Gegentor bekommen. Wenn es auch noch den Elfmeter für uns gibt, dann gewinnen wir da", sagte er im Gespräch mit SPOX.

"Aber das darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir im Moment ein paar Probleme haben und diese ganz schnell abstellen müssen." Wo genau es hakt, wollte Pizza nicht preis geben, nur so viel: "Wir sind gut genug, um vorne mitzuspielen. Nur müssen wir das endlich auch zeigen. Jetzt schlagen wir erstmal Köln und dann schauen wir weiter."

Unheimliche Verletztungsserie

Das hört sich nach einem verdammt guten Plan an. Nur scheint Pizarro dabei zwei wesentliche Komponenten einfach zu übersehen: Werder schlägt im Moment sicherlich keine Bundesligamannschaft einfach mal so im Vorbeigehen und mit Köln wartet ein Team, das bisher weit besser auftrat, als es sich die Kölner wohl selbst erhofft hatten.

Zumal Werder eine fast schon unheimliche Serie von Verletzungen treu bleibt. Im Training ließ Schaaf verstärkt Flanken üben, von seinen Außenverteidigern kam da in dieser Saison bisher herzlich wenig. Sebastian Boenisch hatte Pech und zog sich bei einem Versuch einen Muskelfaserriss zu. Einsatz unmöglich.

Für Boenisch wird Sebastian Prödl auf rechts verteidigen, Petri Pasanen spielt wohl links hinten. Zwei gelernte Innenverteidiger, wie so oft schon in dieser Saison eine unbefriedigende Lösung.

Insgesamt acht verschiedene Spieler erwischte es schon mit einer Muskelverletzung - wenigstens in dieser fragwürdigen Kategorie ist Werder spitze.

Torstens Hühner sollen helfen

Gegen Köln ist Werder nun wieder unter Zugzwang, den Bock endlich umzustoßen und die Aufholjagd auf die Spitze zu beginnen. Ansonsten sind die Saisonziele schon nach gut einem Drittel der Saison akut in Gefahr, weil der Zug nach oben auf lange Sicht erstmal abgefahren wäre.

Für den nötigen moralischen Beistand ist gesorgt. Unter den 40.000 im Weserstadion weilen auch die treuen Anhänger vom Internet-Fan-Klub "Torstens Hühner". Die elf standhaften Damen besuchen ihr Idol Torsten Frings und drücken nebenbei natürlich auch der Mannschaft kräftig die Daumen.

Köln bleibt vorsichtig

Für gewöhnlich sind es Aktionen wie diese, die den Gegner in die Schlagzeilen rücken. Doch vom wankelmütigen FC ist in dieser Saison bisher wenig zu sehen. Vielmehr besticht der Aufsteiger durch solides, nüchternes Spiel und eine sehr beachtliche Punkteausbeute, 19 an der Zahl.

Das sind zwei mehr als Bremen, in der Favoritenrolle sieht sich - und auch das ist anders als in den Jahren davor - in Köln deswegen aber niemand. "Es ist ein Trugschluss, vor Werder zu stehen. Das wird sich bald korrigieren", sagt Manager Michael Meier.

Damit es aber auch nach dem Spiel im Weserstadion noch so bleibt, fordert Trainer Christoph Daum eine "gewisse Lauf- und Kampfkultur, die wir an den Tag legen müssen".

Denn so ganz mag Kölns Coach dem Bremer Tief nicht trauen. "Vielleicht sollen wir jetzt für das büßen, was bislang bei Bremen nicht so geklappt hat."

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung