Tagebuch von Thomas Gaber

Teetrinken mit dem Uli

SID
Donnerstag, 31.07.2008 | 22:42 Uhr
Hoeness, Uli, Bayern
© Getty
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Tokio - Relaxed sieht er aus, der Manager des FC Bayern. Gemütlich, vergnügt, völlig stressfrei. Uli Hoeneß sitzt um die Mittagszeit in der Lobby des Hotels Four Seasons Chinzan-so in Tokio und nippt an seinem Tee.

Die Sonne brennt durch die Glasfront, man hat einen herrlichen Blick auf den japanischen Garten mit Pagode, Wasserfall und Bogenbrücke - ein Bonbon für architektonisch Interessierte. 

Experimente bei der Getränkewahl möchte Hoeneß nicht machen. "Die nette Kellnerin hat mir erzählt, was sie hier für tolle Teesorten haben. Aber ich habe mich für einen ganz normalen entschieden", sagt der Manager im Gespräch mit SPOX.

Hoeneß plaudert locker drauf los und vergisst dabei sogar die Zeit. "Oh, kurz nach eins. Ich muss jetzt zum Mittagessen." Schnell noch ein Autogramm unter die Teerechnung und ab.

(Das exklusive Interview mit Uli Hoeneß gibt es Anfang kommender Woche)

Ein paar Meter weiter lässt Jürgen Klinsmann einen großen Tisch räumen, um mit versammeltem Trainerstab die bisherigen Erkenntnisse der Japan-Reise zu diskutieren. Zeit auch für mich zu gehen, der Klinsi-Stab will seine wohl verdiente Ruhe.

Zum Mittagessen mit Hoeneß darf ich nicht, ich entscheide mich für eine Sushi-Bar gleich um die Ecke. Es ist Lunchtime und die Bar eng wie eine Sardinendose. Die Wände sind gespickt mit traditionellen Masken und Papierdrachen. Sushi am Fließband für 1.000 Yen (8  Euro), soviel wie reinpasst. Nichts rotiert übermäßig lange, alles ist entsprechend frisch.

Genauso wie die Kushiage am Abend beim Saitama Stadium, eine frittierte Edelversion der Yakitori-Fleischspießchen. Mir allerlei Köstlichkeiten im Magen lässt sich auch der japanische Duracell-Hase auf der Pressetribüne nebenan ertragen, der 90 Minuten lang unruhig auf seinem Stuhl hin- und herrutscht und Urawas zwischenzeitliches 1:3 wie den Gewinn des WM-Titels feiert.  

Beim 2:4 zieht der überaus fröhliche Kollege die gleiche Freak-Show ab, aber noch etwas intensiver. Ach, wie schön war doch der Tee mit Uli Hoeneß...  

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