Behäbig, überheblich und fahrlässig

SID
Montag, 24.03.2008 | 10:02 Uhr
Bielefeld, Werder, Bremen
© Getty
Advertisement
A-League
Melbourne City -
Adelaide Utd
Primera División
Alaves -
Leganes
Serie A
Atalanta -
Neapel
Eredivisie
Ajax -
Feyenoord
Ligue 1
Nizza -
St. Etienne
Serie A
Bologna -
Benevento
Serie A
Lazio -
Chievo Verona
Serie A
Hellas Verona -
Crotone
Serie A
Sampdoria -
Florenz
Serie A
Udinese -
SPAL
Serie A
Sassuolo -
FC Turin
Primera División
Real Madrid -
La Coruna
Eredivisie
Heracles -
PSV
Ligue 1
Monaco -
Metz
Premier League
Southampton -
Tottenham
First Division A
Genk -
Anderlecht
Serie A
Cagliari -
AC Mailand
Primera División
Real Sociedad -
Celta Vigo
Primera División
Real Betis -
FC Barcelona
Serie A
Inter Mailand -
AS Rom
Ligue 1
Lyon -
PSG
Serie A
Juventus -
CFC Genua
Premier League
Swansea -
Liverpool
Primera División
Eibar -
Malaga
Coupe de France
Nantes -
Auxerre
League Cup
Bristol City -
Man City
Premiership
Partick Thistle -
Celtic
Coupe de France
Epinal -
Marseille
Copa del Rey
FC Sevilla -
Atletico Madrid
Coupe de France
PSG -
Guingamp
Serie A
Lazio -
Udinese
Copa del Rey
Alaves -
Valencia
Serie A
Sampdoria -
AS Rom
League Cup
Arsenal -
Chelsea
Coupe de France
Monaco -
Lyon
Copa del Rey
Real Madrid -
Leganes
Indian Super League
Kalkutta -
Chennai
First Division A
Brügge – Oostende
Coupe de France
Straßburg -
Lille
Copa del Rey
FC Barcelona -
Espanyol
A-League
Melbourne Victory -
FC Sydney
Ligue 1
Dijon -
Rennes
Primera División
Bilbao -
Eibar
Primera División
La Coruna -
Levante
Championship
Bristol City -
QPR
Primera División
Valencia -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Montpellier
Serie A
Sassuolo -
Atalanta
Primera División
Malaga -
Girona
Ligue 1
Angers -
Amiens
Ligue 1
Guingamp -
Nantes
Ligue 1
Metz -
Nizza
Ligue 1
St. Etienne -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Troyes
Primera División
Villarreal -
Real Sociedad
Serie A
Chievo Verona -
Juventus
Primera División
Leganes -
Espanyol
Eredivisie
Utrecht -
Ajax
Eredivisie
Feyenoord -
Den Haag
Ligue 1
Lille -
Strassburg
Serie A
Turin – Benevento
Serie A
Neapel – Bologna
Serie A
Crotone -
Cagliari
Serie A
Florenz -
Hellas Verona
Serie A
CFC Genua -
Udinese
Premiership
Ross County -
Rangers
Primera División
Atletico Madrid -
Las Palmas
Ligue 1
Bordeaux – Lyon
First Division A
Lüttich – Anderlecht
Serie A
AC Mailand -
Lazio
Primera División
FC Sevilla -
Getafe
Primera División
FC Barcelona -
Alaves
Serie A
AS Rom -
Sampdoria
Ligue 1
Marseille -
Monaco
Primera División
Celta Vigo -
Real Betis
Primeira Liga
Belenenses -
Benfica
Coppa Italia
Atalanta -
Juventus
Premier League
Huddersfield -
Liverpool
Coupe de la Ligue
Rennes -
PSG
Premier League
West Ham -
Crystal Palace (Delayed)
Premier League
Swansea -
Arsenal (Delayed)
Coppa Italia
AC Mailand – Lazio
Premier League
Tottenham -
Man United
Coupe de la Ligue
Monaco -
Montpellier
Primeira Liga
Sporting -
Guimaraes
Premier League
Man City -
West Brom (Delayed)
Premier League
Everton -
Leicester (Delayed)
Premier League
Stoke -
Watford (Delayed)
Premier League
Southampton -
Brighton (Delayed)
Premier League
Chelsea -
Bournemouth (Delayed)
Premier League
Newcastle -
Burnley (Delayed)
Indian Super League
Mumbai City – Jamshedpur
Premier League
Burnley -
Man City
Premiership
Kilmarnock -
Celtic
Championship
Leeds -
Cardiff
Serie A
Sampdoria -
FC Turin
Premier League
Arsenal -
Everton
Premier League
Man United -
Huddersfield
Serie A
Inter Mailand -
Crotone
Premier League
West Brom -
Southampton (DELAYED)
Premier League
Bournemouth – Stoke (DELAYED)
Premier League
Brighton -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Leicester – Swansea (Delayed)

