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UEFA-Funktionär unter Manipulations-Verdacht

SID
Samstag, 26.06.2010 | 11:53 Uhr
Ein UEFA-Funktionär steht unter Manipulations-Verdacht
© sid
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Nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Spiegel" steht ein führender Funktionär der UEFA unter Verdacht, an Spielmanipulationen beteiligt gewesen zu sein.

Ein führender Funktionär der Europäischen Fußball-Union steht nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Spiegel" unter Verdacht, an der geplanten Manipulation von Spielen in UEFA-Wettbewerben beteiligt gewesen zu sein.

Dies soll aus den Akten der Bochumer Staatsanwaltschaft hervorgehen, die gegen eine Bande mutmaßlicher Wettbetrüger ermittelt.

Demnach soll sich der Slowake Jozef M., eines von 15 Mitgliedern der U-Schiedsrichterkommission, am 22. Oktober Jahres im slowakischen Städtchen Piestany nahe seinem Wohnort Bratislava mit Marijo C. getroffen haben, einem der derzeit in Untersuchungshaft sitzenden Beschuldigten.

M. sollte in der Schiedsrichterkommission dafür sorgen, dass der bosnische Referee Novo Panic in die zweite Leistungskategorie befördert würde, um auch Spiele der Europa League pfeifen - und manipulieren - zu können.

50.000 Euro für U-21-Manipulation

Panic, dies soll ebenfalls aus den Akten hervorgehen, soll sich mit Marijo C. offenbar auf weitere Deals eingelassen haben. So soll er am 18. November in Lugano von dem Wettpaten 50.000 Euro für die Manipulation des U-21-Länderspiels Schweiz gegen Georgien kassiert haben.

Diese hatte er geleitet. Bei einer Vernehmung durch die Schweizer Polizei wies Panic die Vorwürfe allerdings von sich. Dennoch sperrte ihn die UEFA lebenslang.

M. weist Schuld von sich

Die fast 20 Seiten umfassenden Protokolle, die den Schiedsrichterfunktionär M. schwer belasten, liegen der UEFA seit gut einem halben Jahr vor. "Ende Mai", so behauptet der Verband nun, hätten Vertreter der UEFA mit Herrn M. gesprochen.

M.'s Version ist eine andere. Dem "Spiegel" sagte der verdächtige Schiedsrichterfunktionär, dass ihn zu den Anschuldigungen vonseiten der UEFA bislang niemand angehört habe. Er weist jegliche Manipulationsabsprache von sich. Der Anwalt von Marijo C. äußerte sich nicht.

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