Mittwoch, 16.07.2008

Obasi-Affäre

Nigeria beschwert sich bei FIFA

Sinsheim - Im Streit um die Olympia-Teilnahme von Stürmer Chinedu Obasi hat der nigerianische Verband die Konfrontation mit Bundesligist 1899 Hoffenheim verschärft.

Obasi, Hoffenheim
© Getty

Trotz der Freigabe-Verweigerung der Nordbadener für den Angreifer nominierten die Afrikaner den 22-Jährigen für Peking und reichten Beschwerde beim Weltverband FIFA gegen den Verein ein.

Trainer Ralf Rangnick forderte von der FIFA Klarheit, ob sein Klub Obasi doch für Olympia abstellen muss. "Wenn eine Freigabe-Pflicht besteht, sind in Europa mindestens 50 Spieler betroffen, davon auch mehrere in der Bundesliga", sagte der Coach der "Rhein-Neckar-Zeitung".

Trainingsauftakt geschwänzt

Obasi hatte den Trainingsauftakt der Hoffenheimer vor zwei Wochen verpasst und sich stattdessen mit Nigerias Olympia-Team auf Peking vorbereitet. Erst nach heftigem Tauziehen kehrte er am Montag zu seinem Verein zurück. Nach einem klärenden Gespräch verweigerte der Bundesliga-Neuling dem Torjäger die Reise nach China. Obasi erklärte, er akzeptiere die Entscheidung.

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Mit zwölf Zweitliga-Toren war in der vergangenen Saison maßgeblich am Aufstieg der Nordbadener beteiligt. Sollte der fest eingeplante Angreifer doch in Peking spielen, erwägt Trainer Rangnick die Verpflichtung eines weiteren Stürmers.


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