Samstag, 14.06.2008

KSC holt da Silva

VfB Stuttgart bietet für Claudio Pizarro

München - Claudio Pizarro hatte sich seinen Ausflug in die Premier League sicherlich erfolgreicher vorgestellt. Jetzt ist sogar eine Rückkehr in die Bundesliga möglich. Unterdessen ist Simon Jentzschs Traum von Spielpraxis in Österreich geplatzt, der KSC verpflichtet einen Stuttgarter und Raphael Schäfer verhandelt mit seinem Ex-Klub.

Fußball, Premier League, Chelsea, Pizarro
© Getty

Laut peruanischen Medienberichten hat Pizarro das Bankdrücken satt. Seit seinem Wechsel zum FC Chelsea ist er lediglich 21 Mal zum Zug gekommen und hat dabei zwei Tore erzielt.

Angeblich hat der VfB Stuttgart nun zehn Millionen Dollar (ungefähr 6,5 Millionen Euro) für den peruanischen Stürmer geboten. Pizarro spielte in der Bundesliga bereits bei Bayern München und Werder Bremen.

Jentzschs Leidenszeit hält an: Nach der Verpflichtung von Diego Benaglio ist Simon Jentzsch beim VfL Wolfsburg aussortiert worden. Der 32-Jährige hatte einen Vertrag mit Rapid Wien bereits so gut wie eingetütet, aber in letzter Sekunde ist dieser geplatzt.

Felix Magath legte offenbar gegen die Offerte aus Österreich sein Veto ein, weil ihm die Ablöse zu niedrig gewesen sei. "Felix Magath hat gesagt, dass er Simon keine Steine in den Weg legen wolle. Das war aber ein Felsen", so Jentzschs Berater Markus Peter.

KSC verpflichtet Da Silva: Der Karlsruher SC hat zwei Verpflichtungen bekannt gegeben. Antonio da Silva unterzeichnete an seinem 30. Geburtstag einen bis 2011 laufenden Kontrakt. Er soll Tamas Hajnals Lücke beim KSC schließen.

Außerdem hat der KSC eine "Investition in die Zukunft" getätigt. Wie KSC-Manager Rolf Dohmen bestätigte haben die Badener Stefano Celozzi für drei Jahre verpflichtet. Celozzi (19) wurde zuletzt für Bayern München in der Regionalliga eingesetzt.

Feilschen um Schäfer: Beim VfB Stuttgart sitzt Raphael Schäfer fast ausschließlich auf der Reservebank. Diese unbefriedigende Situation zwingt den 29-Jährigen zum Handeln.

Laut der "Stuttgarter Zeitung" deutet vieles daraufhin, dass Schäfer zu seinem Ex-Klub, dem 1. FC Nürnberg zurückgeht, um in der 2. Bundesliga Spielpraxis zu sammeln. Das Problem daran ist nur, dass er dafür Gehaltseinbußen hinnehmen müsste. Die Verhandlungen laufen bereits. 

SPOX

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