Bundesliga

Gegenbauer Herthas Präsidenten-Kandidat

SID
Donnerstag, 22.05.2008 | 11:53 Uhr
bundesliga, fußball, hertha, schiphorst, gegenbauer
© Getty
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Berlin - Hertha BSC steht vor einem Wechsel an der Vereinsspitze. Unternehmer Werner Gegenbauer (57), der bisherige Chef des Aufsichtsrates, will sich auf der Jahreshauptversammlung des Vereins zum Präsidenten des Berliner Bundesligisten wählen lassen.

"Er ist der einzige Bewerber um das Amt des Präsidenten", teilte Pressesprecher Hans-Georg Felder mit. Der bisherige Amtsinhaber Bernd Schiphorst (rechts im Bild) hatte schon Anfang April für Gegenbauer Platz gemacht.

Der 65-Jährige wird sich dafür um das Amt des Aufsichtsrats-Chefs von Hertha bewerben und strebt gemeinsam mit Gegenbauer eine "Doppelspitze" an.

Abschied hatte private Gründe

Bereits am 2. April hatte Schiphorst angekündigt, keineswegs amtsmüde zu sein. "Aber ich bin jetzt 65, irgendwann hätte ich von meiner Familie die Rote Karte gezeigt bekommen", begründete der Medien-Manager seinen Präsidenten-Abschied nach acht Jahren mit privaten Gründen.

Nach einer Satzungs-Änderung hat das künftig neunköpfige Hertha-Präsidium wieder mehr Macht bekommen und bestimmt unter anderem auch die Geschäftsführung der Aktiengesellschaft, die für den Profibereich verantwortlich ist. Gegenbauer und Schiphorst hatten zuvor eine Kampfabstimmung um das aufgewertete Präsidenten-Amt ausgeschlossen.

Preetz als Hoeneß-Nachfolger?

Er stehe für Kontinuität, meinte der 57-jährige Gegenbauer und fügte hinzu: "Hertha braucht keine Erneuerung, sondern eine Weiterführung des eingeschlagenen Kurses." Sportlich hofft er aber, dass die kommende Saison besser wird. Der neue Präsident, dessen Amtszeit bis 2012 geht, muss dann auch einen Nachfolger in der Geschäftsführung für Dieter Hoeneß finden, der seinen Rückzug für 2010 angekündigt hat. Laut Gegenbauer habe Michael Preetz den ersten Zugriff darauf.

Um das Amt des künftigen Hertha-Vizepräsidenten wird es eine Kampfabstimmung zwischen Jörg Thomas und Klaus Brüggemann geben. Um die restlichen sieben Plätze im Präsidium bewerben sich insgesamt zwölf Kandidaten.

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