Samstag, 30.08.2008

Premiere-Stimmen des 3. Spieltags

"Die erste Halbzeit war Hölle"

München - Gladbachs Coach Jos Lukukay findet nach dem Sieg gegen Bremen natürlich lobende Worte für sein Team, Hamburgs Bastian Reinhardt erklärt das starke Comeback seiner Mannschaft in Bielefeld.

Reinhardt, HSV
© Getty

Die Premiere-Stimmen zum 3. Spieltag:

Jürgen Klinsmann (Trainer FC Bayern München) über Miroslav Klose: "In Miro geht viel vor, weil er seit Monaten viel kritisiert wurde und wir wissen alle in Deutschland, was Miro Klose für ein Kerl ist und dass er einer unserer besten Stürmer seit Jahren ist. Und wenn da eine Flaute ist, egal ob die Wochen oder Monate dauert, dann muss man ständig daran arbeiten."

Miroslav  Klose (FC Bayern München): "Ich habe die letzten Wochen viel an meiner Fitness gearbeitet und ich glaube, das Spiel war ein gutes Zeichen für mich. Das Tor muss man sich erst einmal erarbeiten und ich bin jetzt super glücklich, dass es endlich mal geklappt hat."

Arne Friedrich (Hertha BSC Berlin): "Gratulation an Bayern - das war eine gute Leistung und wir haben sehr schlecht gespielt."

Mario Gomez (VfB Stuttgart): "Ich habe immer gesagt, wenn ich wieder fit bin, werde ich meine Tore machen. Das ist so und da kann reden, wer will. Das ist aber nicht wichtig. Wichtig ist, dass wir heute drei Punkte geholt haben."

Dieter Hecking (Trainer Hannover 96):  "Mit einem Punkt aus drei Spielen sind wir nicht zufrieden und es hätten mehr sein können. Punkt!"

Karl-Heinz Rummenigge über den überraschenden 3:2-Sieg von Borussia Mönchengladbach gegen SV Werder Bremen: "Mönchengladbach hat sehr gut gespielt, aber wenn das Spiel fünf Minuten länger gedauert hätte, wäre es eng geworden für Gladbach."

Weiter über Liga-Neuling TSG 1899 Hoffenheim: "Sie sind sehr motiviert in die Saison gestartet. Haben mit zwei Siegen das notwendige Selbstvertrauen geholt. Aber heute hat man gesehen, wenn sie gegen gute Mannschaften wie gegen Leverkusen spielen, dass dann Limits zum Tragen kommen. Aber das ist völlig normal. Das ist die jüngste Mannschaft der Liga. Sie kommen fulminant aus der vierten, fünften Liga. Es war klar, dass Hoffenheim in diesem Jahr nicht Deutscher Meister wird und ich glaube, dass haben sie spätestens heute verstanden."

Jos Luhukay (Trainer Borussia Mönchengladbach) nach dem 3:2-Sieg über SV Werder Bremen: "Es war eine großartige Herausforderung heute gegen Werder Bremen zu spielen und auch noch zu gewinnen. Ich muss meiner Mannschaft ein Riesen-Kompliment machen."

Thomas Schaaf (Trainer SV Werder Bremen): "Wir haben sehr gut trainiert die Woche und haben uns gut vorbereitet, es hat eigentlich alles gepasst. Nur das, was heute hier abgeboten wurde: Das passte nicht."

Bojan Prasnikar (Trainer Energie Cottbus) nach der 0:1-Niederlage gegen Borussia Dortmund: "Jetzt am Ende ist es egal. Wir haben die Niederlage und wir müssen damit leben. Aber das bedeutet für die nächsten 14 Tage, wir müssen sehr viel Gas geben."

Neven Subotic (Borussia Dortmund): "Bisher kann ich nur sagen, ich habe die richtige Entscheidung gemacht. Ich freu mich riesig darüber. Wir haben einen fantastischen Start hingelegt und dass ich dabei helfen konnte, ist super für mich."

Bastian Reinhardt (Hamburger SV): "Die erste Halbzeit war irgendwie Hölle: 2:0 zurückgelegen und wirklich zwei dumme Tore bekommen von einer starken Bielefelder Mannschaft. Aber wir haben weiter gekämpft und an uns geglaubt."

Marcell Jansen (Hamburger SV): "Es war ein verrücktes Spiel. Wir lagen 2:0 zurück, aber haben Charakter gezeigt."

Felix Magath (Trainer VfL Wolfsburg) nach dem 2:2 gegen Eintracht Frankfurt: "Ich denke, es war ein unterhaltsames Spiel, aber ein Spiel, das wir hätten gewinnen müssen. Das erste Tor war ein halbes Eigentor und beim Zweiten haben wir lange darum gebettelt, endlich ein Gegentor zu bekommen."

Oka Nikolov (Torhüter Eintracht Frankfurt): "Man sieht, was für eine Qualität Wolfsburg hat und dass wir hier mit einem Punkt nach Hause fahren ist gut für die Moral. So müssen wir weitermachen."

Friedhelm Funkel (Trainer Eintracht Frankfurt): "Die Mannschaft hat sich nie aufgegeben, hat das fortgesetzt, was wir in Köln in der letzten halben Stunde gezeigt haben und deswegen bin ich auch mit dem Spiel und mit dem Ergebnis zufrieden."

Ralf Rangnick (Trainer TSG 1899 Hoffenheim) nach der 2:5-Niederlage gegen Bayer 04 Leverkusen: "Was mich geärgert hat, waren die letzten zehn Minuten. Da haben wir uns hängen lassen, nach dem Motto: Jetzt ist alles egal!"

Ramazan Özcan (TSG 1899 Hoffenheim): "Wir haben immer schon gesagt: Tabellenführung interessiert uns nicht. Wir waren froh, sechs Punkte gehabt zu haben. Unser Ziel ist trotzdem noch der Klassenerhalt. Es wird rundherum immer gelabert 'Vielleicht dritter oder vierter Tabellenplatz' - das ist schon lächerlich."


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