Streit zwischen Kempter und Amerell beendet

SID
Mittwoch, 07.12.2011 | 15:47 Uhr
Manfred Amerell konnte vor Gericht einen Erfolg verbuchen
© Getty
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Der Rechtsstreit zwischen dem früheren DFB-Schiedsrichterbetreuer Manfred Amerell und dem ehemaligen FIFA-Referee Michael Kempter ist beigelegt.

Die beiden Streithähne stimmten am Mittwoch einem Vergleich des Oberlandesgericht Stuttgart unter dem Vorsitzenden Matthias Haag zu, wonach Kempter in einer Erklärung frühere Vorwürfe gegen Amerell zurücknimmt. Zugleich zog Kempter zwei Klagen gegen Amerell zurück.

Amerell hatte von Kempter Schadenersatz in Höhe von 150.000 Euro gefordert, nachdem dieser ihm sexuelle Belästigung in mehreren Fällen vorgeworfen hatte. Amerell bestand jedoch immer darauf, dass die Beziehung einvernehmlich war, und verlangte deshalb wegen Verletzung seiner Persönlichkeitsrechte das Schmerzensgeld. Am 12. Mai hatte die 1. Zivilkammer des Landgerichts Hechingen in erster Instanz die Klage Amerells gegen Kempter abgewiesen.

Kempter nimmt Behauptung zurück

Die Stuttgarter Kammer folgte allerdings in Teilen der Argumentation Amerells. Nach Meinung des Gerichts habe sich Kemptner den Annäherungsversuchen Amerells nicht entschieden genug zur Wehr gesetzt. Zudem habe es große Unterschiede zwischen den Aussagen Kempters vor dem DFB sowie vor Gericht und in der Presse gegeben. Dies wurde anhand von einigen Interviews, die Kempter gegeben hatte, verdeutlicht.

Kempter nahm den Vorschlag des Gerichtes an, folgende Erklärung abzugeben: "Ich erkläre hiermit, dass ich die Behauptung gegenüber "Frankfurter Rundschau", "Bild.de" und dem Sportsender "Sport.1" vom 22./23. Februar 2010 dahingehend, dass ich Herrn Amerell meinen entgegenstehenden Willen eindeutig klar zum Ausdruck gebracht habe, im Hinblick auf sexuelle Kontakte zwischen uns beiden nicht weiter aufrecht erhalte. Auch wenn ich nach meiner persönlichen Wahrnehmung von Anfang an die Ablehnung der sexuellen Kontakte zum Ausdruck gebracht habe, kann ich nicht ausschließen, dass er im Hinblick auf mein Einvernehmen eine andere Wahrnehmung gebildet haben könnte und dass Signale hinsichtlich des bei mir fehlenden Willens nach einer körperlichen Beziehung sehr verhalten ausgefallen sein könnten."

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