Sonntag, 12.01.2014

Haltung im NPD-Verbotsverfahren

Rauball kritisiert Bundesregierung

Liga-Präsident Reinhard Rauball hat die Bundesregierung mit Blick auf den Kampf gegen Rechtsextremismus scharf kritisiert.

Reinhard Rauball hat die Bundesregierung scharf kritisiert
© getty
Reinhard Rauball hat die Bundesregierung scharf kritisiert

"Dass sich der Bund aus Angst vor einer Niederlage vor dem Verfassungsgericht aus dem Verbotsverfahren gegen die NPD rauszieht, ist für mich nicht akzeptabel und hat mich persönlich enttäuscht", sagte der Chef des Ligaverbandes bei einem Fan-Kongress zum Thema Rechtsextremismus am Sonntag in Frankfurt/Main.

Gemeinsam mit DFB-Präsident Wolfgang Niersbach sprach sich Rauball für einen Schulterschluss aller Demokraten aus, um gegen Neonazis und Rechtsradikale im Umfeld des Fußballs vorzugehen. "Wir müssen mit voller Überzeugung gerade den Anfängen entgegentreten", sagte Niersbach.

Niersbach und Rauball legten den Klubs nahe, das Bekenntnis gegen Diskriminierung und Rassismus in ihre Satzungen aufzunehmen, um so mit Vereinsausschlüssen und Stadionverboten reagieren zu können.

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