Bielefeld - Die Meisterschaft endgültig verspielt, die Champions League-Teilnahme gefährdet, doch den Kapitän wieder an Bord: Torsten Frings soll Werder Bremen aus der Krise manövrieren.

Beim dürftigen 1:1 (0:1) bei Arminia Bielefeld konnte der Nationalspieler sein Team bei seinem Comeback nach fünfmonatiger Verletzungspause zwar nur zu einem Teilerfolg führen, aber auf und neben dem Platz war der 31-Jährige schon wieder Werders auffälligster Akteur.

"Noch brauche ich ein bisschen, aber bald werde ich wieder vorne weg marschieren", versprach Frings nach seinem erst vierten Saisonspiel am Ostersonntag.

Aktivposten und Hoffnungsträger

Nach seiner schweren Knieverletzung hielt der Mittelfeldspieler 79 Minuten durch und war einer der wenigen Aktivposten der Gäste.

"Ich habe in der Reha sehr hart gearbeitet und wieder zu 100 Prozent Vertrauen in mein Innenband", sagte der 68-malige Nationalspieler, der durch seine Entschlossenheit nicht nur Hoffnungsträger für Werder, sondern auch für Bundestrainer Joachim Löw ist. "Ich bin ein Spieler, an dem sich alle aufrichten können, wenn ich zu 100 Prozent fit bin", stellte Frings klar.

Während seine verunsicherten Mitspieler nach Erklärungen für die derzeitige Schwächeperiode mit drei sieglosen Bundesligaspielen hintereinander suchten, machte Frings ihnen Mut: "Ich bin mir sicher, dass wir bald auch wieder die Spiele gewinnen und den zweiten Platz sichern werden."

Hinter den eigenen Ansprüchen

Nach dem 25. Spieltag liegt Werder mit 44 Punkten als Vierter bereits aussichtslose neun Zähler hinter Spitzenreiter Bayern München nur auf einem UEFA-Cup-Rang. Dazu präsentierten sich die Gäste in Bielefeld behäbig, überheblich und fahrlässig.

Trotz bester Chancen gegen den sehr gut aufgelegten Arminen-Keeper Rowen Fernandez reichte es nur zu einem Tor. "Wir haben den Anspruch, mehr zu erreichen. Das ist uns nicht gelungen", sagte Bremens Trainer Thomas Schaaf bedauernd.

Allofs richtig sauer

Werders zweiter Rückkehrer Diego besorgte im ersten Spiel nach seiner Rot-Sperre mit seinem elften Saisontor per Foulelfmeter (70.) wenigstens den Ausgleich. Lange Zeit hatte der Abstiegskandidat Bielefeld vor 25.800 Zuschauern in der SchücoArena durch Oliver Kirch (14.) geführt.

"Wenn man so spielt, braucht man nicht in der Champions League zu spielen", ereiferte sich Werder-Manager Klaus Allofs. Dafür hatte Leitwolf Frings nur ein Kopfschütteln übrig: "Dann meint er das so, aber für mich ist der zweite Platz ganz klar das Ziel."

Bielefeld auf dem richtigen Weg

Dem Ziel Klassenverbleib ist Arminia zumindest in der Tabelle einen Schritt näher gekommen. Obwohl Michael Frontzeck in seinem achten Spiel als Coach der Bielefelder immer noch keinen Sieg erringen konnte, kletterten die Ostwestfalen von den Abstiegsrängen wieder auf Platz 15.

"Wir sind auf dem richtigen Weg. Ich habe immer von einer Entwicklung gesprochen, heute war es wieder ein Schritt nach vorne", sagte Frontzeck.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung